Auf einen Tee mit Klaus Meier-Ude

Mit seinen Bildbänden zu den jüdischen Friedhöfen in Frankfurt und Berlin erlangte Meier-Ude überregionale Bekanntheit (Bild: Kramer-Verlag)
Mit seinen Bildbänden zu den jüdischen Friedhöfen in Frankfurt und Berlin erlangte Meier-Ude überregionale Bekanntheit (Bild: Kramer-Verlag)

Der Fotograf Klaus Meier-Ude gilt als einer der Pioniere der bundesrepublikanischen  Nachkriegsfotografie. Seine Arbeiten porträtierten die Ergebnisse des Wiederaufbaus ebenso wie seine Akteure.  Für sein Buch „Stundenbuch einer Stadt“ erhielt er 1968 den Theodor-Wolff-Preis. Am 9. Dezember 2014 können Liebhaber der Nachkriegsmoderne und -fotografie den heutige Pensionär in einem Zeitzeugengespräch persönlich erleben. Im Frankfurter ernst-may-haus (Im Burgfeld 136) erzählt er ab 18 Uhr bei einer Tasse Tee aus seinem Leben als Fotograf. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Meier-Ude wurde 1927 in Lübeck geboren, wo er eine handwerkliche Ausbildung zum Fotografen absolvierte. Ab 1951 war er in Frankfurt am Main als freiberuflicher, journalistischer Fotograf tätig. Überregionale Bekanntheit erlangte er mit seinen Fotos für die Frankfurter Rundschau und mit Bildbänden über die jüdischen Friedhöfe in Berlin und Frankfurt am Main, die er gemeinsam mit Valentin Senger herausgab.  (jr, 8.12.14)