Kino

Jane Jacobs 1963 (Bild: PD)

Kinosommer für Architektophile

Wem das aktuelle Mainstreamkino zu langweilig ist, der findet in Wien eine gute Alternative: Am Mittwoch, dem 9. August beginnt im hiesigen Architekturzentrum der Architektur.Film.Sommer 2017. Es ist bereits die fünfte Auflage des Filmfestivals, das als Open-Air-Veranstaltung im Hof des Architekturzentrums stattfindet. Einen Monat lang kommen Architekturfreunde hier jeden Mittwoch auf Ihre Kosten. Los geht’s jeweils um 20.30 Uhr.

Dieses Jahr steht die Veranstaltungsreihe unter dem martialischen Motto „Kampf um die Stadt“. Den Auftakt bildet ein Kinoabend, der am 9. August unter dem Titel „Die Zukunft von gestern“ den Planungsparadigmen der Nachkriegsmoderne nachgeht. Auf dem Programm steht unter anderem der kürzlich vollendete Dokumentarfilm „Citizen Jane: Battle for the City“, der die Auseinandersetzung der Architekturkritikerin Jane Jacobs mit der New Yorker Baupolitik beleuchtet. Der nächste Kinoabend mit dem Titel „Die Arbeiter*innen verlassen die Stadt“ widmet sich am 16. August dem Verschwinden der klassischen Arbeiterklasse aus den Städten, eine Woche später fragt der Themenabend „Rast-los“ nach dem Leben mobiler Großstädter. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet der Kinoabend am 30. August, der dem Thema „Leerstand in der wachsenden Stadt“ gilt. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung nach drinnen verlegt, dies sei aber nur der Form halber erwähnt. (jr, 9.8.17)

Jane Jacobs 1963 (Bild: PD)

Berlin: Hoffnung fürs Gloria?

Berlin, Gloria-Palast im Jahr 1985 (Foto: Willy Pragher, Bild: Deutsche Digitale Bibliothek, CC BY 3.0)
Heute hinter Bauplanen verborgen: das Berliner „Gloria“ (Bild: Willy Pragher, Deutsche Digitale Bibliothek, CC BY 3.0, 1985)

In Berlin formiert sich der Widerstand gegen den Abriss eines prägenden Zeugnisses der bundesdeutschen Kinogeschichte, des denkmalgeschützten Gloria-Filmpalastes am Kurfürstendamm. Schon 1896 wurde das sog. Romanischen Haus von Franz Schwechten errichtet, in das 1926 in Zusammenarbeit mit der UfA, unter den Architekten Kühnell, Lessing und Bremer, ein Premierenkino einzog. Nach dem Krieg ließen die Architekten Siegfried Fehr und Gerhard Jäckel das zerstörte Kino als fünfgeschossigen Stahlbetonskelettbau wiedererstehen – mit markanter, teils natursteinverkleideter Rasterfassade, Flugdach und Leuchtreklame.

Das „Gloria“ wurde 1963-64, 1971-73 sowie 1986-87 um- und ausgebaut. Seit 1998 wird das Haus nicht mehr als Kino bespielt, sondern diente verschiedenen gewerblichen Zwecken. Erhalten sind jedoch z. B. typische Kennzeichen der Bau- und Nutzungsgeschichte: von der Fassade bis zur Neonreklame. Anfang 2016 hatte der neue Eigentümer ein Gutachten vorgelegt, das die Fassade der 1950er Jahre als nicht mehr standfest ansah, und einen Antrag auf (Teil-)Abriss und Um- bzw. Neubau gestellt. Am 13. Oktober nun meldete der Berliner Tagesspiegel, dass sich nicht nur Landeskonservator Jörg Haspel und der Charlottenburg-Wilmersdorfer Baustadtrat Marc Schulte (SPD), sondern auch der Landesdenkmalrat vor das Denkmal stellen. Der Investor ließ verlauten, man „habe weitere Untersuchungen vereinbart“. (kb, 16.10.16)

Berlin-Marzahn: Sojus-Kino soll fallen

Berlin-Marzahn, H.-Weigel-Platz mit dem Sojus-Kino (Bild: Angela M. Arnold, GFDL oder CC BY SA 3.0)
Hier wurden zu DDR-Zeiten nicht nur Filme gezeigt, sondern auch Jugendweihen gefeiert: das Sojus-Kino (1981) am Helene-Weigel-Platz in Berlin-Marzahn (Bild: Angela M. Arnold, GFDL oder CC BY SA 3.0)

Wo sich die Allee der Kosmonauten und die Märkische Allee kreuzen, bildet das Berliner Plattenbauviertel Marzahn einen seiner zentralen Plätze aus, der 1978 auf die Bertold Brecht nahestehende Schauspielerin Helene Weigel getauft wurde. Bis in die 1980er Jahre hinein entstanden hier prägende Bauten zu Wohn-, aber auch zu kommunalen und kulturellen Zwecken. Darunter das Sojus-Kino, dessen Name im Russischen „Union“ bedeutet, aber auch an die gleichnamigen sowjetischen Raumgefährte erinnert.

Die Idee für den Kino-Bau, der auch für kulturell und politisch genutzt werden konnte, soll auf Erich Honecker zurückgehen. 1981 wurde der hochgeschlossene Kubus nach Entwürfen des Architekten Wolf-Rüdiger Eisentraut (* 1943) eingeweiht. Dieser ist für Ostmoderne-Fans ein Name, wirkte er doch z. B. am Palast der Republik und an der städtebaulichen Konzeption von Marzahn mit. Sein Sojus-Kino wurde nach der Wiedervereinigung zunächst weiterbetrieben, 2007/08 geschlossen und schließlich an den heutigen Eigentümer „Regie Bauträgergesellschaft mbH“ übergeben. Überlegungen, den Bau wieder kulturell zu erschließen, schlugen fehl. 2017 soll der Betonkubus niedergelegt werden, um bis 2018 einem Supermarkt mit darüberliegenden altengerechten Wohnungen Platz zu machen. (kb, 4.9.16)

Things to Come

"Im Staub der Sterne", DDR 1976, Regie: Gottfried Kolditz (Bild: Copyright: DEFA-Stiftung/Heinz Pufahl)
„Im Staub der Sterne“, DDR, 1976, Regie: Gottfried Kolditz (Bild: Copyright: DEFA-Stiftung/Heinz Pufahl)

Wie werden wir in Zukunft leben? Während man sie dieser Frage in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik anhand von Statistiken und Prognosen annäherte, boomt im Kino und im Fernsehen seit den 1960er Jahren das Science-Fiction-Genre: Der Bogen reicht von den „Klassikern“ wie „Raumpatrouille“, „Im Staub der der Sterne“ oder „Star Trek“ bis hin zu aktuellen Produktionen  wie „District 9“ (2009), „Interstellar“ (2014) oder „Extant“ (2014–15).

Das Thema Raumfahrt ist nicht zuletzt wegen der geplanten Mars-Expedition heute ebenso aktuell wie 1969, dem Jahr der ersten Mondlandung. Dabei sagen Science-Fiction-Filme immer auch etwas über die Zeit aus, in der sie entstehen. Die Ausstellung „Things to Come. Science · Fiction · Film“ ist noch bis zum 23. April 2017 in der Deutschen Kinemathek in Berlin zu sehen. Begleitend ist im Kerber-Verlag ein Katalog erschienen. Im Rahmen des reichhaltigen Begleitprogramms wird am 17. September von 18 bis 2 Uhr im Bundesplatz-Kino (Bundesplatz 14, 10715 Berlin) „50 Jahre RAUMPATROUILLE: Lange Nacht mit allen sieben Episoden sowie Überraschungen“ präsentiert. Auf dem Programm stehen – neben einem Begrüßungssekt – eine Galyxo-Vorführung mit den Tänzerinnen Roswitha Völz, Julia Hellmers und Gwenaëlle Ludwig. Als Gäste werden Wolfgang Völz (Leutnant Mario de Monti) und Friedrich G. Beckhaus (Leutnant Atan Shubashi) erwartet. (kb, 27.8.16)

Weißenfels: Im Gloria wird gedreht

Weißenfels, Gloria (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)
So rottet man malerisch – und wird damit zur Filmkulisse: das ehemalige Kino „Gloria“ in Weißenfels (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)

Was macht man mit einem sehr schönen, aber sehr leerstehenden Filmpalast? In Weißenfels macht man daraus einen Film, genauer gesagt einen Kurzfilm für den bevorstehenden Katholikentag in Leipzig. Das Thema des (mit allen behördlichen Genehmigungen ausgestatteten) Projekts von lokalen Jugendlichen sei „der Hunger nach Schönheit“, und dafür gebe es doch keinen besseren Ort als die pittoresk verfallende Herrlichkeit vergangener Zeiten.

Das imposante Kino im Stil des Neuen Bauens begleitet moderneREGIONAL seit 2014, seit dem ersten Themenheft. Damals wurde der seit Jahren brachliegende geschlossene Raum erstmals wieder für Fotos geöffnet. Das imposante Baudenkmal stammt aus dem Jahr 1928, als der Architekt Carl Fugmann in Bahnhofsnähe ein konstruktiv wie gestalterisch modernes Kino errichtete. Den Zweiten Weltkrieg überstand der Bau fast unbeschadet, in der DDR blieb er Kino und wurde nach der Wende von der UFA weiterbetrieben. 1998 stillgelegt, scheiterte auch das Nutzungsvorhaben „Tanzpalast“. Seit 2014 geht es für das Sorgenkind der Stadt langsam wieder aufwärts: Ein Notdach schützt vor weiterem Verfall, Nutzungslösungen wie eine Bibliothek werden zumindest diskutiert – und jetzt geht es virtuell zum Katholikentag! (kb, 11.5.16)

Der (un)menschliche Maßstab

Hamburg, City-Hof-Häuser (Bild: Ajepbah/wikimedia commons, Lizenz CC-BY-SA-3.0_DE)
Das ehemals strahlend weiß verkleidete Hochhausensemble beim Hauptbahnhof: die Hamburger City-Hof-Häuser (Bild: Ajepbah/wikimedia commons, Lizenz CC-BY-SA-3.0.de)

Immer noch wird um die Hamburger City-Hof-Häuser gerungen. Jüngst hatte sich sogar die ICOMOS – vor dem Hintergrund des laufenden Antrags auf UNESCO-Weltkulturerbe für das nahe Kontorhausviertel – für das 1957 von Rudolf Klophaus gestaltete Hochhausensemble stark gemacht: Mit der „ästhetischen Rehabilitierung“ (gedacht ist an die Wiederherstellung der ehemals weißen Fassadenverkleidung) des City-Hofs könne ein positives Signal in der Eingangssituation zur Stadt und für den Welterbeantrag gesetzt werden.

Immer wieder macht die „Initiative City-Hof“ mit Veranstaltungen auf ihren Kampf aufmerksam. Zum Hamburger Architektursommer wird vom 22. bis 25. Juli 2015 ein „Dreiklang aus Ausstellung historischer Fotografien vom City-Hof, performativer Führung“ – und nicht zu vergessen der Film „The Human Scale“ von Andreas Møl Dalsgaard – unter dem Motto „Der (un)menschliche Maßstab“ aufgeboten. Für die Veranstaltung der Initiative City-Hof, cobratheater.cobra und Flexibles Flimmern im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2015  (jeweils ab 17:30 Uhr, mit dazu passenden Speisen und Getränken, Eintrittspreis 10 Euro) werden noch Reservierungen entgegengenommen: reservierungen@flexiblesflimmern.de. (kb, 25.6.15)

Hamburg: Architektur-Visionen

Kino in Österreich (Bild: Fernando de Sousa, CC BY SA 2.0)
Ab ins Kino! (Bild: F. de Sousa, CC BY SA 2.0)

Vom 5. Mai bis zum 17. Juli 215 finden in Hamburg die „Architektur-Visionen # 1-6“ statt. Als Beitrag zum Hamburger Architektur Sommer 2015 zeigt die Initiative dokART an sechs Abenden im Mai, Juni und Juli jeweils um 19 Uhr im Metropolis Kino (Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg) ausgewählte Filme rund um Architekturvisionen des 20. und 21. Jahrhunderts: historische und zeitgenössische, vom dokumentarischen Langfilm über das Künstlervideo bis zum Animationsfilm.

Den Auftakt bilden am 5. Mai sieben filmische Beiträge rund um Visionen vom modernen Wohnen und Leben. Die „Architektur-Visionen # 2“ am 8. Mai reichen von Kyoto nach Berlin. Im dritten Teil, am 12. Juni, dreht sich der Beitrag „Les Visionnaires – une autre histoire de l’architecture“ um die architektonischen Utopien der 1960er und 1970er Jahre. Die „Architektur-Visionen # 4“ zeigen am 24. Juni gleich drei Filme, drei Gebäude, drei Visionen und unendlich viele Möglichkeiten heraus aus dem Unmöglichen. Am 2. Juli geht es um animierte Visualisierungen gebauter, zukünftiger und imaginierter Architektur. Und zuletzt fragen am 15. Juli die „Architektur-Visionen # 6“: Was verbindet die Orte Berlin, Köln, Wien, Rom, Mailand, L’Aquila und Valle Bavona? (kb, 6.5.15)

Weißenfels: Gloria als Stadtbibliothek?

Weißenfels, Gloria (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)
Weißenfels: Noch wartet das Lichtspieltheater auf eine neue Nutzung (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)

Wenn es nach dem Oberbürgermeister von Weißenfels geht, zieht in den leerstehenden Filmpalast „Gloria“ bald die Stadtbücherei ein. „Wenn wir das Gebäude, dessen Sanierung etwa fünf Millionen Euro kosten würde, nicht endlich selbst anfassen, wird es verfallen“, so zitiert die Mitteldeutsche Zeitung Robby Risch. Schon Ende 2014 Jahres hatte sich die Stadt für das ehemalige Lichtspieltheater stark gemacht und mit Landesmitteln ein Notdach umgesetzt. Das Denkmal stammt aus dem Jahr 1928, als der Architekt Carl Fugmann in Bahnhofsnähe ein konstruktiv wie gestalterisch modernes Kino errichtete.

Den Zweiten Weltkrieg überstand der Bau fast unbeschadet, in der DDR blieb er Kino und wurde nach der Wende von der UFA weiterbetrieben. 1998 stillgelegt, scheiterte auch das Nutzungsvorhaben „Tanzpalast“. Nun hofft der Oberbürgermeister auf Landesmittel zur energetischen Sanierung von Kultureinrichtungen – und das bevorstehende Bauhaus-Jubiläumsjahr könnte helfen. Hoffnungen setzt man zudem in eine Diplomarbeit, die aktuell über das Gloria entsteht. Geht es nach den kommunalen Plänen, könnte der ehemalige Kinosaal mit Bühne gut in die Büchereinutzung einbezogen werden. (kb, 3.4.15)

Leonard Nimoy ist tot

Leonard Nimoy (Bild: Gage Skidmore, CC BY-SA 2.0)
„Live long and prosper“, oder – um es im Urtext zu genießen – „Dup dor a’az Mubster“ (Bild: Gage Skidmore, CC BY-SA 2.0)

Es ist das Privileg einer Mit-Herausgeberin, gelegentlich eine eher randständige Meldung einzustreuen. Und wenn es um einen Künstler von so extraterrestrischen Begabungen geht wie Leonard Nimoy, sei eine kleine Ausnahme umso mehr erlaubt. Geboren 1931 in Boston als Sohn jüdisch-orthodoxer Einwanderer, arbeitete er seit den frühen 1950er Jahren in den USA als Schauspieler. Seinen größten Erfolg feierte Nimoy in der Rolle des Vulkaniers Spock in der Weltraumserie „Raumschiff Enterprise“.

Auch mit späteren Leistungen als Schauspieler – wie in „Kobra übernehmen Sie“ – oder Regisseur – wie mit „Drei Männer und ein Baby“ – oder Sänger – wie bei „Leonard Nimoy presents Mr. Spock’s Music from Outer Space“ – konnte er den Vulkanier bis zu seinem Lebensende nicht abschütteln. Niemand spreizte die rechte Hand, niemand schrottete Pappmaché-Raumschiffe im spätfuturistischen Design (zugegebenermaßen ein kläglicher Versuch der Verfasserin, doch noch einen Bogen zur Nachkriegskunst zu finden) so elegant wie er. Am Abend des 27. Februar 2015 verstarb Leonard Nimoy in Los Angeles an den Folgen einer chronischen Lungenerkrankung. (kb, 27.2.15)

50 Jahre Spur der Steine, 78 Jahre Krug

Berlin, Manfred Krug 1988 bei der Wiederaufführung des Films "Spur der Steine" (Bild: Bundesarchiv Bild 183-1989-1123-035, Settnik, Bernd, CC BY-SA 3.0.de)
Der Schauspieler Manfred Krug im November 1989 bei der Wiederaufführung des lange verbotenen Films „Spur der Steine“ in Berlin (Foto: B. Settnik, Bild: Bundesarchiv Bild 183-1989-1123-035, CC BY-SA 3.0.de)

Die Geschichte dreht sich um den Aufbau des fiktiven Chemiekombinats Schkona, hinter dem sich die Industriestandorte Leuna und Buna verbergen. Auf der Großbaustelle treffen Bourgeoisie und Ungelernte, Linientreue und Kleinkriminelle aufeinander. 1964 erschien der Roman „Spur der Steine“ von Erik Neutsch, der zum DDR-Bestseller avancierte. Im ersten Teil der Geschichte berichtet Neutsch am Mikrokosmos Großbaustelle viel von der verwickelten Wirklichkeit des real existierenden Sozialismus. Im zweiten Teil vollzieht die Hauptfigur, der Zimmermann Hannes Balla, die Wende hin zum Sozialismus.

Mit der Rolle des Hannes Balla wurde Manfred Krug bekannt, der sich schon mit Filmen wie „Fünf Patronenhülsen“ einen Namen gemacht hatte. Die Verfilmung von „Die Spur der Steine“ war 1966 erschienen – und schon kurz darauf wegen „antisozialistischer Tendenzen“ verboten worden. Erst 1989, inmitten der Wende-Umbruchszeiten, kam der Streifen in der DDR wieder zur Aufführung. Krug wanderte 1977 aus der DDR aus und startete in der BRD eine zweite Karriere – vom Kraftfahrer in „Auf Achse“ bis zum singenden Tatortkommissar. Der Charakterschauspieler feiert heute seinen 78. Geburtstag. (kb, 8.2.15)