Im Jahr 2025 wurden dem Benjamin Franklin Krankenhaus (Curtis & Davis, 1959/1961–68) in Berlin-Steglitz seine berühmten „Wirbelkörper“ aus Beton entfernt. Die als Teil der Architektur direkt von den Architekten mitentworfenen Elemente waren schlecht erhalten, bröselig, erste Betonteile stürzten bereits von der Fassade des einst „modernsten Krankenhauses Europas“. Der Rückbau erfolgte in Abstimmung zwischen der Charité Berlin und den Denkmalbehörden und war mit der Auflage verbunden, ein Konzept für den originalgetreuen Wiederaufbau der Screenfassade, die auch als Sonnenschutz diente, zu erarbeiten. Einige originale Module wurden beim Abbau geborgen und eingelagert.
Eine stattliche Zahl von ihnen können nun zum Tag des offenen Denkmals am 12. und 13. September 2026 zu besonderen Erinnerungsstücken werden: Die ersten 140 Unterstützer:innen, die über die Charité-Aktionsseite oder per Überweisung eine Spende entrichten und dort ihr Interesse an einem Wirbelkörper angeben, können einen Wirbel als symbolisches Erinnerungsstück erhalten. Als Orientierung wird ein Unterstützungsbetrag von 250 Euro empfohlen. Weitere Informationen zum Vorgehen und den Link zum Spendenformular stellt die Homepage des Landesdenkmalamts Berlin bereit. (pk, 4.9.26)


Berlin, Benjamin Franklin Klinikum, Architektur: Curtis & Davis, 1959/1961–68 (Bild: Landesdenkmalamt Berlin, Bernhard Kohlenbach)

