Der Sparkassenturm ist ein Denkmal

Wuppertal-Elberfeld, Sparkasse (Bild: Archiv der Sparkasse Wuppertal)
Am vorkragenden 19. Geschoss hängen die darunterliegenden: die Sparkasse im Wuppertal (Bild: Archiv der Sparkasse Wuppertal)

Das gesamte Bauensemble „Sparkassenturm“ in Elberfeld steht nun auf der Denkmalliste der Stadt. Sie würdigt damit ein „Zeugnis für die moderne, von innovativen Konstruktionsprinzipien und Materialien geprägte Architektur der 1960er/1970er Jahre und als Werk eines international renommierten Architekten.“ Der Architekt Paul Schneider von Esleben hat mehrere Gebäude in der Region gebaut, die heute unter Denkmalschutz stehen.

1962 gewann er den offenen Wettbewerb für die Sparkassenzentrale mit einem Entwurf voller innovativer Ideen, die typisch sind für den Geist der Zeit: Es gibt zum Beispiel einen Drive-In-Schalter. Besonders außergewöhnlich ist jedoch der Turm mit seiner Hängekonstruktion: Zunächst wurde der massive Kern des 75 Meter hohen Turms gebaut und anschließend von oben nach unten die Geschossdecken und die Fassade ausgekragt. Die außen sichtbaren Hängesäulen tragen also die darunter liegenden Stockwerke. So wie die Schwebebahn ist der Sparkassenturm jetzt ein modernes Markenzeichen von Elberfeld. „Darauf sind wir sehr stolz“, sagt Sparkassen-Sprecher Jürgen Harmke der Westdeutschen Zeitgung. Noch bis zum 24. Februar läuft im Kundenforum des Gebäudes eine Ausstellung zu Werk und Leben des Architekten Paul Schneider von Esleben. (ps, 25.1.16)