Drehscheibe Dresden

Dresden, Kulturpalast, 1970 (Foto: Richard Peter, Bild: Deutsche Fotothek df ps 0002842, CC BY SA 3.0)
Eine Sektion des Kunsthistorikertags fragt nach Dresden als „Schmelztiegel verschiedenster Kulturräume“ (Dresden, Kulturpalast, 1970, KulFoto: Richard Peter, Bild: Deutsche Fotothek df ps 0002842, CC BY SA 3.0)

Lange schon hat der 34. Kunsthistorikertag, der vom 8. bis zum 12. März 2017 in Dresden stattfinden wird, seine Schatten vorausgeworfen. Das Motto „Kunst lokal – Kunst global“ soll zeigen, wie gerade Dresden als Ort der Kunst von Kunstsammlungen und als historischer Schmelztiegel verschiedenster Kulturräume dazu in der Lage ist, Menschen aus aller Welt auch die Kunst und deren wissenschaftlicher Erforschung nahezubringen. Zwölf Sektionen, sechs Ortstermine, eine Podiumsdiskussion, fünfzehn Foren und eine Fülle von Exkursionen sollen helfen, Diskussionen zu entfachen, Vorstellungen auszutauschen, vielleicht gemeinsame Lösungen zu finden.

Für das Thema Nachkriegsmoderne wird am Donnerstag, 9. März 2017, die Sektion „Drehscheibe Dresden. Lokale und globale Austauschbeziehungen und Wechselwirkungen zwischen internationaler Moderne und regionaler Kunstszene“ (Leitung: Susanne König, Leipzig/Gilbert Lupfer, Dresden/Frank Zöllner, Leipzig) von Interesse sein. Am Sonntag, 12. März 2017, sind aus neun Exkursionen zur Architekturmoderne hervorzuheben: „Die unbekannte Moderne in Ostsachsen – Wagenfeld, Neufert, Wachsmann und Scharoun“, „Chemnitz – Stadt der Moderne. Die architektonische und städtebauliche Prägung des ‚Sächsischen Manchester‘ durch die Industrialisierung – Fabriken, Villen, Stadterweiterungsgebiete“ und „Laboratorium der Moderne – Gartenstadt und Festspielhaus Hellerau“. Anmeldungen zum Kunsthistorikertag sind bis zum 10. Februar 2017 möglich. (kb, 4.1.17)