Postpyramide

Hamburg, Postpyramide (Bild: Postpyramide)

Hamburg: Instawalk zur Postpyramide

Schon länger steht fest, dass es der als Postpyramide bekannt gewordenen Oberpostdirektion in Hamburgs City Nord 2017 an den Kragen geht. 2016 kaufte ein Investoren-Joint-Venture das Gebäude und plant an seiner Stelle nun einen neuen Wohn- und Büroturm. Das umgebende Viertel wird damit von der ursprünglichen Konzeption als reine Bürostadt weggeführt. Die City Nord entstand seit den 1960er Jahren als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Büroflächen in der Hansestadt. Oberbaudirektor Werner Hebebrand hatte sich von Projekten in den USA inspirieren lassen, wo solche „Commercial Parks“ keine Seltenheit waren. In den Folgejahren entstanden auf dem Areal repräsentative Firmensitze, darunter architektonische Highlights wie die von Arne Jacobsen entworfene HEW-Zentrale (heute Vatenfall). Auch die Postpyramide galt damals als Vorzeigeprojekt.

Wenn der Bau selbst schon nicht mehr zu retten sein wird, soll er am 15. Mai doch zumindest noch einmal im Bild festgehalten werden. Bei einem Instawalk (gemeinsam Fotos machen, auf die Plattform Instagram hochladen) trifft man sich am 15. Mai 2017 um 13 Uhr am Ausgang der U 1 (Sengelmannstraße). Der Fotorundgang soll auch an der Vatenfall-Zentrale vorbeiführen. Also auf nach Hamburg, Handy gezückt und zumindest virtuell dem Bagger ein Schnippchen schlagen! (kb, 13.5.17)

Titelmotiv: Hamburg, Postpyramide (Bild: instagram, via Anika Meier)

Hamburg: Aus für die Postpyramide

Oberpostdirektion Hamburg (Bild: Staro1, GNU FDL oder CC_BY_SA 3.0)
Bald Geschichte: die Postpyramide in Hamburg (Bild: Staro1, GNU FDL oder CC BY SA 3.0)

In der Hamburger City Nord geht es der als „Postpyramide“ bekannten Oberpostdirektion an den Kragen. Mitte Januar diesen Jahres kaufte ein Investoren-Joint Venture das Gebäude. Obwohl sein Spitzname eine längere Halbwertszeit erwarten ließe, wird der 70er-Jahrebau wohl bald abgerissen. An seiner Stelle soll ein neuer Turm mit Büros und Wohnungen entstehen. Das Viertel wird damit von der ursprünglichen Konzeption als reine Bürostadt weggeführt.

Die City Nord entstand seit den 1960er Jahren als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Büroflächen in der Hansestadt. Oberbaudirektor Werner Hebebrand hatte sich von Projekten in den USA inspirieren lassen, wo solche „Commercial Parks“ keine Seltenheit waren. In den Folgejahren entstanden auf dem Areal repräsentative Firmensitze, darunter auch architektonische Highlights wie die von Arne Jacobsen entworfene HEW-Zentrale. Auch die Oberpostdirektion galt damals als Vorzeigeprojekt. Während einige der anderen Bürotürme bei der Neukonzeption des Quartiers berücksichtigt wurden, galt die Postpyramide aber in jüngster Zeit als „Problem-Immobilie“. Die Bagger sollen 2017 anrollen – doch es regt sich auch Widerstand. (jr, 19.1.16)