5-Mark-Schein aus dem Jahr 1948 (Entwurf: Max Bittrof, Urheber: Bank der deutschen Länder, Bild: gemeinfrei)

Was erbt Europa?

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts hatten (Kunst-)Geschichte, Archäologie und Architektur ein höchst institutionalisiertes Schutzsystem für ihre Definition eines kulturellen Erbes etabliert. Dieses identitätsstiftende Geschichtsbild wurde fleißig auch in den nicht-europäischen Kontext exportiert. Doch bewährt sich diese Deutungstradition trotz der zunehmenden Globalisierung auf der einen und der Sehnsucht nach einer kleinräumlichen Beheimatung auf der anderen Seite? Wie könnte ein neues Europa-Bild aussehen – gerade angesichts des für 2018 ausgerufenen Kulturerbejahres.

Für die Tagung „The Cultural Heritage of Europe @ 2018. Re-assessing a Concept – Re-defining its Challenges“, die in Paris (Institut national d’histoire de l’art (INHA)) vom 4. bis 6. Juni 2018 stattfinden soll, werden noch Themen gesucht. Im Angebot sind vier Panels: 1) Place and Space (vom Bau bis zum „dritten Raum“), 2) Substance and Materiality (vom Artefakt bis zum digitalen Erbe), 3) Time and Temporality (von fest bis flüchtig), 4) Identity (von kollektiv bis zu partiell). Vorschläge (Abstract mit max. 200 Worten und Angabe des Panels) können bis zum 10. November 2017 eingereicht werden an: patrimoine.europe2018@gmail.com. Weitere Informationen gibt es bei: Michael Falser, Heidelberg, falser@asia-europe.uni-heidelberg.de; Elinor Myara Kelif, Paris, elinor.kelif@paris-sorbonne.fr. Konferenzsprachen werden sein: Französisch und Englisch. (kb, 22.10.17)

5-Mark-Schein aus dem Jahr 1948 (Entwurf: Max Bittrof, Urheber: Bank der deutschen Länder, Bild: gemeinfrei)