Wie lassen sich leerstehende Kirchen neu denken – und welche Aufgaben ergeben sich daraus für Architektinnen und Stadtentwicklerinnen? moderneREGIONAL ist unter anderem mit invisibilis längst Teil dieses Diskurses. Und dies fragt auch die Wanderausstellung „Kirchen als Vierte Orte – Perspektiven des Wandels“, konzipiert vom Museum der Baukultur NRW. 2024 war sie unter anderem in der Heilig-Geist-Kirche in Essen-Katernberg zu sehen, 1956 nach Entwurf von Gottfried Böhm errichtet, seit 2019 unter Denkmalschutz und 2020 geschlossen. Derzeit gastiert sie in der Berger Kirche Düsseldorf. MORGEN, am 11. November 2025, findest dort um 18 Uhr die Begleitveranstaltung „Kirchentransformation – Architekturaufgabe und Stadtentwicklungsmoment“ in Kooperation mit der Architektenkammer NRW statt.
Mit einem Impuls von Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW, und einer Einführung von Kurator Felix Hemmers steht der Abend im Zeichen der Frage, wie Kirchen als baukulturell bedeutende Räume Teil zukunftsfähiger Stadtentwicklung werden können. Auf dem Podium diskutieren: Ernst Uhing, Heinrich Fucks (Evangelischer Kirchenkreis Düsseldorf), Katja Mehring (bolzen + mehring architekten), Thomas Georg Schaplik (Peter Behrens School of Arts Düsseldorf) und Brigitte Brühn (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte), es moderiert Felix Hemmers. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Zwei öffentliche Führungen ergänzen das Programm, und zwar am Samstag, 15. November und am Samstag, 13. Dezember, jeweils um 12 Uhr. (db, 10.11.25)

Essen-Katernberg, Heilig-Geist-Kirche (Bild: Elke Wetzig via Wikimedia Commons, CC BY SA 4.0)
