Frei Otto in Kassel

"Frei Otto in Kassel 1955/2015" (Bild: Fürstenberg, 1955, alle Rechte vorbehalten)
Noch lange vor seinen berühmten „hängenden Dächern“ im Münchener Olympiastadions hinterließ der kürzlich verstorbene Architekt in Kassel seine Spuren (Bild: Fürstenberg, 1955, alle Rechte vorbehalten)

Die Bundesgartenschau in Kassel war 1955 nicht nur die Geburtsstunde der Documenta, sondern brachte auch eine neuartige Architektur hervor. Mit seinen ersten „hängenden Dächern“ schrieb der Architekt Frei Otto hier Architekturgeschichte, lange bevor er mit dem Münchner Olympiastadion weltbekannt wurde.

Zum 60. Jubiläum der Bundesgartenschau erinnert das Fachgebiet Entwerfen und Baukonstruktion der Universität Kassel mit einer kleinen Ausstellung „Frei Otto in Kassel 1955/2015“ (AOK-Haus, Friedrichsplatz 14, 34117 Kassel) an die drei Kasseler Pavillons des kurz vor seinem 90. Geburtstag verstorbenen Architekten. Bis zu Frei Ottos Tod gab es Planungen, eines der Dächer an Ort und Stelle wieder aufzu­bauen. Gezeigt wird das Modell, das zu diesem Zweck von Architekturstudenten der Universität Kassel gebaut wurde. DIe Ausstellung ist noch bis zum 28. November 2015 zu sehen, den Eröffnungsvortrag hält Dipl.-Ing. Christoph Palmen am 14. Oktober 2015 um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. (kb, 11.10.15)