Skidmore, Owings & Merrill in Köln

New York, Lever-House (Blid: Seth Tisue, CC BY-SA 2.0)
SOM als Pioniere der Vorhang-Fassade: Das Lever-House in New York von 1951 (Bild: Seth Tisue, CC BY SA 2.0)

Vom Architektenteam zum internationalen Konzern: Das 1936 in Chicago gegründete Büro Skidmore, Owings & Merrill (SOM) ist eines der weltweit größten Architekturbüros – und gibt nun ein Gastspiel im AIT-ArchitekturSalon Köln: Die Ausstellung „Sky’s the Limit“ stellt ab dem 23. März die aufsehenerregendsten und komplexesten Arbeiten von SOM vor. Zugegeben: Die Auswahl ist angesichts von mehr als 10.000 Projekten in über 50 Ländern nicht einfach. Zunächst beeinflusst von Mies van der Rohe, wurden die Architekten zu wichtigen Repräsentanten des „International Style“.

Bekannt ist das Büro durch seine spektakulären Wolkenkratzer: Der Sears Tower (heute Willis Tower) sowie das John Hancock Center prägen die Skyline Chicagos bis heute. Der ebenfalls von SOM für die aufstrebende Metropole Dubai entworfene Burj Khalifa  trägt aktuell den Titel als höchstes Gebäude der Welt. Ein gewisser Donald Trump lässt einige seiner „Trump Tower“ auch nach SOM-Plänen errichten. Die Ausstellung wird in Anwesenheit der Partner von Skidmore, Owings & Merrill aus England und den USA eröffnet. Bis zum 11. Mai liefert sie Einblicke in die Arbeitsweise der Architekten und Ingenieure, die Klarheit, Reduktion und Nachhaltigkeit als essenzielle Elemente ihrer Philosophie herausstellen. (db, 18.3.17)