Marbach, Literaturarchiv (Bild: Bgabel, GFDL oder CC BY SA 3.0)

A Tale of 1000 Cities

A Tale of 1000 Cities

Marbach, Literaturarchiv (Bild: Bgabel, GFDL oder CC BY SA 3.0)
Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach (Bild: Bgabel, GFDL oder CC BY SA 3.0)

Dass 1968 ein Schlüsseljahr der Moderne bildet, ist unumstritten. Doch wie genau wandelte sich damals in der westlichen wie der östlichen politischen Welt die Interaktion von Forschung, Kunst und Öffentlichkeit, von Universitätscampus und urbanem Raum? Wie standen die Städte als prägende Orte des damaligen Ideenaustauschs untereinander in Beziehung. Erst in heute, mit der internationalen Vernetzung von Archiven und Universitäten, lassen sich diese Prozesse kritisch rekonstruieren.

Gefördert von der VolkswagenStiftung und in Verbindung mit dem SRC Stuttgart findet zu diesem Forschungsfeld vom 2. bis 4. Mai 2016 die internationale Tagung Die Tagung „A Tale of 100 Cities: Ideas, Conflicts, and Revolt in the 1960s“ auf Schloss Herrenhausen (Hannover) statt: Zwischen Chicago und Berlin, Frankfurt und Havanna, Jerusalem, Paris, Mexiko-Stadt, Prag und Warschau. Zu 1968 zählen auch die Proteste der Zengakuren in Japan und der Studenten von Tlate-lolco in Mexiko, die Ereignisse in Prag, Berlin und Paris. Mit dem Archiv des Suhrkamp Verlags, den Archiven von Rowohlt und Luchterhand, mit Autorenbeständen wie dem kürzlich erworbenen Vorlass von Hans Magnus Enzensberger und Zeitschriftenarchiven wie der „alternative“ erforscht das Deutsche Literaturarchiv Marbach einzigartige Archivbestände. Um Anmeldung wird gebeten unter: forschung@dla-marbach.de. (kb, 22.4.16)