Alle Beiträge von Daniel Bartetzko

Oldenburg, Marktplatz (Bild: Daniel Fuhrhop)

Vorerst kein Abriss am Marktplatz Oldenburg

Dass große Einkaufszentren einer lebendigen Innenstadt schaden, dürfen die Oldenburger dank den Schlosshöfen gerade erleben. Trotzdem plante die Bremer Landesbank gleich nebenan am Marktplatz den nächsten Großkomplex: Hier sollte nach Plänen von Max Dudler das Marktcarré entstehen – und dafür nahezu ein ganzer Häuserblock abgerissen werden. Das brachte nicht nur viele Bürger auf, sondern auch die Stadt Oldenburg. Diese aber eher aus ästhetischen Gründen: Stadtbaurätin Gabriele Nießen beschied gegenüber der Presse, dass „die Auseinandersetzung des Architekten mit der denkmalgeschützten Umgebung nicht gelungen“ sei und „eine hochwertige gestalterische Antwort für den wichtigsten Platz in unserer Innenstadt nicht gefunden wurde“.

Aufgrund der anhaltenden Ablehnung gegenüber Dudlers „Weißen Riesen“ hat sich die BLB nun dazu entschlossen, die Neubaupläne zu verwerfen. Jetzt gibt es also doch wieder Hoffnung auf Erhalt der bestehenden Gebäude aus den 1970er und 1980er Jahren, die den Platz säumen. Sie mögen vielleicht keine Meisterwerke sein, aber eben doch gelungene Kinder ihrer Zeit. Die BLB erklärte zumindest, die für das Gesamtprojekt veranschlagten 35 Millionen Euro nun in den Baubestand zu investieren. Das muss nichts Gutes heißen – kann es aber. Hoffen wir das Beste! (db, 20.11.17)

Oldenburg, Marktplatz (Bild: Daniel Fuhrhop)

Stuttgart, Weißenhof, Haus Stam 1995 (Bild: Shaqspeare, CC BY-SA 3.0)

Mart Stam in Herford

Seine ersten Berufs-Jahrzehnte war er beinahe allgegenwärtig: Mit nur 23 Jahren beginnt Mart Stam (1899-1986) in unterschiedlichen Büros in Amsterdam, Berlin, Frankfurt, Moskau, Thun und Zürich an teils wegweisenden Projekten zu arbeiten. 1926 konzipiert er den berühmten Freischwingerstuhl, entwirft Wohnungen für die Weißenhofsiedlung in Stuttgart (1927) und die Hellerhofsiedlung in Frankfurt/Main (1929-32). Es folgen vier Jahre als Stadtplaner in der Sowjetunion, später unter anderem eine Zusammenarbeit mit Willem Sandberg am Stedelijk Museum Amsterdam. 1948 geht Stam in die DDR, 1950 bis 1952 ist er Direktor an der Kunstakademie in Dresden und an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. Ab Mitte der 1950er reüssiert er wieder in den Niederlanden.

Mit seinem sukzessiven Rückzug aus dem Rampenlicht ab 1965 bis hin zu einem Leben in religiöser und spiritueller Abgeschiedenheit an wechselnden Schweizer Wohnorten hatte Mart Stam aktiv großen Anteil an der Legendenbildung und dem damit verbundenen Mysterium seiner Person. Die Ausstellung „Radikaler Modernist – Das Mysterium Mart Stam“ im Marta Museum Herford inszeniert das kreativ-rastlose, später geheimnisumwitterte Leben des „Mystery man“ der Moderne in sieben Kapiteln als Parforce-Ritt durch die Architektur-, Design- und Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts. Bis 7. Januar 2018 zeigt das Herforder Museum Originalpläne, Modelle, Möbel und Designobjekte von Mart Stam.(db, 16.11.17)

Stuttgart, Weißenhof, Haus Stam 1995 (Bild: Shaqspeare, CC BY SA 3.0)

Istanbul, Atatürk-Kulturzentrum (Bild: Chapultepec; gemeinfrei)

Atatürk-Kulturzentrum: platt nach Gottes Willen

In gewohntem Duktus äußerte sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zum geplanten Opernhaus in Istanbul: „So Gott will, wird es eine Ehre und ein Symbol für Istanbul und unser Land werden, wenn es im ersten Quartal 2019 fertiggestellt und eröffnet ist“. Die Türkei hat eine lebendige Opern- und Theaterszene, die zu guten Teilen auf die Kulturbegeisterung des Staatsgründers Kemal Atatürk zurückzuführen ist. Erdogan kritisierte gleich noch eine Imitation der westlichen Kultur: „Wir haben nicht gesehen, dass kulturelle Imitation eine Kapitulation gegenüber einer Welt ist, die uns als Rivalen oder gar als Feind betrachtet“. Kann man so sehen  – muss man nicht. Die Aussage des Vorsitzenden der Istanbuler Architektenkammer, die Neubaupläne seien „ein Angriff auf die moderne Türkei“ erscheinen nachvollziehbarer: Für den Neubau am geschichtsträchtigen Taksim-Platz soll das Atatürk-Kulturzentrum (AKM) abgerissen werden.

Der moderne Bau nach Plänen von Hayati Tabanlioglu (1927-94) war 1969 eröffnet worden und schon ein Jahr später ausgebrannt. Erst 1978 öffnete das AKM wieder, bevor es 2008 – zunächst zur Sanierung – geschlossen wurde. Nach politisch aufgeladener Kontroverse soll nun ein Neubau entstehen, der  sich an der Glasfassade des alten Opernhauses orientiert. Architekt ist Murat Tabanlioglu, Sohn des Original-Baumeisters. Er hofft, dass das künftige Kulturzentrum allen Bürgern offenstehen werde. (db, 10.11.17)

Istanbul, AKM (Bild: Chapultepec, gemeinfrei)

Villingen, Maison de France (Videostill SWR)

Keine Zukunft fürs Maison de France?

Der Schwarzwald ist unerwartet reich an 1950er-Jahre-Architektur, doch nicht überall ist ihre Zukunft gesichert. Dem Maison de France in Villingen etwa soll es nach Willen der Stadt an den Kragen gehen. 1955 als bauliche Einheit mit Post und Kino entstanden, ist das ehemalige Offizierskasino der ab 1914 errichteten Mangin-Kaserne (früher Richthofen-Kaserne) bemerkenswert offen in den Stadtraum integriert. Nirgendwo sonst wurde ein von einer Besatzungsmacht übernommener Kasernenkomplex so deutlich auch auf die Zivilgesellschaft ausgerichtet: Das französische Kino stand für Einheimische offen. Ab 1988 wurde im Maison de France gar Fastnacht gefeiert. So dokumentieren die Bauten auch die deutsch-französische Versöhnungsgeschichte.

Im Zuge der Umnutzung des 2014 geräumten Mangin-Geländes könnten die denkmalgeschützten Gebäude aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen, doch Oberbürgermeister Rupert Kubon (SPD) plädiert für den Abriss. Der Sanierungsaufwand sei zu hoch, kein Nutzer zu finden. „Das Maison de France stellt ein gravierendes Hindernis für eine notwendige flächensparende Verdichtung dar.“ Nun muss die Denkmalschutzbehörde in Freiburg entscheiden. Der Kunstverein Villingen erinnert in einem Brief an den Oberbürgermeister derweil daran: Das Haus nahe der Kasernenbauten, die den Geist des kaiserlichen Imperialismus verkörpern, sei eines der Musterbeispiele für ein „neues Architekturverständnis“, das „in seiner Schlichtheit, Klarheit und Transparenz ein neues demokratisches Bewusstsein repräsentiert“. (db 8.11.17)

Villingen, Maison de France (Videostill SWR)

Villa Waiblingen (Bild: FRANK Architekten)

Recycling als Prinzip

Wieso nicht das Bestehende erhalten, um- oder weiternutzen anstatt wie selbstverständlich neu zu bauen? Das Prinzip der Wiederverwertung von Materialien ist inzwischen auch in der Architektur ein bedeutsames Thema. Im Rahmen des Projekts reused.TUM, einer Lehr- und Forschungsinitiative der Fakultäten Architektur und BauGeoUmwelt der Technischen Universität München, findet am 16. November ein interdisziplinäres Kolloquium statt, bei dem aus wissenschaftlicher und praxisorientierter Perspektive das Bauen im Bestand untersucht werden soll. Zwölf Referenten und Referentinnen aus unterschiedlichen Fachgebieten – von Ingenieurswissenschaften bis zur Kunstgeschichte – sprechen bei der Veranstaltung.

Gegliedert ist das Kolloquium dabei in fünf Blöcke, die den Bogen von Erfassung und Prüfung über Konservierung und Prävention bis hin zu Stadtumbau, Effizienzsteigerung und Materialtechnologie spannen. Die Initiative reused.TUM („reused“ steht hier für „Restaurierung, Erfassung, Umbau, Sanierung, Erhaltung, Denkmalpflege“) möchte damit als Impulsgeber für die hochaktuelle Frage des Umgangs mit gebautem Bestand wirksam werden. Die Veranstaltung findet statt im Vorhoelzer Forum TUM (Arcisstr. 21, Hauptgebäude, Treppenhaus Süd, 5. Obergeschoss, Raum 5170, 80333 München), um eine kurze Voranmeldung wird gebeten unter: reused@tum.de. (db, 6.11.17)

Sanierte 60er-Jahre Villa in Waiblingen (Bild: FRANK Architekten)

JVA Stuttgart-Stammheim( Bild: Manecke, CC BY-SA 3.0)

Stammheim: Deutsche Geschichte vor der Zerkleinerung

Der „Deutsche Herbst“ ist dieser Tage 40 Jahre vergangen – und anlässlich des traurigen Jubiläums und Höhepunkts des RAF-Terrorismus wird bekannt, dass das Mehrzweckgebäude der Justizvollzugsanstalt Stuttgart Stammheim abgerissen werden soll. In ihm befindet sich der Gerichtssaal, der in den 1970er Jahren durch die Verfahren gegen Ulrike Meinhof, Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe weltweit bekannt wurde. Das Gebäude werde nach Fertigstellung eines neuen Prozessgebäudes für das Oberlandesgericht entbehrlich, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums der Deutschen Presse-Agentur, ein Zeitpunkt des Abrisses stehe noch nicht fest.

Der ebenfalls geplante Abriss des 1964 in Betrieb genommenen Hafthochhauses mit den Zellen, in denen sich Terroristen der RAF 1977 das Leben nahmen, wurde im Frühjahr 2017 zurückgestellt, da die Gefängnisse im Land aus allen Nähten platzen. Im geschichtsträchtigen siebten Stock sind heute drei Gruppenräume für schulische und Freizeit-Veranstaltungen untergebracht – auch in den ehemaligen Zellen von Baader und Ensslin. Dazu kommen nach weiteren Angaben der Anstaltsleitung 17 Einzelzellen für erwachsene männliche Untersuchungshäftlinge. In der rund 20 Quadratmeter großen Zelle von Andreas Baader waren zwischenzeitlich bis zu vier Personen inhaftiert. Nur am Rande erwähnt: Eigentlich stehen die 1960-64 errichteten Gebäude der JVA Stuttgart seit 2013 unter Denkmalschutz … (db, 5.11.17)

JVA Stuttgart-Stammheim ( Bild: Manecke, CC BY-SA 3.0)

Raster Beton: Cover-Ausschnitt (Bild: M-Books)

Raster Beton – zwischen Kunst und Platte

Zwischen Planung und Realität der Großwohnsiedlungen entfalten sich bis heute Debatten: Lebt im Plattenbau die Utopie der Gleichheit aller Menschen, wie sie vor allem in der DDR propagiert wurde? Wie kann diese Erzählung fortgeschrieben werden? Und können diese Siedlungen Antwort darauf geben, wie die Wohnungsfrage zu lösen ist? Das Buch Raster Beton – Vom Leben in Großwohnsiedlungen zwischen Kunst und Platte. Leipzig-Grünau im internationalen Vergleich stellt bisher unveröffentlichte Arbeiten des Leipziger Fotografen Harald Kirschner der Dokumentation zeitgenössischer künstlerischer Positionen zum Leben in Großwohnsiedlungen gegenüber. Diese sind im Sommer 2016 aus einem Festival in Leipzig hervorgegangen.

Anhand von Grünau beschreiben die Autoren des von Juliane Richter, Tanja Scheffler und Hannah Sieben herausgegebenen Bands Programm und Ästhetik serieller Fertigung und zeigen, welche Auswirkungen sie auf das Wohnen heute haben. Die architekturhistorische Studie untersucht internationale Beispiele von Großwohnsiedlungen und stellt das konstruktive und gestalterische Prinzip des Plattenbaus in Zusammenhang. Dabei werden Ideengeschichte, Wahrnehmung wie Rezeption von Städtebau und Architektur der Großsiedlungen ebenso beleuchtet wie ihre Darstellung im Spielfilm. Am 18. November präsentiert der verantwortliche Kunstraum D21 die Publikation im Offenen Atelier Grünau mit Autoren wie Wolfgang Kil und Harald Kirschner, den Fotografen sowie einer Ausstellung aktueller Bilder Grünauer Architektur. (db, 4.11.17)

Raster Beton: Cover-Ausschnitt (Bild: Harald Kirschner)

Freiburg, Volksbank (Bild: Joergens.mi, CC BY SA 3.0)

Volkbank Freiburg wird abgerissen

Eine Ära verschwindet: Den wenigen nicht entstellten Bauten der Siebziger-Jahre-Moderne geht es flächendeckend an den Kragen. Nun wird das Hochhaus der Volksbank Freiburg gegenüber dem Hauptbahnhof abgerissen. Die Gründe: wie üblich. Sanierungsstau, energetische Probleme, Elektrik, Brandschutz… Gemeinsam mit ihm fällt das 1983 gebaute Hotel „Rheingold“, dessen Architekt der spätere Freiburger Münster-Baumeister Manfred Saß war. Die Volksbank hatte sich nach längeren Planungen für Abriss und Neubau entschieden; das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart hatte das markante Gebäude mit den goldspiegelnden Fenstern 2015 untersucht und als nicht denkmalwürdig eingestuft. Damit war der Weg frei für die Neuplanung, für die man den Hamburger Hadi Teherani engagierte, der (zumindest gefühlt) in sämtlichen Großstädten Deutschlands Großbauten entwirft.

Der 38 Meter hohe Volksbank-Turm wurde 1970 wurde von der Schweizer Architekturgruppe Suter + Suter geplant und 1974 fertig gestellt. Prominente Projekte des 1995 spektakulär pleite gegangenen Büros waren das Lonza-Hochhaus und das ehemalige Ciba-Hochhaus (beide in Basel). Das Freiburger Gebäude sorgte seinerzeit für etliche weitere Aufträge des in Lörrach ansässigen Deutschland-Büros von Suter + Suter. Der Volksbank-Abriss soll bis Ende 2017 vollzogen sein, der Neubau im Januar 2018 beginnen. Auch das Hotel „Rheingold“ soll wieder entstehen, ebenso eine neue Aula fürs benachbarte St. Ursula-Gymnasium. (db, 31.10.17)

Freiburg, Volksbank (Bild: Joergens.mi, CC BY SA 3.0)

Hamburg, Deutschlandhaus (Bild: Wolfgang Meinhart, CC BY SA 3.0)

Abrisspläne fürs Deutschlandhaus

Es geht munter weiter mit dem großen Moderne-Abreißen in Hamburg. Nun soll das 1928/29 errichtete Deutschlandhaus am Gänsemarkt fallen: Die ABG-Holdinggruppe, die das Gebäude 2014 kaufte, kündigte an, „es in wenigen Jahren durch einen attraktiven Neubau zu ersetzen“. Als Architekt der noch geheimen Neubaupläne ist offensichtlich Hadi Teherani favorisiert. Auf dem Filetgrundstück soll ein Gebäudekomplex mit 39.000 Qua­dratmetern Bruttogeschossfläche entstehen, 5700 Quadratmeter sind für Büros und Einzelhandelsflächen vorgesehen. Außerdem sind 25 Wohnungen hin zum Valentinskamp geplant (die Zahl kann sich noch ändern).

Das Deutschlandhaus entstand nach Plänen des Büros Block und Hochfeld, das zu Zeiten der Weimarer Republik etliche Bauten in Hamburg realisierte. Nach Kriegsschäden wurde das Kontorhaus mehrfach verändert, Ende der 1970er erfolgte eine vielfach kritisierte Überformung durch Heinz Schudnagies. Die letzte große Sanierung fand 2006 statt. „Das bestehende Gebäude entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen moderner Nutzer und den Standards der Nachhaltigkeit“, sagte ABG-Geschäftsführer Bernhard Visker nun dem Hamburger Abendblatt. Ziel sei es, „an dieser prominenten Stelle von Hamburg ein architektonisches Konzept zu realisieren, welches den Marktanforderungen und der besonderen Lage gerecht wird.“ Vor drei Jahren sprach man noch von einer „traditionsreichen Immobilie mit einer städtebaulich eindrucksvollen Architektur“. Die im Übrigen noch voll vermietet ist … (db, 29.10.17)

Hamburg, Deutschlandhaus (Bild: Wolfgang Meinhart, CC BY SA 3.0)

Kiel, Bildungsministerium (Bild: Zuguterletzt, CC BY SA 3.0)

Kiel: die Sanierung sanieren

Seit fast zwei Jahren wird das Bildungsministerium in Kiel aus Brand- und Denkmalschutzgründen saniert. So musste unter anderem eine zusätzliche Fluchttreppe in das achtstöckige Gebäude von 1954 eingebunen werden. Für die Zeit des Umbaus waren die mehr als 170 Mitarbeiter in ein Gebäude in die Innenstadt gezogen. Eigentlich sollten sie schon wieder zurück sein, doch daraus wird nichts: Weil nachträglich ein Datennetz erneuert werden soll, dauert die Sanierung wohl weitere sechs Monate. Schon vor Beginn der Arbeiten 2015 gab es Streit, weil das Landesamt für Denkmalpflege untersagte, an der Fassade ein Fluchttreppenhaus anzubringen.

Erst während den laufenden Maßnahmen entschied die damalige Landesregierung aus SPD, Grünen und SSW, auch das Netzwerk auf den neuesten Stand zu bringen. Dadurch steigen die ursprünglich geplanten Gesamtkosten von drei Millionen Euro laut Eisoldt um 770.000 Euro. kommen sei. „Es wäre sicherlich eleganter gewesen, die Entscheidung schon vorher in die Planung mit einzubeziehen. Aber die Entscheidung der damaligen Landesregierung kam später. Und wir müssen als Bauherren und Projektleiter darauf reagieren“, erklärt Frank Eisoldt, Chef der „Gebäudemanagement Schleswig-Holstein“. Die erste Hälfte der mehr als 170 Mitarbeiter des Bildungsministeriums kann laut dennoch voraussichtlich schon im Dezember wieder ins alte Domizil umziehen, 2018 folgen die Kollegen. (db, 15.10.17)

Kiel, Bildungsministerium Schleswig-Holstein (Bild: Zuguterletzt, CC BY SA 3.0)