„Keine Denkmale zweiter Klasse“

Mainz, Rathaus (Bild: MzMzMz, GFDL oder CC BY 3.0)
Zugleich Ort und exemplarischer Gegenstand der ICOMOS-Jubiläumstagung: das Mainzer Rathaus (A. Jacobsen/O. Weitling, 1974) (Bild: MzMzMz, GFDL oder CC BY 3.0)

Sie sind gerade in ihre besten Jahre gekommen: Der internationale Denkmalrat ICOMOS und viele der Denkmale, für deren Erhalt er sich jetzt drängend einsetzt. Vom 26. bis 28. November beging ICOMOS seine deutsche Gründung vor 50 Jahren mit einer Jubiläumstagung im Mainzer Rathaus. Und legte damit in vielen Vorträgen, Gruppengesprächen und Stadtrundsprächen einen Schwerpunkt auf den Erhalt der Nachkriegsmoderne.

„Denkmale der letzten 50 Jahre sind keine Denkmale zweiter Klasse“, so der Präsident des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS, Jörg Haspel, am Freitag in Mainz. Oft dauere es Generationen, bis der Wert von Gebäuden geschätzt werde. „In der jüngeren Generation gibt es einen wahren Hype für die Nachkriegsmoderne“, bekräftigte Haspel. Es freut den Herausgeberkreis von mR ausdrücklich, sich damit zur jungen Generation zählen zu dürfen. (kb, 30.11.15)

Hier geht es zum ausführlichen Tagungsbericht in unserer Rubik „mehR“.