Architektur in Palästina 1918-1948

Architektur in Palästina (Bidl: Bauhausarchiv Dessau)
Architektur in Palästina 1918-1948 (Bild: Bauhausarchiv Dessau)

Sie bauten das neue Land schon, bevor es offiziell bestand. Als Israel im Jahr 1948 politisch aus der Taufe gehoben wurde, hatten viele jüdische Auswanderer bereits architektonische Fakten geschaffen. Auch zahlreiche deutsche Architekten gestalteten mit an den Grundlagen des modernen Israel: Ihre funktionale Formensprache traf im Morgenland auf besondere örtliche Traditionen, Klimabedingungen und Nutzungsanforderungen.

Das Architekturschaufenster Karlsruhe zeigt noch bis zum 17. Juli 2014 die Ausstellung „Architektur in Palästina 1918-1948“. Vorgestellt werden Projekte aus dem Städte- und Siedlungsbau, Wohn- und Landwirtschaftsbauten sowie öffentliche und religiöse Räume. Die Wanderausstellung, die u. a. bereits in Berlin, Dessau und New York zu sehen war, bereitete Dr. Myra Warhaftig (1930-2008) vor. Ihr Nachlass wird aktuell am Institut für Kunst- und Baugeschichte Karlsruhe erschlossen. (kgb, 5.7.14)