Labor des modernen Designs: Werkstatt im Bauhaus Dessau, 1926 (Bild: Bauhaus-Universität Weimar, Archiv der Moderne, Fotograf unbekannt)

#allesistdesign

#allesistdesign

Labor des modernen Designs: Werkstatt im Bauhaus Dessau, 1926 (Bild: Bauhaus-Universität Weimar, Archiv der Moderne, Fotograf unbekannt)
Labor des modernen Designs: Werkstatt im Bauhaus Dessau, 1926 (Bild: Bauhaus-Universität Weimar, Archiv der Moderne, Fotograf unbekannt)

Das Bauhaus liegt in Bonn – zumindest bis zum 14. August 2016. Bis dahin beleuchtet die Ausstellung „Das Bauhaus #allesistdesin“ in der Bundeskunsthalle Geschichte und Aktualität der Kunstschule. Im Mittelpunkt steht ihr gesamtgesellschaftlicher Anspruch. Die Zeitlosigkeit vieler Entwürfe zeigt sich exemplarisch in der Konfrontation mit modernen Äquivalenten. Lediglich die Schlagworte scheinen sich verändert zu haben: mahnte Gropius einst, der Designer müsse sich mit der „Totalität des Lebens“ auseinandersetzen, fordern seine modernen Nachfolger unter den Labeln „Social Design“ oder „design thinking“ gesellschaftliche Mitgestaltung der Designer.

Die Schau ist in vier Bereiche untergliedert. Die ersten beiden widmen sich der historischen Kontextualisierung des Bauhauses und konfrontieren seine Artefakte mit modernen Gegenstücken. Der dritte widmet sich dem Thema Raum und den umfassenden Ansprüchen der Bauhaus-Gestaltung. Der letzte Bereich beschäftigt sich mit der Außen- und Selbstdarstellung des Bauhauses, mit seinen Ausstellungen, der breit rezipierten Typografie, seiner experimenteller Filmkunst und den Mythen und Klischees, die das Bauhaus bis heute umgeben. (kb/jr, 11.4.16)