Die „Herforder Architekturgespräche“ behandeln seit 2013 Ideen und Visionen des urbanen Lebens sowie aktuelle Fragen zu Architektur und Städtebau. Am Mittwoch, den 23. September um 19.30 Uhr, ist der Berliner Peter Grundmann mit seinem Impulsvortrag „Architektur als Antithese “ zu Gast im Marta Herford: „Wir leben in einer durchgängig digitalisierten und programmierten Welt. Jenseits der Stadtmauer lag einmal Wildnis; heute gibt es keinen Boden mehr außerhalb von Recht, Eigentum und Kontrolle. Wer ausschließlich in einer solchen Ordnung lebt, kann sie nicht mehr als Ordnung erkennen — und was nicht erkannt wird, lässt sich weder kritisieren noch verändern“, so seine Haltung – es verspricht also spannend zu werden!
Peter Grundmann Architektur ist für einen unkonventionellen, Low -Tech -orientierten und stark kontextbezogenen Ansatz bei Wohn- und Kulturbauten bekannt. Unter der Leitung des Architekten, Stadtplaners und Filmemachers Peter Grundmann beschäftigt man sich dort vor allem mit Weiterbauen im Bestand, offenen und aneignungsfähigen Strukturen, handwerklich geprägten Bauprozessen sowie einer Architektur, die Veränderung, Nutzungsoffenheit und eine enge Beziehung zu ihrer Umgebung ermöglicht. Die anschließende Diskussionsrunde wird von Andreas Wannenmacher (Wannenmacher + Möller) moderiert. Ermöglicht wird diese Veranstaltungsreihe durch die Kooperation mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten, BDA Ostwestfalen -Lippe. Der Eintritt koster 5 Euro, ermäßigt 3 Euro; Ticketverkauf an der Museumskasse oder im Online -Shop. Ort: Marta-Forum, Goebenstraße 2–10, 32052 Herford. (db, 18.9.26)
Berlin, ZK/U (Bild: Peter Grundmann / Yizhi Wang)


