Von Max Taut zu Frank Gehry

Max Tauts Gewerkschaftshaus ist eines der letzten Projekte des Neuen Frankfurt (Bild: Epizentrum)
Max Tauts Gewerkschaftshaus ist eines der letzten Projekte des Neuen Frankfurt (Bild: Epizentrum)

Die Tage der Industriekultur Rhein-Main beleuchten auch 2014 wieder zahlreiche Baudenkmäler in der Rhein-Main-Region. In Frankfurt steht unter anderem das 1931 eingeweihte Gewerkschaftshaus auf dem Programm. Das 9-geschossige Bürohochhaus wurde von Max Taut entworfen und war damals – heute kaum vorstellbar – das zweithöchste Gebäude der Mainmetropole. Interessierte können das Bauwerk am Samstag, 26. Juli, um 13.30 Uhr im Rahmen einer Führung erkunden. Anmelden kann man sich hier.

Der Deutsche Werkbund Hessen beleuchtet mit der Frankfurter Siedlung Zickzackhausen ein Bauprojekt, das in derselben Epoche entstand. Die Führung verspricht aber, den Bogen zur Gegenwart zu spannen: Mit Goldstein wird auch eine Siedlung vorgestellt, die noch unter Stadtbaurat Ernst May geplant, jedoch erst in den 1930er Jahren realisiert und in den 1990er Jahren vom Stararchitekten Frank Gehry ergänzt wurde. Die Führung startet am Sonntag, 27. Juli, um 14 Uhr, Treffpunkt ist der Frankfurter Haardtwaldpatz, Endhaltestelle Tram 15. (jr, 22.7.14)