Ein ganzer Tag für den Werkbund

Berlin-Charlottenburg, Heizkraftwerk (Bild: bukk, GFDL oder CC BY SA 3.0)
Berlin-Charlottenburg, Heizkraftwerk (Bild: bukk, GFDL oder CC BY SA 3.0)

Am 23. September und am 24. September stellen sich (für geladene Gäste) über 30 Partner aus Industrie, Handwerk und Design auf dem WerkBundTag vor. Am 25. September ist offen für alle. Ein zentraler Veranstaltungsort ist das Heizkraftwerk Charlottenburg (Am Spreebord 5). Die 1900 begründete, 1955 wiederaufgebaute, 1975 modernisierte und heute denkmalgeschützte Anlage befindet sich seit den 2000er Jahren teils im Umbruch: Nachdem die kohlebezogenen Einrichtungen aufgegeben wurden, fielen einige Teile dem Abriss anheim, weitere haben bereits neue Nutzer gefunden.

Im Heizkraftwerk beginnt das umfangreiche Programm am ersten Tag mit thematischen Beiträgen aus Geschichte und Gegenwart zu den Schwerpunkten „Werkbund“, „Wohnen“, „Stadt“ und „Architektur“. Im Abschluss werden die Sektionen in einer Diskussion gebündelt. Zu diesem Veranstaltungstag ist eine gesonderte Anmeldung erforderlich. Am ersten und zweiten Veranstaltungstag werden Führungen und Ausstellungen auf dem WerkBundStadt-Gelände (Quedlingburger Straße 11) angeboten. Gezeigt wird u. a. die Ausstellung „bauen und wohnen – die Geschichte der Werkbundsiedlungen“. Es scheinen die Kataloge „Werkbundstadt Berlin Am Spreebord“ im Jovis Verlag und „bauen und wohnen – die Geschichte der Werkbundsiedlungen“ im Wasmuth-Verlag. (kb, 16.9.16)