Die U-Bahnhöfe von Rainer G. Rümmler

Berlin, Pavillon Fehrbelliner Platz, Blick durch die Passage neben dem Hauptabgang ins Freie (Bild: Verena Pfeiffer-Kloss, 2014)
Der Architekt Rainer G. Rümmler auf der Reise in die Postmoderne: Berlin (West), Pavillon der U-Bahnstation Fehrbelliner Platz (Bild: Verena Pfeiffer-Kloss, 2014)

Er prägte die unterirdische Seite von West-Berlin wie kein Zweiter: Zwischen 1964 und 1994 gestaltete der Architekt Rainer G. Rümmler (1929-2004) als Leiter der Unterabteilung Entwurf der Berliner Senatsbauverwaltung insgesamt 50 neue U-Bahnstationen. Da dieses umfangreiche Werk bisher weder aufgearbeitet noch publiziert wurde, erstellt Verena Pfeiffer-Kloss aktuell eine Dokumentation der Rümmler-U-Bahnhöfe. Am 14. Dezember 2015 ist sie mit ihrem Thema „Die U-Bahnhöfe von Rainer G. Rümmler in Westberlin“ als Referentin um 19 Uhr in den Architekten- und Ingenieurverein Berlin eingeladen.

Ihre Deutung von Rainer G. Rümmlers Werk beruht auf einer Analyse seines architektonischen Stilwandels – von der Moderne zur Postmoderne. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die Wechselwirkungen zwischen Rümmlers Gestaltung und den stadtplanerischen Leitbildern, technischen Innovationen und kulturgeschichtlichen (Be-)Deutungen des städtischen Untergrunds. Also: Fahren Sie am besten schon mit offenen Augen mit der U-Bahn zum AIV, wo es auch die Eintrittskarten zum Vortrag gibt. (kb, 30.11.15)

Hier geht es zum mR-Beitrag von Verena Pfeiffer-Kloss zu West-Berlins U-Bahnstationen.