Kehlen, St. Verena (Bild: Andreas Praefcke, CC BY SA 3.0, 2011)

Es braucht ein ganzes Dorf

Kirchen und Kinder ähneln sich mindestens in einem Punkt: Es braucht das sprichwörtliche ganze Dorf, um ihnen eine gute Gegenwart und eine ebensolche Zukunft zu bereiten. Doch gerade im ländlichen Bereich fehlt es immer häufiger an Bevölkerung, Kirchenmitgliedern und nicht zuletzt Geld, um Kirchenbauten zu bewahren. Dieses immer drängender werdende Problem trifft auch im ländlichen Bereich die angestammten historischen Gottesdiensträume ebenso wie die Erweiterungen und Neubauten wachsender Dörfer und Stadtteile im 20. Jahrhundert. Darum hat die Wüstenrot Stiftung das Thema „Die Kirche in unserem Dorf“ zum Schwerpunkt ihres vierten Wettbewerbs in der Reihe „Land und Leute“ gemacht.

Gesucht werden noch bis zum 15. Juni 2018 Beispiele dafür, wie Kirchen, Klöster und andere Gebäude im kirchlichen Umfeld mit einer veränderten oder ergänzten Nutzung weiterhin als Begegnungsräume erhalten werden können. Willkommen sind alle Arten der Veränderungen an Kirchen von der Modernisierung, Erweiterung, Verkleinerung bis zur Umnutzung. Die Kirchengebäude sollten in kleinen Gemeinden und Städten oder – beispielsweise in Verbandgemeinden – in Ortsteilen mit bis zu 5.000 Einwohnern stehen. Ziel ist es, aus den Einsendungen zu diesem Wettbewerb eine aktuelle Übersicht zu erstellen und beispielhafte Angebote zu dokumentieren. (kb, 7.4.18)

Download der Ausschreibungsunterlagen

Kehlen, St. Verena (Bild: Andreas Praefcke, CC BY SA 3.0, 2011)