Im Auftrag der Hochschule für bildende Künste hat die Kunsthistorikerin und Kuratorin Barbara Uppenkamp die Geschichte der 1933 in „Hansische Hochschule für bildende Künste“ umbenannten Landeskunstschule Hamburg erforscht. Die Ergebnisse ihrer umfangreichen Recherche erschienen jüngst im Schaff Verlag unter dem Titel „Die Hansische Hochschule für bildende Künste. Gleichschaltung einer Hamburger Kulturinstitution“, gefördert und unterstützt durch die Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften, die Liebelt Stiftung Hamburg, die Jaeger & von Berg Stiftung sowie von Dr. Maike Bruhns, Nicolaus Schmidt und Christoph Radtke.

Anhand von mehr als 30 Biografien von Künstler:innen und Architekt:innen zeichnet die Autorin den Gleichschaltungsprozess im Kulturbetrieb im Nationalsozialismus nach und arbeitet diesen als ein komplexes Geflecht von Beziehungen heraus. Im Zentrum des Interesses Barbara Uppenkamps steht die Frage nach der Anpassungsbereitschaft beziehungsweise der Widerstandsfähigkeit einzelner Personen und Gruppen – Täter, Opfer oder Mitläufer – unter den Lehrenden, Studierenden und Hochschulangestellten gegenüber dem totalitären Regime. Mit diesem Fokus kann das 372 Seiten umfassende Buch als grundlegendes Standard- und Referenzwerk gelten. (pk, 24.5.26)

Barbara Uppenkamp, Die Hansische Hochschule für bildende Künste. Gleichschaltung einer Hamburger Kulturinstitution, Schaff Verlag, 2026, gebunden, 372 Seiten, 86 vierfarbige Abbildungen, Format 17 x 24, ISBN 978-3-944405-83-4

Hamburg, HFBK, Wandbild Widder, Richard Luksch, 1911-12 (Bild: Staro1, CC BY-SA 3.0, 2006)

Hamburg, HFBK, Wandbild Widder, Richard Luksch, 1911-12 (Bild: Staro1, CC BY-SA 3.0, 2006)

Anmelden

Registrieren

Passwort zurücksetzen

Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse an. Du erhältst anschließend einen Link zur Erstellung eines neuen Passworts per E-Mail.