Scharoun-Schau in den USA

Hans Scharoun: Wohnhaus am Hohenzollerndamm in Berlin-Wilmersdorf, 1929-30
Hans Scharoun: Wohnhaus am Hohenzollerndamm in Berlin-Wilmersdorf, 1929-30 (Bild: D. Antony)

Eine Ausstellung im amerikanischen Massachusetts Institute of Technology Cambridge gibt noch bis zum 15. August 2014 Einblick in das baukünstlerische und zeichnerische Schaffen von Hans Scharoun. Sein Nachlass wird im Baukunstarchiv der Akademie der Künste (AdK) in Berlin bewahrt, deren Präsident der Architekt und Städtebauer von 1955 bis 1968 war. Die AdK und das Goethe-Institut Boston ermöglichten auch die Schau in Übersee.

Neben einem – 1927 in der Weißenhofsiedlung errichteten – Stuttgarter Einfamilienhaus werden auch Plänen, Skizzen und Fotos seiner späteren Großprojekte in Berlin, Stuttgart, Breslau, Marl, Kassel sowie der Berliner Philharmonie und Staatsbibliothek präsentiert. Die Ausstellung ergänzen Faksimiles einiger expressionistischer Aquarelle von Scharoun. Heute gilt der 1972 verstorbene Architekt – insbesondere durch sein populäres Spätwerk seit Ende der 1950er Jahre – als einer der Wegbereiter des „organischen Bauens“. (db, 20.6.14)