Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg als Zäsur?

Hamburg-Ohlsdorf, Krematorium (Fritz Schumacher, 1932) (Bild: Wmeinhart)
Hamburg-Ohlsdorf, Krematorium (F. Schumacher, 1932) (Bild: Wmeinhart)

Der Krieg habe ihn eine „neue Sprache“ gelehrt, so der Hamburger Baudirektor Fritz Schumacher (1869-1947). Die Rede ist vom Ersten Weltkrieg: Er zerstörte ganze Städte, aber prägte – glaubt man Schumacher, zugleich das auf ihn folgende Bauen. Wie haben Städtebauer, Architekten, Gartenarchitekten und Freiraumplaner den Krieg erlebt? Wie haben sie danach ihre Arbeit getan? Diesen Fragen geht vom 16. auf den 17. Oktober in Kassel die Tagung „Der Erste Weltkrieg als Zäsur? Kontinuitäten und Brüche in der deutschen Architektur, Stadt- und Freiraumplanung“ nach.

In Kassel widmen sich die Vorträge der ganzen Bandbreite des Planens und Bauens: von der Stadt über das Gebäude bis zum öffentlichen Raum. Veranstaltet wird die Konferenz vom Fachgebiet Freiraumplanung der Universität Kassel (Gießhaus/Mönchebergstraße 5) in Zusammenarbeit mit dem Center for Metropolitan Studies der TU Berlin und dem DFG-geförderten International Graduate Program „Die Welt in der Stadt: Metropolitanität und Globalisierung vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart“. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich bis 10. September 2014 unter: ckremer@uni-kassel.de. (kgb, 21.8.14)