Pressefotografie

„Basch, Johann und Fritz, Die 4 im Jeep reichen sich die Hände“, 14. September 1955, Oberösterreichische Nachrichten (Bild: Archiv Brüder Basch, A 2342, Umschlag 26)

War of Pictures

Die Geschichte der österreichischen Besatzungszeit ist bereits häufig geschrieben worden, wobei die Bilder dieser Ära zumeist als illustratives Beiwerk dienten. In einer Tagung sollen nun erstmals die Pressefotos selbst im Mittelpunkt stehen. Ebenso geht es um ihre Publikationszusammenhänge und die Bildautoren, die österreichischen Pressefotografen. Die Konferenz „War of pictures 1945 – 1955. Pressefotografie und Bildkultur im befreiten/besetzten Österreich“, eine Tagung des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, wird vom 4. bis 6. Oktober an der Universität Wien (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Währinger Straße 29, 1090 Wien) stattfinden.

Ziel der Tagung ist es, die Politik der Bilder im besetzten Nachkriegsösterreich am Schnittpunkt von Zeit- und Mediengeschichte zu untersuchen. Als Diskussionsgrundlage werden die Forschungsergebnisse des vom FWF (Austrian Science Fund) geförderten Forschungsprojektes „War of Pictures. Austrian Press Photography 1945-1955“ präsentiert. Gemeinsam mit internationalen Experten werden die Bilderzählungen der Ära diskutiert. Daneben sollen die „Herausbildung von Bildikonen der 2. Republik und die Instrumentalisierung von Bildern im Kalten Krieg“ ausgelotet werden. Um Anmeldung wird gebeten: warofpictures.comm@univie.ac.at. (kb, 16.7.17)

„Basch, Johann und Fritz, Die 4 im Jeep reichen sich die Hände“, 14. September 1955, Oberösterreichische Nachrichten (Bild: Archiv Brüder Basch, A 2342, Umschlag 26)