Hagen, Stadthalle (1975/81), Bild: Gerber Architekten

50 Jahre Gerber Architekten Dortmund

50 Jahre Gerber Architekten Dortmund

Hagen, Stadthalle (1975/81), Bild: Gerber Architekten
Auch ein Gerber-Werk: die Stadthalle Hagen (1975/81) (Bild: Gerber Architekten)

1966 begann Eckhard Gerber in Meschede seine selbstständige Tätigkeit als freischaffender Architekt unter dem Namen „Werkgemeinschaft 66″ mit Manfred Lange. 1971 stieß Dirk Stelljes hinzu. Über viele Jahre erfolgreicher Arbeit ist das Büro, nach Stelljes’ Unfalltod seit 1979 in Dortmund ansässig, stetig gewachsen. Gerber Architekten zählt heute rund 170 Mitarbeiter mit weiteren Büros in Hamburg, Berlin, Riad und Shanghai.

Die Galerie Aedes am Pfefferberg Berlin präsentiert zum 50-jährigen Jubiläum des Büros ab dem 11. Dezember ausgewählte Bauten, die für Strategien und Herangehensweisen von Gerber Architekten stehen. Deren erklärtes Ziel ist es, Orte zu schaffen, die Menschen berühren und Sehnsüchte wecken. Anhand von Zeichnungen, Modellen, Fotos, Renderings, Büchern und Filmen werden die Projekte im Kontext des jeweiligen Zeitgeistes und den immer wieder neuen Bauaufgaben aufgezeigt, die sich mit unterschiedlichsten städtebaulichen, funktionalen, kulturellen und gestalterischen Themen auseinandersetzen. Präsentiert werden u. a. die Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (1993), das Harenberg City-Center Dortmund (1994) und die Neue Messe Karlsruhe (2003). Und auch die nicht ohne politischen Argwohn betrachteten Projekte in Saudi-Arabien werden zu sehen sein. Zum 50-jährigen Firmenjubiläum erscheint zudem das Buch „Eckhard Gerber Baukunst 2 – Gerber Architekten Projekte und Bauten“, herausgegeben von Frank R. Werner im Jovis Verlag. (db, 2.12.16)