Sebastian Wanke, postmoderner Typenbau als Korkmodell in der Altenburger Ausstellung (Bild: Stefan Wanke, AK Thüringen)

Postmoderne in Kork

In Altenburg sind sie noch bis zum 29. September (!) versammelt: die Typenbauten der postmodernen Konsumkultur. Aus Kork. Die Ausstellung „Altenburger Trialog“ ist derzeit im Lindenau-Museum in Altenburg (Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg) zu sehen. Unter den vorgestellten Ausstellungsstücken befindet sich auch eine Arbeit von Sebastian Wanke, dessen gemeinsam mit Christopher Falbe organisierte Fotoausstellung „Wanke und Falbe“ noch bis zum 30. September (!) in der Geschäftsstelle der Architektenkammer Thüringen (Architektenkammer Thüringen, Bahnhofstraße 39, 1. Obergeschoss, 99084 Erfurt) begutachtet werden kann.

Sebastian Wankes mit Philipp Specht erstellte Arbeit „Von Aromaten und Alifanten“, die nun im Lindenau-Museum ausgestellt ist, übersetzt drei Typenbauten der postmodernen Konsumkultur maßstabsgetreu in das Material Kork. Der Kunsthistoriker Michael Merkel beschreibt die drei Korkmodelle von einem Fast-Food-Restaurant, einem Supermarkt und einer Tankstelle: Wanke und Specht „greifen bei ihren Arbeiten die altertümliche Erscheinung des Materials auf und modellieren mit ihm maßstabsgetreu markante Gebäude unserer Gegenwart. (…) Auf diese Weise erschaffen Wanke und Specht eine ironisch-unheilvolle Atmosphäre um die Bauwerke unserer Alltagskultur.“ (kb, 27.9.17)

Sebastian Wanke/Philipp Specht, postmoderner Typenbau als Korkmodell in der Altenburger Ausstellung (Bild: Sebastian Wanke, AK Thüringen)