Moderne-Nachlese der Buchmesse

Nach der Messe ist ja bekanntlich vor der Messe. Und jetzt, da die Dichte an Lesepromis sich in Rhein-Main wieder langsam lichtet, bleibt Zeit für einen Blick auf den Ertrag für bibliophile Modernisten. Zum achten Mal haben die Frankfurter Buchmesse und das Deutsche Architekturmuseum (DAM) 2016 den Internationalen DAM Architectural Book Award vergeben. 88 Architektur- und Kunstbuchverlage weltweit hatten ihre Kandidaten ins Rennen geschickt.

Eine Fachjury aus externen Experten sowie Vertretern des DAM hatte dann aus den insgesamt 214 Einsendungen – nach Kriterien wie Gestaltung, inhaltliche Konzeption, Material- und Verarbeitungsqualität, Grad an Innovation und Aktualität – die zehn besten Architekturbücher des Jahres ausgewählt: vom Katalog zu „African Modernism“ (Park Books) bis zu den tiefen Einblicke in die „urbane Selbstregulierung“ von Dachaufbauten von „Nadogradnje“ (M Books). Zehn weitere Einsendungen wurden für die „Shortlist“ des DAM Architectural Book Awards 2016 ausgewählt: darunter „Up Up: Stories of Johannesburg’s Highrises“ (Hantje Cantz) oder eben jener „Stadtbilderklärer Gera-Lusan“ (Verlag: Mitteldeutscher Verlag, Autor/Gestaltung/Fotografie: Christoph Liepach) – eben jenes Gera-Lusan, das wir auch in unserem aktuellen Foto-Spezial vorstellen. Daher gratulieren wir hier und natürlich allen anderen Gewinnern herzlich (und notieren die Titel schon einmal für die private Jahresendfestwunschliste)! (kb, 11.11.16)