Forbach-Wiesberg, Notre Dame, 1966, Emile Aillaud (Bild: © bildware.net | H.Elburn)

Auf den Spuren der Saarmoderne

Mit dem Projekt „Resonanzen. Architektur im Aufbruch zu Europa“ stellt das Saarland im Kulturerbejahr seine nachkriegsmodernen Bauten vor. Am Ende des Zweiten Weltkriegs stand für das Saarland eine kurze Phase staatlicher Unabhängigkeit mit enger Anbindung an Frankreich. 1955 entschied sich die Bevölkerung für einen Beitritt zur Bundesrepublik. Das prägte auch die Architektur: Im Saarland kamen zwei Spielarten von Nachkriegsmoderne zum Tragen. Ihre Synthese ist einzigartig, aber immer noch viel zu unbekannt. Vom 29. September bis zum 30. November 2018 will dem die Resonanzen-Ausstellung im Pingusson-Gebäude abhelfen und auf die Schönheiten des modernen Architekturerbes aufmerksam machen.

An Themenführungen sind geplant (jeweils um 15 Uhr): 7. Oktober 2018, Sakralbau; 14. Oktober 2018, Jean Prouvé. Wohnungsbau in Lothringen; 21. Oktober, Siedlungen und Wohnungsbau Saar; 25. Oktober 2018, Kunst und Technik; 28. Oktober 2018, Stadtplanung und Stadtgestaltung; 4. November 2018, Ehemalige französische Botschaft; 10. November 2018, Baukultur und Stadtplanung der Moderne; 11. November 2018, Kunst in der Botschaft/Neue Gruppe Saar (16 Uhr!); 18. November 2018, Sender Europe 1; 22. November 2018, Kunst und Technik; 25. November 2018, Innenausstattung der Botschaft; Schulführungen auf Anfrage. Kontakt: 0681 652150, resonanzen@k8.design, stets aktuelle Veranstaltungen sind online einzusehen. Und wer sich schon einmal ins Thema einlesen will, kann dies im aktuellen mR-Heft „Bleu – Blanc – Brut“ tun. (db, 28.9.18)

Forbach-Wiesberg, Notre Dame, 1966, Emile Aillaud (Bild: © bildware.net | H.Elburn)