Schwimmbad

Monumentales Schwimmerlebnis

Energetisch saniert: Die 1938 errichtete Schwimmhalle der Kaserne in der Berliner Finckensteinallee. Bild: Veauthier Meyer Architekten
Energetisch saniert: die 1938 errichtete Schwimmhalle in der Berliner Finckensteinallee (Bild: Tobias Reckert)

Die mächtige Backstein-Schwimmhalle in der Berliner Finckensteinallee diente einst der „SS-Leibstandarte Adolf Hitler“ zur Erquickung. Nach 1945 übernahm die US-Army das Gelände, und ab 1994 nutzte schließlich Schulen und Vereine das allmählich verfallende Baudenkmal. 2006 wurde es wegen Baumängeln geschlossen. Nun ist das Schwimmbad nach 76 Jahren erstmals für jeden zugänglich: Nach achtjähriger Sanierung durch das Büro Veauthier Meyer Architekten, Andreas Veauthier und Dr. Nils Meyer wurde es Ende August 2014 als öffentliches Bad wiedereröffnet.

Rund 13 Millionen Euro hat die Restaurierung samt energetischer Ertüchtigung gekostet. Unter anderem wurde zur Dämmung des Dachs die Decke abgehängt – die Neukonstruktion nimmt die Form des bauzeitlichen Glasdachs auf. Bittere Pille: Da die Beckentiefe auf Geheiß der Berliner Bäder Betriebe auf zwei Meter reduziert wurde, musste die originale Sprungturmanlage abgebrochen werden. Der Salto vom Zehnmeter-Brett ist fortan Geschichte. (db, 17.9.14)

Berlin-Friedrichshain, Sport- und Erholungszentrum (Bildquelle: Hochtief-Nachhrichten 1982, 3, S. 49)

SEZ Berlin: Schluss mit Freizeit?

„Das Bauvorhaben, dessen Sinn und Zweck vorrangig der spielerisch-sportlichen Betätigung, der Entspannung und nicht zuletzt der menschlichen Begegnung dient, soll hier beschrieben werden“. Wie schon 1982 die Zeitschrift „Hochtief-Nachrichten“, geht es in den folgenden Zeilen um das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) in Berlin-Friedrichshain. Hier, an der Ecke Leninallee/Dimitroffstraße (heute Landsberger Allee/Danziger Straße), sollte dem getriebenen Großstädter ein Ausgleich angeboten werden: aktive wie passive Erholung, Attraktives für Jung und Alt. 30 Millionen Besucher in den ersten zehn Jahres des Betriebs konnten nicht irren. Heute schaut man anders auf das einstige Vorzeigeobjekt, das  seit Jahren brach liegt und längst zum Spekulationsobjekt geworden ist. Lange sah es nach Abriss aus, doch jetzt könnten die Karten noch einmal neu gemischt werden.

 

Schwimmen, Eislaufen, Pommes

In den Jahren 1978 bis 1981 entstand das satte 170 Meter lange Ensemble durch die Firma Hochtief, ein schwedisches Architektenteam und die Aufbauleitung Sondervorhaben Berlin (Gesamtleitung von Erhardt Gißke, Plänen von Bernd Fundel, Günter Reiß, Klaus Tröger und Otto Patzelt). Es umfasste drei Bereiche: die Schwimmhalle, die Eislaufhalle (mit Gaststätten) sowie mehrere Hallen für den Sport- und Freizeitbereich (von der Sportmedizin bis zur 16-Bahnen-Bowlingbahn) – nicht zu vergessen die Freianlagen zum angrenzenden Volkspark hin. Über einer Stahlbetonkonstruktion mit Mauerwerkswänden wurden durch Stahl- bzw. Rohrfachwerk große Spannweiten bis zu 40 Metern überwunden. Die Anlage sollte bei „städtebaulicher Dominanz“ die Außen- und Innenbereiche mit großen Glasflächen eng miteinander verknüpfen. Nach außen setzten die aluminiumverkleideten Fassaden mit Sprossenfenstern deutliche Akzente. Nach innen folgten Möblierung, Materialien und Farbgebung dem Leitgedanken, das Erlebnis der Jahreszeiten nachzustellen: Herbst und Winter im Eislaufbereich mit den Restaurants, der Sommer in der Schwimmhalle und das Frühjahr bei Bowling und Sport.

 

Auf dem Trockenen

Doch schon zehn Jahre später sah sich das wiedervereinigte Berlin als neuer Eigentürmer nicht in der Lage, dieses Angebot zu finanzieren. 2001 schlossen die Türen des SEZ, um 2004 unter den Leipziger Investor Rainer Löhnitz wiederzueröffnen. Doch: Das Wellenbad blieb trocken, die entsprechende Klausel im Kaufvertrag ist strittig. Bald tobte (und tobt) eine Debatte um den geplanten Abriss des SEZ. Der Senat legte einen Bebauungsplan-Entwurf für Sozialwohnungen vor, der Investor (der selbst an eine bunte Mischung von Studentenwohnungen bis zum Freizeitbad dachte) klagt. Zeitgleich dachte der Senat laut darüber nach, das einstige Freizeitparadies zurückzukaufen. „Aufgrund von Bürgerbefragungen und Expertenstellungnahmen wird der Bebauungsplan nachgebessert, erst zum Jahresende soll er beschlussfähig sein“, meldet Mitte Januar diesen Jahres nun die Berliner Zeitung. Über die Frage Abriss oder nicht entscheide dann der Eigentümer der Anlage. Wer auch immer das dann sein mag … (kb, 29.1.18)

 

 

Literaturauswahl

Koch-Klaucke, Norbert, Hausbesuch bei einem Ärgernis, in: Berliner Kurier 12. Januar 2018. (ähnlich in der Berliner Zeitung vom 12. Jahnuar 2018)

Schulz, Joachim/Gräbner, Werner, Berlin. Architektur von Pankow bis Köpenick, Berlin 1987, S. 103.

Sport- und Erholungszentrum Berlin-Friedrichshain. 10 Jahre im Betrieb, in: Sport. Bäder. Freizeitbauten 1992, 1, S. 13-32.

Sport- und Erholungszentrum in Berlin-Friedrichshain (Hochtief-Nachrichten 1982, 3).

Sportbauten (Berlin und seine Bauten VII, C), Berlin 1997, S. 80-81, 102-103, 136-138, 195-196.

Titelmotiv: Berlin-Friedrichshain, Sport- und Erholungszentrum (Bildquelle: Hochtief-Nachhrichten 1982, 3, S. 49)

Dresdener Schwimmhalle wird saniert

Dresdener Schwimmhalle am Freiberger Platz wird saniert (Bild: Paulae)
Die geschwungene Dresdener Schwimmhalle am Freiberger Platz war Vorbild für ähnliche Projekte in Leipzig und Potsdam (Bild: Paulae)

60 Meter lang, 40 Meter breit und durchhängend – ein elegantes Spannbetondach prägt die Dresdener Schwimmhalle am Freiberger Platz. Eine konstruktive Leistung, die dem Freistaat Sachsen über 3,8 Millionen Euro wert ist, denn das denkmalgeschützte Baukunstwerk soll saniert werden. Auf dem Gelände der größten Dresdener Schwimmhalle wird vom Land bereits ein Neubau unterstützt. Die Gesamtanlage soll 2017 in Nutzung genommen werden können.

Den Anstoß für den zeichenhaften Neubau gab wohl die Turmspringerin Ingrid Krämer(-Gulbin), die in Dresden trainierte und bei den Olympischen Sommerspielen von 1960 und 1964 Medaillen holte. Die benachbarte Dresdener Sprunghalle, Trainingsstätte für Turmspringer, aus dem Jahr 1964 wurde 2003 durch einen Anbau mit Zuschauertribüne stark verändert. Fast im originalen Zustand erhalten blieb hingegen die Schwimmhalle, die 1969 nach Entwürfen von Günther Nichtitz, Eva Kaltenbrunn und Eitel Jackowski errichtet wurde. Ähnliche Projekte – ob Potsdam, Leipzig oder Erfurt – folgten damals dem Dresdener Vorbild.

FACHBEITRAG: Das Kurbad Königstein

von Karin Berkemann (Heft 14/1)

Königstein/Taunus, Kurbad, Treppenturm (Bild: K. Berkemann)
Kommunale Bäder – hier Königstein – gehörten nach dem Krieg zur „Grundausstattung“ (Bild: K. Berkemann)

Es macht wenig Sinn, einen Artikel über Hallenbäder mit einer Tennishalle zu beginnen – wären da nicht ein futuristischer Entwurf und ein eigensinniger Architekt gewesen. Als das Taunusstädtchen Idstein 1970 endlich ein neues Hallenbad bekommen sollte, lobte man einen Wettbewerb aus und wählte die zwei besten Einsendungen aus. Nach lokalen Ränkespielen jedoch zog der Idsteiner Architekt Richard Bauer seinen Vorschlag zurück. Dabei hatte er das Ganze so schön geplant: eine moderne weitgespannte Betonschalen-Konstruktion. Kurzerhand verdoppelte Bauer die Grundfläche, errichtete seinen Entwurf 1973 auf eigene Kosten am Stadtrand, benannte das Ergebnis nach seiner Frau und bewirtschaftete es über Jahrzehnte als Tennis- und Veranstaltungshalle. Aber dazu später mehr …

 

Die neue Lust am Baden

Königstein, Kurbad (Bild: K. Berkemann)
Bis in die Nachkriegszeit stand bei vielen Hallenbädern die Idee von Sport und Gesundheit im Vordergrund (Bild: K. Berkemann)

Um 1970 rüsteten viele Kleinstädte ihre Infrastruktur auf, um einladender, unterhaltsamer, urbaner zu wirken. Neben die Umgehungsstraße und die Gesamtschule traten vielerorts das Theater und das Hallenbad. Noch um 1900 diente die öffentliche Badeanstalt vor allem der großstädtischen Gesundheit. Mit den Jahren etablierten sich auch auf dem Land Natur- und Freibäder und nach 1945 wollte man schließlich flächendeckend sportliche Schwimmstätten einrichten. Doch noch immer standen Gesundheit und Hygiene im Vordergrund, dabei hatte sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine andere, lustvolle Badekultur entwickelt: Im Kur-(Hallen-)Bad sollte sich der Gast körperlich wie seelisch erholen.

Im besten Fall verband man das Gute aus beiden Strömungen: die Breitenwirksamkeit der Sportbäder mit der Erholungsqualität der Kurbäder. Denn mit dem Wohlstand wuchs nach dem Krieg auch die Sehnsucht nach den kleinen Fluchten. Immer mehr Freizeit wollte immer anspruchsvoller gefüllt werden – und dafür stand den Badegästen immer mehr Geld zu Verfügung. Neue Großprojekte nutzten diesen Trend, so z. B. das Alpamare (1970) im traditionsreichen Kurort Bad Tölz. Für das erste deutsche Wellenbrandungsbad wurde mit Urlaubsflair geworben: Baden unter Palmen. Und wo es in Kleinstädten nicht für tropische Gewächse reichte, mussten zumindest Riesenrutsche und Pommesbude her.

 

Eine Wahrzeichen für Königstein

Königstein, Villa Borgnis (Bild: K. Berkemann)
Die Königsteiner Villa Borgnis wurde 1927 zum Kurhaus umgewidmet (Bild: K. Berkemann)

Die Taunusstadt Königstein hatte ein geschütztes, fast mediterranes Klima, nur keine eigene Heilquelle. Doch dem Arzt Georg Pingler (1815-92) genügte für seine – an Sebastian Kneipp erinnernde – Kur „normales“ kaltes Wasser. In das 1851 begründete Prießnitz-Bad kamen rasch illustre Patienten wie der nassauische Herzog Adolph. Das wachsende Königstein konnte für seine Bürger 1924 das Freibad im Woogtal eröffnen und für seine Gäste 1927 die malerische Villa Borgnis (1860) zum Kurhaus umwidmen. Was zum „vollgültigen“ Kurort noch fehlte, war ein repräsentatives Kurmittelhaus.

Als 1970 ein Wettbewerb ausgelobt wurde, wünschte man ein Hallenbad mit einem Kurmittelhaus, einer (später nicht umgesetzten) Arztabteilung und Räumen für Friseur, Pediküre, Maniküre, Kiosk … Überzeugen konnte der Entwurf des Stuttgarter Büros Geier + Geier, der die unterschiedlichen Funktionen am Hang geschickt übereinander staffelte. Doch auch die „symbolischen“ Anforderungen an das neue Wahrzeichen waren hoch: Der Bau sollte die Tradition wie die Modernität einer Kurstadt verkörpern, der Gesundheit wie der Freude dienen, die Einheimischen wie die Kurgäste ansprechen.

 

Ein Gesundheitsbad zum Wohlfühlen

Königstein/Taunus, Kurbad, Außenbau (Bild: K. Berkemann)
Weithin sichtbar und gut erreichbar liegt das Kurbad Königstein am Hang über der Bundesstraße 8 (Bild: K. Berkemann)

Auf diesen Anspruch waren Rudolf (1916-2007) und Ingeborg (* 1931) Geier bestens vorbereitet: Er hatte in Karlsruhe u. a. bei Egon Eiermann gelernt und schon beim Kurbad Badenweiler (1954) – mit Otto Linde und Georg Meistermann – erste Erfahrungen gesammelt. Sie hatte in Aachen u. a. bei Hans Schwippert ihre Ausbildung absolviert. Gemeinsam gründeten sie 1963 ihr Büro und konzentrierten sich rasch auf den boomenden Bäderbau. Mit Großprojekten wie Bad Bevensen (bis 1970) konnten sie bereits ihr Gesellenstück vorweisen.

Für Königstein gestalteten Geier + Geier einen plastischen Stahlbetonbau: lagernde schalungsraue Brüstungsfelder, aufstrebende strukturierten Treppentürmen und große Glasflächen. Eine markante Form, die an prominenter Stelle – über der Bundesstraße 8, unter Burg Falkenstein, vor der grünen Taunuslandschaft – gerne mit einem Schiff verglichen wurde. Egal wie, das neue Kurbad war nicht zu übersehen.

 

Der Griff in den Farbtopf

Königstein/Taunus, Kurbad, Foyer (Bild: K. Berkemann)
Im Foyer des Königsteiner Kurbads werden Gäste von leuchtenden Farben willkommen geheißen (Bild: K. Berkemann)

Daran war der Stuttgarter Maler und Bildhauer Otto Herbert Hajek (1927-2005) entscheidend beteiligt. Seine Farbgestaltung tauchte das neue Kurbad 1976/77 in leuchtende Blau- und Orangetöne. Manche sahen darin die traditionellen nassauischen Farben – der Künstler selbst hielt sich von solch vordergründigen Deutungen fern. Er führe nur das Waldgrün und Himmelsblau der malerischen Umgebung mit künstlerischen Mitteln fort. Mit leuchtenden Farben heiße er die Gäste von Weitem willkommen und begleite sie mit immer neuen abstrakten Mustern durch die einzelnen Räume.

Hajek zählte Königstein zu seiner Reihe „Farbwege“, einer Gruppe von Farbgestaltungen im öffentlichen Raum. Durch seine Beiträge zur Kasseler documenta II und III (1959/64) hatte sich Hajek einen Namen gemacht und als Vorsitzender des Künstlerbundes (1972-79) bundesweit Wirkung entfaltet. Seine farbliche Ausgestaltung der Saarbrücker Mensa (bis 1970) schließlich eröffnete die Reihe der „Farbwege“, die Hajek bis nach Königstein führen sollte: häufig Primärfarben, immer zwischen Abstraktion und Zeichen, im besten Fall als Einheit aus bauender und bildender Kunst.

 

Ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk

Königstein/Taunus, Kurbad, Schwimmhalle (Bild: K. Berkemann)
Architektur und Farbe verbinden sich in Königstein zum Gesamtkunstwerk (Bild: K. Berkemann)

Als Hajeks Signalfarben in Königstein 1977 sichtbar wurden, diskutierten die Einheimischen wie die Fachleute leidenschaftlich. War das jetzt erfrischend modern oder unerträglich fremd? In jedem Fall war es mutig, denn allzu lange hatte sich die bildende Kunst im Bäderbau auf dezente Mosaike und dekorative Figürchen reduzieren lassen. Doch um 1970 trat die Farbe immer selbstbewusster neben die Architektur – wie etwa der Grafiker Anton Stankowski in Allendorf an der Eder 1972 das Viessmann-Bad durch seine Entwürfe prägte. In Königstein nutzte man das innovative Gesamtkunstwerk ganz pragmatisch: Die neu gegründete KurGmbH übernahm Hajeks vieldiskutiere Blau-Orange-Kombination kurzerhand als Werbefarben für die ganze Stadt.

In den folgenden Jahren wurde das Kurbad behutsam an die sich wandelnden Bedürfnisse angepasst. Zur Hangseite erweiterte man 1983 und 1994 die Sauna und ergänzte nach Osten 1988 – wieder in Hajek-Farben – ein Freibecken. Damit blieb das Königsteiner Kurbad bemerkenswert unverändert erhalten. Ein seltener Glücksfall, werden kommunale Bäder doch immer öfter „ertüchtigt“ oder gleich ganz eingespart. Die Architekturhistorikerin Iris Meder zählt das Königsteiner Gesamtkunstwerk gar zu den „außergewöhnlichsten Bädern in Mitteleuropa“. Und auch die Königsteiner hat neue Badelust gepackt, wie am 8. April 2014 die Frankfurter Rundschau meldete: „Das alte Kurbad soll saniert werden“.

 

Freiräume für neue Ideen

Idstein, Lore-Bauer-Halle (Bild: K. Berkemann)
Die Idsteiner Lore-Bauer-Halle (1973) – geplant als Schwimm-, umgesetzt als Tennishalle – steht seit einigen Jahren leer (Bild: K. Berkemann)

Und was wurde aus dem verhinderten Hallenbad von Idstein? Auch das Geld für Tennishallen ist knapp geworden. Seit einigen Jahren steht die Lore-Bauer-Halle leer und wartet auf eine neue Nutzung. Ein Raum, der schon in der Planungsphase einmal leichtfüßig seine Funkion gewechselt hat, lässt dafür viel Freiheit. Viele moderne Freizeitbauten können mehr, als wir uns heute für sie einfallen lassen. Sie können Freiräume werden für kleine Fluchten und große Begegnungen, neue Entdeckungen und erholsame Erlebnisse. In diesem Sinne: Gehen Sie mal wieder schwimmen!

 

Rundgang durch das Kurbad

 

Archive und Literatur

Deutsches Kunstarchiv, Nürnberg; Geier Völlger Architekten [ehem. Geier + Geier], Stuttgart; Kurbad Königstein, Königstein/Taunus; Nachlass Richard Bauer, Idstein; Stadt Königstein, Bauverwaltung, Königstein/Taunus; Stadt Idstein, Bau- und Betriebsamt; Stadtarchiv Idstein; Stadtarchiv Königstein/Taunus; Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau/Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe

Meder, Iris, Badefreuden. Eine Reise zu den außergewöhnlichsten Bädern in Mitteleuropa, Wien 2011

Großmann-Hofmann, Beate/Köster, Hans-Curt, Königstein im Taunus. Geschichte und Kunst. Mit einem Katalog einiger erhaltenswerter historischer Bauten (Die Blauen Bücher), Königstein/Ts. 2010 (2. Auflage)

Gomringer, Eugen (Hg.), O. H. Hajek, eine Welt der Zeichen, hg. [anlässlich einer dortigen Ausstellung] von der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Köln 2000

Hess, Ilse, Die Neuorientierung im Bäderbau 1970 bis 1985 unter besonderer Berücksichtigung der historischen Entwicklung, Ahrensburg 1989 [zgl. Diss., Universität, Hamburg, 1988]

 

Nach diesem Beitrag ging es weiter mit …

2014 erschien im Langewiesche-Verlag eine Monographie zum Königsteiner Hallenbad: mit großformatige Abbildungen und Fachbeiträgen.

Klempert, Gabriele/Köster, Hans-Curt (Hg.), Hajeks Farb-Bad in Königstein. Eine Symbiose aus Architektur und Kunst von Geier + Geier mit Otto Herbert Hajek am Kurbad in Königstein i. Ts., Langewiesche-Verlag, 2014, gebunden, 101 Seiten, 22,3 x 27 cm (quer), 185 Abbildungen (zumeist farbig), ISBN 978-3-7845-6306-0.

 

Und die Deutsche Bauzeitung nahm sich des Kurbads 2016 mit einem fachkundigen Beitrag von Dr. Chris Gerbing an.