Denkmalschutz

Kiel, Bildungsministerium (Bild: Zuguterletzt, CC BY SA 3.0)

Kiel: die Sanierung sanieren

Seit fast zwei Jahren wird das Bildungsministerium in Kiel aus Brand- und Denkmalschutzgründen saniert. So musste unter anderem eine zusätzliche Fluchttreppe in das achtstöckige Gebäude von 1954 eingebunen werden. Für die Zeit des Umbaus waren die mehr als 170 Mitarbeiter in ein Gebäude in die Innenstadt gezogen. Eigentlich sollten sie schon wieder zurück sein, doch daraus wird nichts: Weil nachträglich ein Datennetz erneuert werden soll, dauert die Sanierung wohl weitere sechs Monate. Schon vor Beginn der Arbeiten 2015 gab es Streit, weil das Landesamt für Denkmalpflege untersagte, an der Fassade ein Fluchttreppenhaus anzubringen.

Erst während den laufenden Maßnahmen entschied die damalige Landesregierung aus SPD, Grünen und SSW, auch das Netzwerk auf den neuesten Stand zu bringen. Dadurch steigen die ursprünglich geplanten Gesamtkosten von drei Millionen Euro laut Eisoldt um 770.000 Euro. kommen sei. „Es wäre sicherlich eleganter gewesen, die Entscheidung schon vorher in die Planung mit einzubeziehen. Aber die Entscheidung der damaligen Landesregierung kam später. Und wir müssen als Bauherren und Projektleiter darauf reagieren“, erklärt Frank Eisoldt, Chef der „Gebäudemanagement Schleswig-Holstein“. Die erste Hälfte der mehr als 170 Mitarbeiter des Bildungsministeriums kann laut dennoch voraussichtlich schon im Dezember wieder ins alte Domizil umziehen, 2018 folgen die Kollegen. (db, 15.10.17)

Kiel, Bildungsministerium Schleswig-Holstein (Bild: Zuguterletzt, CC BY SA 3.0)

Bitterfeld, Kulturpalast (Bild: Joeb07, CC0)

Abrissantrag für Kulturpalast

Im Jahr 2013 hat die Gelsenwasser AG den Chemiepark Bitterfeld Wolfen gekauft. Zum Areal gehört auch der 1952-54 nach Plänen von Alfred Dienst errichtete Kulturpalast. 2004, zum 50-jährigen Jubiläum, wurde der er nach einjähriger Sanierung durch den damaligen Betreiber des Chemieparks wiedereröffnet: Die Stadt Bitterfeld konnte die Sanierungskosten nicht selbst tragen. Mit dem denkmalgeschützten Bau, der zum Zeitpunkt des erneuten Besitzerwechsels vor vier Jahren in voller Nutzung war, konnte (und wollte) die Gelsenwasser AG aber offenbar wenig anfangen: Sukzessive wurde das Gebäude geräumt, seit 2016 steht es leer. Welche Pläne man mit dem DDR-Denkmal hatte, war unklar – nicht aber, dass die mittlerweile als Chemieparkgesellschaft firmierenden Besitzer es als Altlast empfanden.

Nun ist raus, was viele bereits vermuteten: Die Chemieparkgesellschaft hat nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung einen Abrissantrag gestellt. Man wolle den Bau „nicht weiter besitzen und betreiben“, so Chemiepark-Geschäftsführer Patrice Heine. Allerdings sei es nicht das alleinige Ziel, den Kulturpalast abzureißen. Es bestehe auch die Möglichkeit, dass jemand anderes der neue Besitzer werde. Hauptgrund, den Bau mit insgesamt 1150 Sitzplätzen loszuwerden, ist offenbar schlicht das Geld. Laut der Chemieparkgesellschaft müsse jedes Wochenende eine ausverkaufte Veranstaltung stattfinden, um kostendeckend zu arbeiten. Davon träumen freilich die meisten deutschen Kulturhäuser…   (db, 11.9.17)

Kulturpalast Bitterfeld (Bild: Joeb07, CC0)

Bremen, Beck´s-Haus 2016 (Bild: Daniel Bartetzko)

Beck’s-Hochhaus – Verkauf und Denkmalschutz?

„Der Versuch, große zusammenhängende Arbeitsflächen durch höhenversetzte Geschosse zu verteilen und sie in ihrem räumlichen Wert zu steigern, wird anerkannt.“ Mit dieser geradezu euphorischen Begründung wurde das Bremer Verwaltungshochhaus der „AB InBev“ (damals noch Beck’s Brauerei) 1978 mit dem BDA-Preis ausgezeichnet. Gestaltet wurde das wabenförmige 51-Meter-Gebäude 1975 vom Architekten Ewald Brune. Nachdem vor einigen Jahren das vertraute Beck’s-Logo weichen musste, stehen nun weitere Änderungen an: Die weltgrößte Brauereigruppe „Anheuser-Busch InBev“, in deren verschlungenen Zusammenhängen Beck’s nach 2002 aufging, möchte das Verwaltungshochhaus verkaufen. Mutmaßlich, da der Raumbedarf nach weiteren Umstrukturierungen künftig geringer ausfallen dürfte. Kolportierter Verkaufspreis: 20 Millionen Euro.

Befürchtungen, das markante Spätmoderne-Gebäude könnte durch einen Umbau entstellt werden, kann man aber zumindest derzeit zerstreuen: Das Bremer Landesamt für Denkmalpflege plant, es unter Schutz zu stellen. Der Leiter Georg Skalecki sieht im Beck´s-Bau „eine kleine architektonische Ikone, mit Raffinesse entwickelt“, wie er Radio Bremen sagte. Dass in einer Facebook-Umfrage des Senders die Mehrheit der Kommentare ablehnend waren, kann Skalecki verstehen, aber: „Keine Dekade darf zeuglos bleiben.“ Die Denkmalschützer näherten sich aber nun einer Zeitperiode, deren Ästhetik nicht in der breiten Bevölkerung anerkannt sei. „Aber das darf uns nicht abschrecken. Wir müssen unsere Entscheidungen vermitteln.“ Also uns gefällt’s … (db, 7.8.17)

Bremen, Beck’s-Hochhaus (Bild: Daniel Bartetzko)

Hauptfeuerwache Aachen (Bild: (C) Stadt Aachen)

Aachen: Hauptfeuerwache saniert

In Aachen wurden kürzlich die Sanierungsarbeiten an der Hauptfeuerwache beendet. Seit 2015 wurde der denkmalgeschützte Bau modernisiert und den neuesten Erfordernissen angepasst. Sowohl der städtische Denkmalschutz als auch der Aachener Feuerwehrchef sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Feuerwache wurde in den 1960er Jahren für 75 Feuerwehrleute konzipiert, künftig wird sie 200 Mann Platz bieten. Ab dem 7. August soll sie voll einsatzbereit sein.

Der Bau entstand in den Jahren 1961 bis 1964 nach Plänen Rudolf Steinbachs, der zu dieser Zeit an der RWTH Aachen lehrte. Seit 2013 steht das brutalistische Gebäude unter Denkmalschutz. In den letzten beiden Jahren wurde es nicht nur umfassend saniert, sondern durch eine Veränderung des Grundrisses auch funktional angepasst. Auch die Fassadengestaltung hat sich leicht verändert: So bietet sich dem Passanten künftig durch gläserne Tore ein unverstellter Blick auf den Fuhrpark der Feuerwehr. (jr, 2.8.17)

Aachen, Hauptfeuerwache (Bild: © Stadt Aachen)

dresden_kulturpalast_1985_foto_haessler_ulrich_bild_bundesarchiv_bild_183-1985-0918-026_cc-by-sa_3-0

Feinschliff am Kulturpalast

In Dresden wurde kürzlich der sanierte Kulturpalast der Öffentlichkeit übergeben. Doch nun wird bereits das nächste Gerüst vor dem Kulti aufgebaut. Es gilt den Fahnenmasten des Baus, die in den nächsten Monaten saniert werden sollen. Das mächtige Gerüst, das laut den Dresdner Neuesten Nachrichten 30 Meter in der Höhe und 13 in der Länge misst, soll mit einer Plane verhängt werden und den bei der Sanierung anfallenden Schmutz abfangen. Die Fahnenmasten werden erstmals seit dem Bau im Jahr 1969 saniert, an ihnen haftet also noch immer die Farbe des Erstanstrichs. Sie zu entfernen, droht viel Staub aufzuwirbeln.

Ursprünglich waren für die Sanierung der Masten keine Mittel eingeplant. Da sich die Arbeiten an den Außenanlagen des Kulturpalasts aber günstiger als geplant gestalteten, wurde dieser Nachschlag finanziell möglich. Im November soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. Wer sich am Gerüst stört, kann in einer Sonderausstellung des Stadtmuseums Dresden noch bis zum 17. September Fotografien und Modelle des unverstellten Kultis genießen. (jr, 1.8.17)

Dresden, Kulturpalast (Bild: Bundesarchiv, Bild 183-1985-0918-026, CC BY SA 3.0)

Siegen, Hochhaus Landesstraßenbauamt (Videostill Youtube)

Landesstraßenbauamt Siegen verkauft

Hat es das Mailänder Pirelli-Hochhaus ins Siegerland verschlagen? Nein – diese Sechziger-Jahre-Perle ist das ehemalige Landesstraßenbauamt in Siegen. 2012 wurde es wegen Schimmelbefall geräumt und steht seitdem leer. Der nordrhein-westfälische Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) wollte sich angesichts Sanierungskosten im Millionenbereich von der Immobilie trennen, Begehrlichkeiten waren schnell geweckt: Das Studentenwerk beabsichtigte, das Hochhaus abreißen zu lassen und an seiner Stelle ein Wohnheim zu errichten. Als das Vorhaben bekannt wurde, wurde das Gebäude 2014 unter Denkmalschutz gestellt. Das Gezerre setzte sich fort, bis weitere Interessenten für den Bau auf den Plan traten: Die Investoren Kenan Dema und Naser Dervishi ersteigerten ihn im Frühjahr 2017 in einem offenen Bieterverfahren, Mitte Juli wurde der Kaufvertrag nun notariell bestätigt.

Damit ist der travertinverkleidete Zwölfgeschosser gerettet: Die neuen Eigner wollen den 1962 nach Plänen von Herbert Kienzler errichteten Bau sanieren. Der Grund für seine Unterschutzstellung ist kurioserweise ein Abriss: Der Landschaftverband Westfalen-Lippe (LWL) hatte ihn 2003 nur deshalb als nicht denkmalwert eingestuft, da es seinerzeit in Siegen noch ein ähnliches Gebäude gab: Das Krupp-Haus im Stadtteil Geisweid. Dieses ist mittlerweile dennoch abgerissen, und so wurde das Kienzler-Haus doch in die Liste aufgenommen. Damit ist zumindest ein Hochhaus der 1960er gesichert, zahlreiche weitere Spätmoderne-Bauten gibt es in Siegen aber noch (wieder-) zu entdecken. (db, 29.7.17)

Ehemaliges Landesstraßenbauamt Siegen (Bild: Youtube-Still)

Herdecke, Koepchenwerk (Bild: Radler59, CC BY-SA 4.0)

Koepchenwerk: Schriftzug wird saniert

Am Koepchenwerk tut sich was: Nachdem die Stiftung Industriedenkmalpflege Ende 2016 das seit über 20 Jahren stillgelegte Kraftwerk vom Energieversorger RWE erwarb, starten nun erste Sanierungsarbeiten. In Bälde wird der RWE-Schriftzug, der sich in Jahrzehnten zum Wahrzeichen des Hengsteysees bei Herdecke entwickelt hat, demontiert und aufgearbeitet. Dies soll in Eigenleistung in der Zentralwerkstatt der Stiftung geschehen. Die Tragekonstruktion der sechs Meter hohen Lettern muss hingegen vor Ort entrostet und konserviert werden. Auch das Dach des Schieberhauses, auf dem das Logo angebracht ist, erhält eine Grundsanierung. Witterung und Vandalismus haben dem Bauwerk in den vergangenen Jahren stark zugesetzt. Nach Abschluss der Arbeiten soll ein Zaun vor erneuten mutwilligen Beschädigungen schützen.

Das 1927-30 errichtete Koepchenwerk, dessen Name sich von seinem Planer Arthur Koepchen ableitet, ist neben dem Pumpspeicherwerk Niederwartha der zweitälteste deutsche Bau dieser Art. Bereits 1986 wurde es unter Denkmalschutz gestellt, 1994 stillgelegt und neben dem Altbau ein neues Kraftwerk errichtet. Bis vor wenigen Jahren wurde das Koepchenwerk museal genutzt, dann scheute der RWE-Konzern die weiteren Erhaltungskosten und stellte Anfang 2015 Abrissantrag – der Dank des Verkaufs vom Tisch ist. Im Sommer 2018 sollen auch am Hauptgebäude Instandsetzungsarbeiten folgen. (db, 18.7.17)

Koepchenwerk: Schieberhaus mit RWE-Schriftzug (Bild: Radler59, CC BY SA 4.0)

Berlin, Wohnpyramide Schöneberg (Bild: Gunnar Klack CC BY-SA 4.0)

Berlins wuchtige 1970er unter Schutz

Still und leise wurden im März drei Berliner Wohnanlagen der 1970er unter Denkmalschutz gestellt: die „Schöneberger Terrassen“, 1976-79 nach Plänen von Waldemar Poreike (1927-2014) errichtet, die 1972 fertiggestellte „Pyramide“ an der Kleiststraße von Fridtjof Schliephacke (1930-1991) und der Sozialpalast (1974-1977, heute „Pallasseum“), für den Jürgen Sawade (1937-2015) verantwortlich zeichnete. Allen gemein ist, dass sie im Stadtteil Schöneberg stehen und dass sie so bekannt wie umstritten sind. Insbesondere die Plattenbauten der Schöneberger Terrassen stehen wegen Ästhetik und Asbestbelastung in Dauerdiskussion. Pallasseum und Pyramide hatten ebenfalls (sozial) schwierige Zeiten, sind als Wohnorte mittlerweile jedoch wieder beliebt.

Auch die Unterschutzstellung der wuchtigen Wohnanlagen steht nun in der Kritik: Die Entscheidung des Landesdenkmalamts sei nicht in Abstimmung mit dem Bezirksamt geschehen, bemängeln sowohl die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg als auch der stellvertretende Ortsbürgermeister Jörn Oltmann (B90/Grüne) die Entscheidung des Kultursenators Klaus Lederer (Linke). Die SPD sieht in den Bauten „bedeutende Zeugnisse ihrer Zeit“, kritisiert aber das Verfahren „von oben herab“. Die CDU hält Pyramide, Pallasseum und Terrassen „nicht gerade (für den) Ausdruck städtebaulicher Schönheit“ und will den Senator nach den Gründen für seine Entscheidung fragen. Müssen wir wirklich erläutern, dass „Schönheit“ kein Denkmal-Kriterium ist, oder empfehlen wir den Fragestellern einfach den Blick ins Denkmalschutzgesetz? (db, 17.7.17)

Berlin, „Pyramide“ in der Kleiststraße (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 4.0)

Bernau, ADGB-Schule (Bild: Dabbelju, CC BY 2.5)

Bauhaus-Welterbe jetzt auch in Bernau

Schon über 20 Jahre gehört das Bauhaus in Dessau und Weimar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nun wurden zwei weitere Gebäudeensemble der Kunstschule in diesem Status gehoben: Seit dem 9. Juli 2017 gehören auch die Laubenganghäuser in Dessau-Roßlau und die Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes ADGB in Bernau dazu. Architekt der hinzugenommenen Stätten ist jeweils der Schweizer Hannes Meyer, der das Dessauer Bauhaus von 1928 bis 1930 leitete – und der in der Rückschau zwischen den Lichtgestalten-Direktoren Walter Gropius (1919-28) und Ludwig Mies van der Rohe (1930-32) oft verblasste, was sich nun ändern könnte.

„Das ist der lang ersehnte Lohn der Tüchtigen“, sagte der Bernauer Bürgermeister André Stahl (Linke) der Presse. Der Welterbestatus werde ganz sicher dazu beitragen, diesen weitestgehend noch immer verborgenen „Schatz vor den Toren der Hauptstadt“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Brandenburgs Kulturministerin Münch (SPD) nannte die Entscheidung „einen großen Glücksfall für das Bundesland“. Die UNESCO-Tagung in Krakau brachte mit den Eiszeit-Höhlen bei Blaubeuren eine weitere deutsche Neuaufnahme in die Weltkulturerbe-Liste. Erneut gescheitert ist die Bewerbung aus Sachsen-Anhalt: Der Naumburger Dom wurde zum zweiten Mal zurückgestellt mit der Bitte um Überarbeitung des Antrags. (db, 10.7.17)

Bernau, ADGB-Schule (Bild: Dabbelju, CC BY 2.5)

Wandlitz, Waldsiedlung (Bild: mazbln, CC BY-SA 3.0)

Denkmalschutz in Wandlitz

27 Jahre nach dem Mauerfall war es soweit: Die einstigen DDR-Funktionärssiedlung Wandlitz steht seit Mitte Mai unter Denkmalschutz. „Die Waldsiedlung ist aufgrund ihres singulären Charakters und ihrer besonderen Authentizität in besonderer Weise dafür geeignet, sich mit der Geschichte und insbesondere den Machtstrukturen auseinanderzusetzen“, erklärte Brandenburgs Kultusministerin Martina Münch jüngst der Berliner Zeitung. Lange wurde die Unterschutzstellung mit dem Hinweis abgelehnt, dass das 1958-60 gebaute Ensemble keine architektonischen Besonderheiten aufweise. In den ersten Jahren nach dem Zusammenbruch des SED-Regimes wäre dies vermutlich auch als Provokation ersten Ranges aufgefasst worden …

Die Siedlung, die eigentlich zum Stadtgebiet von Bernau gehört, wurde auf Beschluss des SED-Politbüros errichtet und fand sich jahrzehntelang in keiner Landkarte verzeichnet. In den 23 Wohnhäusern residierte die gesamte Parteielite: Zu den Bewohnern, die in der streng abgeschirmten Anlage allmählich den Bezug zur Realität verloren, zählten unter anderem Walter Ulbricht, Erich Honecker, Harry Tisch und Erich Mielke. Schon seit 1991 beherbergt die einstige Funktionärssiedlung eine Rehaklinik samt Altenwohnanlage. Unter Schutz gestellt wurde nun das komplette Areal, als Einzeldenkmäler herausgehoben das Eingangsgebäude, die Gartengestaltung, der Kursaal und das „Haus 7“, in dem einst Walter Ulbricht wohnte. Es ist bis heute kaum verändert und wird vermutlich zum Besucher- und Dokumentationszentrum umgestaltet. (db, 19.6.17)

Einfahrt zur Waldsiedlung Wandlitz (Bild: mazbln, CC BY SA 3.0)