Der Theodor-Fischer-Preis 2016

Theodorf Fischer im Jahr 1933 (Bild: gemeinfrei)
Der Architekt und Hochschullehrer Theodor Fischer, hier im Jahr 1933, wurde zum Namenspatron eines internationalen Nachwuchsförderpreises (Bild: gemeinfrei)

„Das Neue Bauen 1933-1945“, „Der Neubau des Bonner Bundeskanzleramtes 1969-1976“ oder „Innerstädtischer Wohnungsbau in der DDR am Beispiel der Inneren Westvorstadt in Leipzig“ – all diese Arbeitsthemen verbindet, dass sie 2015 mit dem Theodor-Fischer-Preis ausgezeichnet wurden. Mit dem Internationalen Nachwuchspreis des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München fördert der Verein der Freunde des Zentralinstituts für Kunstgeschichte e. V. herausragende Forschungsarbeiten zur Architekturgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts. Der Name des Preises erinnert an den Architekten, Hochschullehrer und Münchener Stadtbaurat Theodor Fischer (1862-1938). Ausgezeichnet wird eine Forschungsarbeit zur Architekturgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts (z.B. Dissertation, Magisterarbeit).

Der Theodor-Fischer-Preis wird an eine/einen Graduierte/n vergeben und besteht in einem dreimonatigen Forschungsstipendium am Zentralinstitut für Kunstgeschichte. Das Stipendium ist mit 5.000 Euro dotiert. Nachdem die Auszeichnung 2015 nicht vergeben wurde, ist sie für 2016 wieder ausgeschrieben worden. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachkommission. Der Antritt des Stipendiums kann nach Absprache individuell gewählt werden, sollte jedoch innerhalb eines Jahres nach der Verleihung erfolgen. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Publikationsverzeichnis) und einem Exemplar der Forschungsarbeit werden bis zum 5. März 2016 erbeten an: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, z. Hd. Prof. Dr. Iris Lauterbach, Katharina-von-Bora-Str. 10, 80333 München. (kb, 6.1.15)