Ostmoderne

Wartet auf Sanierung: Die Hyparschale in Magdeburg (Bild: Ola2, CC-By-SA 3.0)

Magdeburg: Hyparschale vor der Sanierung

In Magdeburg gammelt an der Elbe seit Jahren die Hyparschale vor sich hin. Der denkmalgeschützte Schalenbau von Ulrich Müther wurde 1997 baupolizeilich gesperrt und harrt seitdem der Sanierung. Die Suche nach Investoren verlief jahrzehntelang erfolglos. Nun zeichnet sich aber ein Ende der Durststrecke ab: die Stadt Magdeburg will die Sanierung selbst in die Hand nehmen. Vor einigen Tagen äußerte sich Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) erstmals konkret zur Zukunft des Baudenkmals.

So soll der weitläufige Innenraum der Hyparschale künftig von einer kubischen Binnenarchitektur charakterisiert werden. Würfelartige Baukörper könnten Cafés, Konferenzsälen und Veranstaltungsräumen Platz bieten. Die Idee mit den Kuben ist nicht neu: bereits 2015 bemühte sich eine Magdeburger Geschäftsfrau mit einem ähnlichen Nutzungskonzept um Investoren. Seinerzeit ließen sich aber nicht genügend private Geldgeber davon überzeugen. Künftig soll die städtische Messe- und Veranstaltungsgesellschaft die Bewirtschaftung des Baus übernehmen. Die Hyparschale wurde 1969 nach Plänen Ulrich Müthers errichtet und gilt als wichtiges Zeugnis der Ostmoderne. (jr, 12.11.17)

Hyparschale, Magdeburg (Bild: Ola2, CC BY SA 3.0)

Greifswald, Wandgestaltung am Dubnaring 1 (Bild: Jojoo64, CC BY SA 4.0)

Helmut Maletzke ist tot

Für so manchen Greifswalder hat er die Platte mit einer schönen Erinnerung verknüpfen können: Der Maler Helmut Maletzke gestaltete zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum der Hansestadt. Geboren am 8. Oktober 1920 in Stettin, etablierte sich Maletzke nach dem Krieg in Greifswald als freier Grafiker, wo er auch einige Semester Kunst und Kunstgeschichte studieren sollte. Zunächst war er künstlerisch breit tätig, so gestaltete er neben Wandbildern z. B. auch Schiffsneubauten der Mathias-Thesen-Werft in Wismar. Nach eigenen Angaben wurde ihm vom „Verband Bildender Künstler“, dem er 1950 beigetreten war, 1972/73 das baugebundene Arbeiten untersagt. In der Folge konzentrierte er sich auf die Öl- und Aquarellmalerei, gerne mit landschaftlichen Motiven.

Zu seinen bekanntesten Werken im öffentlichen Raum zählen das Wandbild „Das mittelalterliche Greifswald“ (1953) im dortigen Rathaussaal oder das Wandmosaik am Dubnaring 1 (1971). In seinen letzten Lebensjahren begründete Maletzke den Künstlerbund „Ars Pomerania“ und in Greifswald das „Neue Pommernhus“. 2010 wurde u. a. durch einen Bericht des NDR bekannt, dass er unter dem Decknamen „Erwin Schreiber“ von 1961 bis 1989 als Inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit über seine Künstlerkollegen und Auslandreisen berichtete. Helmut Maletzke verstarb am 15. Oktober 2017 im Alter von 97 Jahren in seiner Wahlheimatstadt Greifswald. (kb, 17.10.17)

Greifswald, Wandmosaik „Blumenmädchen und Gärtnerjunge“ (H. Maletzke, 1971) am Dubnaring 1 (Bild: Jojoo64, CC BY SA 4.0, Detail)

Haifa, Technion im Bau, um 1913 (Bild: Technion - Israel Institute of Technology, gemeinfrei)

Einmal Weimar-Haifa und zurück

Auch in diesem Semester geht die Uni Weimar wieder dem Thema „Identität und Erbe“ auf dem Grund. Es ist inzwischen schon gute Tradition, dass die Ringvorlesung auch Themen der Moderne in den Blick nimmt. Hier sind vor allem zwei Vorträge zu nennen: Am 17. Oktober spricht Mark Escherich um 18.30 Uhr über „Denkmalpflege und DDR-Nachkriegsmoderne“. Bei der hochaktuellen Debatte um die Architektur der 1960er und 1970er Jahre könnte der Eindruck entstehen, dass die eigentliche Hürde in der Erhaltung und Sanierung bestehe. Doch weiterhin wird in weiten Teilen der Gesellschaft grundsätzlich angezweifelt, dass diese Bauepoche erhaltenswert ist.

Damit drängen weiterhin – nicht für die Ostmoderne – die Erforschung der Baubestände und die Kommunikation über ihre Werte. Vor diesem Hintergrund dürfte der zweite modernebezogene Vortrag der Ringvorlesung nicht minder spannend ausfallen: Waleed Karkabi (Haifa) spricht am 7. November um 18.30 Uhr über „Toward a new architecture – Haifa Modernism“. Sahen viele Architekten doch in Israel ein „Labor der Moderne“, eine ideale Spielfläche für neue Formen des Bauens und Zusammenwohnens. Heute sind Städte wie Haifa für Architekturbegeisterte gerade wegen dieses modernen Erbes von besonderem Reiz. Beide Vorträge finden in der Bauhaus-Universität Weimar statt (Hörsaal D, Marienstraße 13, 99423 Weimar). (kb, 13.10.17)

Haifa, Technion im Bau, um 1913 (Bild: Technion – Israel Institute of Technology, gemeinfrei)

"Towards a Typology of Soviet Mass Housing – The Set" (Bild: Dom Publishers)

Plattenbau-Set

Der sowjetische Massenwohnungsbau war allgegenwärtig, er formte die Kultur und den Weltblick auf die sowjetischen Bürger. Denn tatsächlich gab es keine sowjetische Stadt, die den Standardentwürfen der Ostmoderne entgehen konnte. Diese waren in den 1960er Jahren Grundlage für über 90 Prozent aller Wohnungsbauten. Sollten Sie also zu den Themen Ostmoderne und Plattenbau einfach nicht genug bekommen (und jetzt schon einmal an das nahende Weihnachten denken), dann hat Dom Publishers für Sie das genau richtige Paket geschnürt: „Towards a Typology of Soviet Mass Housing – The Set“.

Dieses vorweihnachtliche Päckchen enthält die 456 Seiten und 1.000 Abbildung starke Publikation „Towards a Typology of Soviet Mass Housing. Prefabrication in the USSR 1955 – 1991“ von Philipp Meuser und Dimitij Zadorin. Obendrauf gibt es das thematisch passende, reich bebilderte Quartett „Top Trumps. Soviet Mass Housing“ von Dimitrij Zadorin. Und nicht zuletzt „I-464“ von Katia Sheina, ein handliches Gipsmodell der meistproduzierten Plattenbau-Serie der UdSSR. (kb, 9.10.17)

„Towards a Typology of Soviet Mass Housing – The Set“ (Bild: Dom Publishers)

Martin Maleschka: Kunstkalender 2018 (Detail)

Ost-Kunst-Kalender

Wie könnte man das bald kommende Jahr besser beginnen als mit großformatigen Motiven zur Ostmoderne aus den bewährten Händen des Fotografen Martin Maleschka. In diesem Jahr hat er sich für seinen Fotokalender die baugebundene DDR-Kunst vorgenommen. Das Ganze wird edel produziert: mattes 300-Gramm-Papier im A3-Hochformat. Gezeigt werden Motive aus zwölf Städten: Eisenhüttenstadt, Magdeburg, Berlin, Frankfurt/Oder, Hoyerswerda, Halle-Neustadt, Rostock, Schwedt/Oder, Chemnitz, Waren/Müritz, Merseburg, Dresden und Neubrandenburg.

Beziehen kann man den Kalender für 20 Euro direkt bei Martin Maleschka unter: kunstkalender@icloud.com. Weihnachten kommt auch dieses Jahr wieder schneller, als man denkt! Und wer noch eine weitere gute Dosis Maleschka sucht, findet diese ab dem 10. Oktober (Vernissage ab 19.30 Uhr) in der Neuen Sächsischen Galerie (Neue Chemnitzer Kunsthütte e. V., Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz) in der Sammelausstellung „Roter Oktober. Kommunismus als Fiktion und Befehl“, kuratiert von Dr. Paul Kaiser in Zusammenarbeit mit Christoph Tannert und Mathias Lindner. Die Präsentation ist bis zum 14. Januar 2018 zu sehen. (kb, 9.10.17)

Titelmotiv und Bildgalerie: Martin Maleschka, Kunstkalender 2018

Dresden, Zentralwerk Mitte (Bild: zentralwerk.de)

Industrie-Kultur-Parkour

Mit dem „Industrie Kultur Parkour“ erkundet der Verein „Konglomerat“ vom 13. bis 15. Oktober ehemalige Industriestandorte in Dresden. Zwei begleitete Stadtwanderungen führen zu ausgewählten Standorten. Projekthäuser öffnen ihre Türen und bieten in teils improvisierter Baustellenatmosphäre ein breites künstlerisches Programm. Mit von der Partie sind: das „Zentralwerk“ (in einer ehemaligen Waffenfabrik in Dresden-Pieschen), „GEH8“ (in einer ehemaligen Waggonwerkstatt in Dresden-Pieschen), „LÖ14“ (auf ehemaligem Gaswerkareal in Dresden-Neustadt), die „Blaue Fabrik“ (im ehemaligen Leipziger Bahnhof in Dresden-Neustadt), „OSTRALE“ (auf ehemaligem Schlachthofgelände in Dresden-Friedrichstadt), die „Betriebsküche“ (in einer ehemaligen Kantine in Dresden-Friedrichstadt), das „Kraftwerk Mitte“ (auf einem ehemaligen Gaskraftwerkareal in Dresden-Mitte), das „#Rosenwerk“ (in ehemaligem Post-Umschlagzentrum in Dresden-Löbtau) und das „Kino in der Fabrik“ (im ehemaligen Kupplungswerk in Dresden-Löbtau).

Das Industriekultur-Wochenende startet am 13. Oktober ab 19 Uhr im Kraftwerk Mitte mit einer Input-Veranstaltung. Am 14. und 15 Oktober folgen jeweils ab 19 Uhr – im Anschluss an die Stadtwanderungen – die Diskussions-Dinners. Zusätzlich gibt es vier kleinere Führungen mit historischem Schwerpunkt. Eindrücke und Erkenntnisse des Wochenendes bereiten die Veranstalter dann als Radiosendung als „Audiowalk“ auf. Damit wollen sie in Dresden das öffentliche Interesse wecken, zeigen, was diese Stadt bietet und danach fragen, was Industriekultur gerade hier bedeutet. Informationen und Anmeldungen sind online möglich unter: www.konglomerat.org/projekte/inkupa.html. (kb, 30.9.17)

Dresden, Zentralwerk (Bild: zentralwerk.de)

Berlin, Haus des Lehrers (Bild: Christian Thiele, CC BY SA 3.0)

Ostmoderne wertschätzen

Einzelne Inkunabeln der Ostmoderne wie das Berliner Haus des Lehrers der stehen bereits unter Denkmalschutz. Weniger prominente Bauten oder gar städtebauliche Ensemble dieser Stilepoche jedoch gehen Gefahr zu verwahrlosen oder abgerissen zu werden. Dabei hat der fächerübergreifende Planungsansatz, der in den Kollektiven der DDR angewandt wurde, (nicht nur) in Berlin sehens- und schätzenswerte Ergebnisse vorzuweisen – so z. B. das Areal zwischen Fernsehturm und Haus des Reisens oder die Quartierentwicklung in Marzahn-Hellersdorf. Zu diesem Thema hat die Podiumsdiskussion „StadtWertSchätzen: Teil III: Ostmoderne wertschätzen“ am 20. September um 19 Uhr in Berlin (Notkapelle/Salon des Refusés, Raum für Architektur und Kunst, In der Prenzlauer Allee 7b/Gartenhaus, 10405 Berlin) Gäste eingeladen.

Gudrun Sack (Netzwerk Architekten für Architekten, AfA), Kerstin Lassnig (Vorstand Berliner Wirtschaftsgespräche), Regula Lüscher (Senatsbaudirektorin), Dr. Jörg Haspel (Direktor des Landesdenkmalamts), Roman Hillmann (Architekturhistoriker), Harald Engler (Stellvertretender Abteilungsleiter Historische Forschungsstelle am IRS Erkner), Martin Maleschka (Architekt Cottbus), Uta Henklein (Landschaftsarchitektin, AfA) und Theresa Keilhacker (Architektin, AfA) diskutieren: Warum ist es heute für die Wissenschaft immer noch so schwierig, Geld und Aufmerksamkeit für die Ostmoderne einzuwerben? Im Anschluss wird eingeladen zur verlängerten Diskussion bei Wein, Wasser und Brezeln. Anmeldungen zur kostenfreien Veranstaltung sind online möglich: www.bwg-ev.net. (kb, 18.9.17)

Berlin, Haus des Lehrers (Bild: Christian Thiele, CC BY SA 3.0)

Arno Fischer, Berlin, Gasometer, Ost-Berlin, 1962 (Copyright: Arno Fischer, Ostkreuz)

Sibylle – Die Fotografen

„Sibylle“ war DIE Frauenzeitschrift der DDR. Benannt nach ihrer Gründerin Sibylle Boden-Gerstner, erschien sie ab 1956 sechsmal im Jahr in einer Auflage von 200.000 Exemplaren. Die Modefotografie sollte eine soziale, dem Menschen zugewandte Perspektive präsentieren, zeigten einen eher dokumentarischen Stil. Maßgeblich für die Fotografien waren in den frühen 1960er Jahren Arno Fischer, Günter Rössler, Elisabeth Meinke und Roger Melis, Ende der 1960er Jahre kamen Michael Weidt und Sibylle Bergemann hinzu. In den 1970er Jahren folgten Wolfgang Wandelt, Rudolf Schäfer, Ute Mahler, Werner Mahler und in den 1980er Jahren Ulrich Wüst, Hans Praefke und Sven Marquardt.

Über ihrer 200 Werke werden aktuell in den Opelvillen in Rüsselsheim gezeigt. Sie spiegeln den utopischen Anspruch der Zeitschrift auch in den abgebildeten Orten: Die Modelle stehen als „normale“, arbeitende Frau vor Industriestandorten in Berlin oder Bitterfeld. Mit den Jahren entwickelte sich die Modefotografie so zur seltenen Nische für unkonventionelle, experimentelle, teils auch provozierende Aufnahmen. Die Ausstellung „Sibylle – Die Fotografen“ ist noch bis zum 26. November 2017 in den Rüsselsheimer Opelvillen (Ludwig-Dörfler-Allee 9, 65428 Rüsselsheim) zu sehen, begleitend ist bei Hartmann Books ein Katalog erschienen. (kb, 3.9.17)

Arno Fischer, Gasometer, Ost-Berlin, 1962 (Copyright: Arno Fischer, Ostkreuz)

Postkartendeition Müther (Bild: Hochschule Wismar,Georg Hundt)

Liebesgrüße aus Wismar

„Send us a postcard from your brutiful holidays!“ bat das Deutsche Architekturmuseum kürzlich in Vorbereitung auf die Ausstellung „SOS BRUTALISMUS – Rettet die Betonmonster!“. Das Müther-Archiv in Wismar hat prompt eine passende Vorlage geliefert: Zum 10. Todestag des Architekten und Bauingenieurs Ulrich Müther gibt das an der Hochschule Wismar angesiedelte Institut eine Postkartenedition mit Fotografien der Magdeburger Hyparschale heraus.

Die Postkarten sind auch als SOS-Ruf zu verstehen. Die Hyparschale, ein denkmalgeschützter Bau Müthers aus dem Jahr 1969, ist seit 1997 baupolizeilich gesperrt und droht zu verfallen. Mit ihrem Betonschalendach in Form von vier hyperbolischen Paraboloiden steht sie exemplarisch für die Architektur Müthers und ist ein wertvolles Zeugnis der Ostmoderne. Bislang sind alle Rettungs- und Umnutzungsversuche gescheitert, kürzlich kündigte die Stadt jedoch an, in die Sanierung der Halle investieren zu wollen. Die Postkartenedition ist zum Preis von 5 Euro direkt beim Müther-Archiv an der Hochschule Wismar zu haben. Mütherfans sollten mit dem Kauf nicht zu lange zögern: die Auflage ist auf 100 Exemplare limitiert. (jr, 29.8.17)

Bildquelle: Hochschule Wismar/Georg Hundt

"Blick zurück nach vorn" (Bild: Uni Marburg)

Gratis: Neues zur Ostmoderne

Im November 2014 traf sich der Arbeitskreis „Kunst in der DDR“ in Berlin zur Jahrestagung. Unter dem Tagungstitel „Blick zurück nach vorn – Architektur und Stadtplanung in der DDR“ liegen die Ergebnisse der Konferenz nun in Buchform vor. Das Beste daran: Alles ist online kostenfrei zugänglich. Die hier zusammengefassten sieben Beiträgen behandeln eine Kernfrage des damaligen Bauschaffens: Wie ging der Anspruch des radikal Neuen mit dem Alten um? Musste der Aufbau der DDR begleitet werden vom Wiederaufbau, vom Um- und Neubau, von der Rekonstruktion, vielleicht sogar vom Abriss der Bauwerke, die von einer „überwundenen Geschichtsepoche“ zeugten? Diese sog. Erbediskussion spielte nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in Architektur und Städtebau eine entscheidende Rolle.

Die Autoren Hans-Georg Lippert, Kathrin Siebert, Oliver Sukrow, Andreas Kriege-Steffen, Christian Klusemann, Edda Campen, Oliver Werner und werfen einen Blick auf dieses verwickelte Stück Architekturgeschichte, das über die Jahrzehnte deutlichen „Interpretationsschwankungen“ unterlag. Wechselten sich doch damals Pragmatismus, Experimente, strikte Lenkungsmechanismen, nationale Traditionen, technisch-wissenschaftlich begründete Modernprojekte, Altbausanierungen und Rekonstruktionen (selbst von Sakralbauten) ab. (kb, 25.8.17)

Hofer, Sigrid/Butter, Andreas (Hg.), Blick zurück nach vorn. Architektur und Stadtplanung in der DDR (Schriftenreihe des Arbeitskreises Kunst in der DDR 3), Marburg 2017, ISBN: 978-3-8185-0531-8 (Onlinepublikation).

Bild: Buchcover (Fotomotiv: © 1986 Klaus Bädicker)