FACHBEITRAG: Die Meisterhäuser von Dessau

nach einem Vortrag von Winfried Brenne (20/1)

In Dessau standen Architekten, Restauratoren, Konservatoren und Nutzer vor wenigen Jahren vor einer schwierigen Entscheidung: Man konnte die Meisterhäuser entweder in die Bauhaus-Zeit zurückversetzen oder stattdessen ihre „Schändung“ durch die Nationalsozialisten sichtbar machen. Dieses außergewöhnliche Gebäude-Ensemble war 1926 nach Entwürfen von Walter Gropius entstanden – je ein Doppelhaus für Moholy-Nagy-Feininger, Muche-Schlemmer und Kandinsky-Klee sowie ein einzelnes Wohnhaus für Gropius selbst. Nach der Schließung des Bauhauses hatten die Meister die Stadt in den 1930er Jahren verlassen müssen. Im Krieg wurden die Häuser Gropius und Moholy-Nagy zerstört und 2014 durch Neubauten vom Berliner Architekturbüro Bruno Fioretti Marquez (BFM) ersetzt. Heute gehören die Meisterhäuser zum Weltkulturerbe und werden als Stil-Ikonen verehrt. Bei ihrer Restaurierung galt es daher, diesem großen Bild nicht zu unterliegen.

Dessau, Meisterhaus Muche/Schlemmer vor und nach der Sanierung von 2001 (Bild: Brenne Architekten)

Dessau, Haus Muche-Schlemmer, Nordansicht vor und nach der Sanierung von 2001 (Bild: © Brenne Architekten)

Das Doppelhaus Muche-Schlemmer

Das kubische Wohnhaus der Maler Georg Muche und Oskar Schlemmer wurde 1998 bis 2001 vom Architekturbüro Brenne – beauftragt von der Wüstenrot Stiftung als Treuhänderin – saniert. Dabei ging es im Kern um die Frage, welche der verschiedenen Zeitschichten herausgearbeitet werden sollte. Neben der Baugeschichte war ebenso die Ereignisgeschichte zu beachten, denn nach dem Wegzug der Meister wurden ihre Häuser in der NS-Zeit negiert. Später hat auch die DDR ihre baulichen Spuren hinterlassen. Um solche Details festschreiben zu können, war eine gründliche Bestandsaufnahme unerlässlich. Allein für das Haus Muche-Schlemmer wurde Raum für Raum eine Dokumentation von 20 Ordnern zusammengetragen.

Ebenso mussten bestimmte Baustoffe geprüft werden, um mit ihnen auch ein Stück Authentizität bewahren zu können. Beim Haus Muche-Schlemmer waren beispielsweise noch weite Teile des bauzeitlichen Putzes vorhanden. Der darüber aufgetragene Zement-Spritzputz wurde bei der Restaurierung mit dem Mikromeißel heruntergenommen und der verbliebene Originalbestand ausgebessert. Insgesamt haben die Meisterhäuser die Zeiten erstaunlich gut überdauert, denn ihre Bautechnik war und ist von einer hohen substanziellen Qualität.

Dessau, Meisterhaus Muche/Schlemmer, Nordansicht, Bauphasenplan (Bild: Brenne Architekten)

Dessau, Haus Muche-Schlemmer, Nordansicht, Bauphasenplan (Bild: © Brenne Architekten)

Pappe aus den 1920ern

Bei der bauklimatischen Untersuchung gilt ein besonderes Augenmerk den vorkragenden Elementen, die wie als Kältebrücke wirken und Feuchtigkeit anziehen können. Dieses Problem löste man in den 1920er Jahren in Dessau-Törten mit einer Dämmung aus einer Art Wellpappe. Eine solche brachte man auch im unteren Drittel des Wandsockels in Muches Schlafzimmer auf, um die Strahlung von der Balkonplatte zu vermindern. Da diese Methode funktioniert hat, wurde sie bei der Restaurierung beibehalten. Bei den ungedämmten auskragenden Stellen an der Nordfassade hingegen wurde nun eine Wandheizung im unteren Wandbereich verlegt und im Keller beider Häuser eine Begleitheizung am Wandsockel ergänzt, damit sich keine Feuchtigkeit niederschlagen kann. Solche Maßnahmen wurden möglichst ohne große Eingriffe umgesetzt.

Mit Blick auf die Gebäudetechnik galt es zu verstehen, wie die Ausstattung ursprünglich angelegt war. Denn die damals wohlüberlegt geführten Kanäle ließen sich nun für neue Technik nutzen. Bei der gesamten Untersuchung wurde Raum um Raum verglichen, ob sich Zeitschichten für die Farbfassung ermitteln ließen, um ein Gesamtbild zu entwickeln. Im Haus Muche-Schlemmer konnte man so einzelne Zimmer authentisch wiederherstellen. Wo hingegen zu große Wissenslücken klafften, wurden die Räume in einer neutralen Farbe gestrichen. Dabei beließ man Brüche sichtbar – wie Heizkörper aus DDR-Zeiten.

Dessau, Meisterhaus Muche/Schlemmer, Nordansicht, Putzschäden (Bild: Brenne Architekten)

Dessau, Haus Muche-Schlemmer, Nordansicht, Putzschäden (Bild: © Brenne Architekten)

Entscheidungsprozesse

Nach der Restaurierung blieb in Dessau ein Problem: Niemand kann permanent 20 Dokumentations-Ordner im Kopf haben, die zudem ständig um neue Fakten ergänzt werden. Für das Gebäude lag seit 1998 eine Denkmalpflegerische Zielstellung vor, die 2014 fortgeschrieben wurde und auf den Ergebnissen einer umfassenden Bestandserfassung basiert. Die Fülle an Informationen wurde in Form eines digitalen und interaktiv nutzbaren Raumbuchs gebündelt, mithilfe dessen der Umgang mit dem Bestand hinsichtlich baulicher Eingriffe, Nutzung und Belastbarkeit definiert werden konnte.

Statt sich in Einzelentscheidungen zu verzetteln, sollten alle an der Instandsetzung Beteiligten gemeinsam den großen Bogen im Blick behalten. Am Ende bleibt bei solchen Projekten kein anderer Weg, als immer wieder die gleiche Diskussion neu aufzubrechen und schließlich durch Fakten zu überzeugen. Allein gründliche Recherche und transparente Abstimmung sind zielführend.

Dessau, Meisterhaus Muche/Schlemmer, Westansicht nach der Sanierung (Bild: Brenne Architekten)

Dessau, Haus Muche-Schlemmer, Westansicht nach der Sanierung (Bild: © Brenne Architekten)

Die Baustellenprobe

Oft zeigen sich die Probleme einer Restaurierung ganz konkret auf der Baustelle. Wenn z. B. die Fensterbleche eingeputzt werden und sich im Nachhinein ausdehnen, bricht der Putz ab und es kann Wasser eindringen, was zu Schäden an der Fassade führt. Um solche Fehler vorausschauend zu vermeiden, wurden solche Details bei den Meisterhäusern systematisch erfasst und in das Pflegehandbuch aufgenommen. So ließ sich die Wasserführung (vor allem bei dem immer häufigeren Starkregen) unkompliziert lösen. Durch solche Ansätze konnte man im Umgang mit dem Bau beständig lernen und die neuen Erkenntnisse in das Gesamt-Gestaltungskonzept einbeziehen.

Zu Beginn der Maßnahme hatte die Wüstenrot Stiftung für eine Wiederherstellung des Zustands der 1930er Jahre plädiert, um die „Schändung“ durch die Nationalsozialisten sichtbar zu machen. Die Stadt Dessau hingegen bevorzugte eine Annäherung an die Bauhaus-Zeit. Am Ende konnte die bauzeitliche Architektur des Meisterhauses Muche-Schlemmer durch Freilegung der bauzeitlichen Oberflächen und durch Rekonstruktion verlorengegangener Bauteile wiedergewonnen werden. Im Inneren blieben jedoch – z. B. im bauzeitlichen Linoleumboden – Spuren der gesamten Nutzungsgeschichte ablesbar. Bewahrt wurden z. B. viele Einbauschränke und Lochbleche der Fensterbänke sowie Außentüren und Fenster, die Treppenhaus- und Atelierfenster hingegen mussten wiederhergestellt werden. Seit 2002 finden im Meisterhaus Muche-Schlemmer nun Ausstellungen und Präsentationen vom Design-Zentrum Sachsen-Anhalt statt. Zudem dient der Bau für Studienzwecke und als Gästehaus.

Dessau, Meisterhaus Kandinsky/Klee, Nordansicht nach der Sanierung (Bild: Brenne Architekten)

Dessau, Haus Kandinsky-Klee, Nordansicht nach der Sanierung (Bild: © Brenne Architekten)

Das Haus Kandinsky-Klee

Das Meisterhaus der Maler Wassily Kandinsky und Paul Klee wurde bis in die 1930er Jahre hinein bewohnt. Mit dem Ziel, das Haus seinem ursprünglichen Erscheinungsbild zurückzuführen und gleichzeitig als Ausstellungsort herzurichten, wurde das Haus 1998 bis 2000 im Auftrag der Stadt Dessau und der Hochtief AG durch das Planungsbüro Codema denkmalgerecht saniert. 2017 entschied sich die Stiftung Bauhaus Dessau zu einer erneuten Sanierung, beauftragt von der Wüstenrot Stiftung. Zunächst wurde das Büro Brenne Architekten mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, um das Ziel der Sanierung zu definieren. Der ganzheitliche Sanierungsansatz wurde in einem diskursiven Verfahren mit allen Beteiligten entwickelt. 2018 bis 2019 erfolgte die Sanierung durch das Büro Brenne Architekten. Scheinbar waren nur wenige Schäden zu beheben, doch das eigentliche Problem lag in der Nutzung. Kurz zuvor hatte man das Gebäude zum Museum umgebaut und damit das fragile Meisterhaus bautechnisch bis aufs Äußerste ausgereizt. Allein für die Klimatisierung und den Einsatz der neuen Medien war massiv in die Substanz eingegriffen worden.

Ziel der aktuellen Sanierung war es daher, das Meisterhaus Kandinsky-Klee selbst als Ausstellungsobjekt zu inszenieren. Zu Beginn musste untersucht werden, welche Veränderungen vorlagen und wie der bauzeitliche Zustand wiederherzustellen sei. Im Obergeschoss hatte man beispielsweise Auslässe für die Klimaanlage eingefügt und Nischen in den Wänden geschlossen. In den WCs und Bädern waren die Klimageräte untergebracht, zudem musste eine Vielzahl von Versorgungsleitungen gelegt werden. Diese kleinen, aber intensiven Eingriffe belasteten in der Summe das Gebäude. Zudem verfügten die Nutzer nicht über die finanziellen Mittel, dieses hohe Maß an Klimatisierung auf Dauer aufrechtzuerhalten. Bei der Sanierung von 2019 sollten daher wieder vertiefende Einblicke in die Bau- und Zeitgeschichte möglich werden. Dazu wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, um das schrittweise erarbeitete Wissen zum bauzeitlichen Zustand wieder sichtbar zu machen.

Dessau, Meisterhaus Kandinsky/Klee, Aufbringen einer Ausgleichsschicht auf dem Flachdach (Bild: Brenne Architekten)

Dessau, Haus Kandinsky-Klee, Aufbringen einer Ausgleichsschicht auf dem Flachdach (Bild: © Brenne Architekten)

Kandinskys Esszimmer

Kandinsky Esszimmer beispielsweise war ursprünglich eine regelrechte Kunstinstallation. Heute wird (fast) das gesamte originale Mobiliar in Paris im Centre Pompidou verwahrt. Im Meisterhaus selbst stand zur Diskussion, den Schrank wiederherzustellen. Durch den schwarzen Schiebeschrank hatte man das Essen hindurchgereicht, darin Geschirr verwahrt und dahinter alles Mögliche verschwinden lassen. Nach der umfassenden restauratorischen Untersuchung des Esszimmerschranks war klar, dass fast alles – vom Schrank-Corpus bis zu den Führungselementen für die Türen – noch vorhanden war. Selbst die Ebene der Durchreiche ließ sich identifizieren. So schien es sinnhaft, dieses Möbel auch in seiner architektonischen Qualität wiederherzustellen. Als der Tischler stufenweise die Schrankelemente beifügte, musste bis auf die Schiebetüren kaum ein neues Bauteil ergänzt werden.

Ein anderer Diskussionspunkt lag bei den authentischen Wandflächen, die eigentlich unverändert belassen werden sollten. Doch die heutige Eigentümerin und Nutzerin, die Stiftung Bauhaus Dessau, sah die teilweise sehr geschädigten Putzoberflächen durch Ausbesserungen und Unebenheiten sehr kritisch, sodass hier ein Restaurierungskonzept erarbeitet wurde, in dem jede Wand des Raumes einzeln bewertet wurde, um die Bearbeitung der gestörten Oberflächen festzulegen. Für jede Wiederherstellung einer Farbgebung ist der Untergrund entscheidend. Man kann entweder alle Brüche zeigen oder eine Farbschicht wie auf einem neuen Putz aufbringen, möglichst ohne das Darunterliegende zu zerstören.

Dessau, Meisterhaus Kandinsky/Klee, vorgefundene Fensterbänke und nachgestellte Lochbleche (Bild: Brenne Architekten)

Dessau, Haus Kandinsky-Klee, vorgefundene Fensterbänke und nachgestellte Lochbleche (Bild: © Brenne Architekten)

Im Licht der Vergangenheit

Zuletzt sei noch auf einen Faktor hingewiesen, der normalerweise gar nicht in den Blick kommt: das bauzeitliche Licht, das wiederum die Gestaltung der Wandflächen entscheidend beeinflusst. Jeder Raum hat die von den Restauratoren ermittelte Auszugsfassung der Farbgebung von Kandinsky bzw. Klee wiedererhalten. Um die Farbwiedergabe der Oberflächen zu jeder Zeit erlebbar zu machen, wurde das schwache Licht durch ein Leuchtkonzept ergänzt, das durch dimmbare Lichtstärke und -temperatur eine bauzeitliche Lichtatmosphäre ermöglicht. Per App steuerbar, kann das Licht an heute angemessen empfundene Sehgewohnheiten angepasst werden.

Titelmotiv: Dessau, Haus Muche-Schlemmer, Südostansicht vor und nach der Sanierung von 2001 (Bild: © Brenne Architekten)

Winter 2020: Moderne lernen

LEITARTIKEL: Über das Neue Bauen hinaus

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FACHBEITRAG: Die Meisterhäuser von Dessau

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PORTRÄT: Haus Schminke in Löbau

PORTRÄT: Haus Schminke in Löbau

Felix Wellnitz über ein Behaglichkeitsfeld.

INTERVIEW: Gefühltes Denkmal "Haus am Dom"

INTERVIEW: Gefühltes Denkmal „Haus am Dom“

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Helge Pitz blättert sich durch die Baugeschichte.

PORTRÄT: Haus Schminke in Löbau

von Felix Wellnitz (20/1)

Für den Nudelfabrikanten Fritz Schminke und dessen Familie gestaltete der Architekt Hans Scharoun von 1930 bis 1933 im ostsächsischen Löbau ein mondänes Wohnhaus. Dieser Schlüsselbau der Moderne wird in einem Atemzug genannt mit Inkunabeln wie Mies van der Rohes Haus Tugendhat, Le Corbusiers Villa Savoye und Frank Lloyd Wrights Fallingwater. Seit 1978 steht Haus Schminke unter Denkmalschutz. Es ist heute nicht nur Museum und Veranstaltungsort, sondern kann auch für Übernachtungen gebucht und damit in seiner ursprünglichen Nutzung erlebt werden. Im Bauhaus-Jubiläumsjahr spielte es eine tragende Rolle – obwohl (oder gerade weil) Scharoun kein Bauhäusler war.

Löbau, Haus Schminke, Wohnzimmer (Bild: Schmid/Wellnitz)

Löbau, Haus Schminke, Wohnzimmer (Bild: Schmid/Wellnitz)

Hans Scharoun und das Klima

In Berlin als Architekt tätig, lehrte Scharoun sieben Jahre an der Staatlichen Kunstakademie in Breslau, nach Kriegsende dann an der TU Berlin. Zudem gehörte er den prominenten Vereinigungen „Gläserne Kette“ und „Der Ring“ an. Mit Haus Schminke lieferte er nicht nur einen innovativen Entwurf, sondern zeigte gleichermaßen Kompetenz für bauklimatische Zusammenhänge: Im Erdgeschoss öffnen sich durch Schiebe-Elemente frei schaltbare Räume nach Süden und zum nordseitig gelegenen Garten. Das südorientierte Bandfenster im Wohnzimmer ruht auf einer durchlaufenden, schwarzen Natursteinfensterbank, die als Wärmespeicher für die einfallende Solarstrahlung wirkt.

Im direkt anschließenden, dreiseitig verglasten Wintergarten findet sich ein „Pflanzenbecken“ – direkt unter der nach Süden geneigten, aufgeglasten Wand. Die Nordfenster wurden im Obergeschoss mit Tauwasserrinnen ausgestattet. Somit wusste Scharoun um diese kältesten und vorrangig tauwassergefährdeten Oberflächen. Ebenfalls noch erhaltene, sichtbare Gussheizkörper und die Fußbodenheizung im Wintergarten sind Teil der Raumgestaltung.

Löbau, Haus Schminke, Behaglichkeitsfeld im Wohnzimmer (Bild: Schmid/Wellnitz)

Löbau, Haus Schminke, Behaglichkeitsfeld im Wohnzimmer (Bild: Schmid/Wellnitz)

Behaglichkeiten

Bei Baudenkmalen steht der Schutz vor Schäden stets im Vordergrund. Dennoch braucht jede Nutzung auch eine gute thermische Behaglichkeit und einen begrenzten Energiebedarf. Neben diesen zentralen, eng zusammenhängenden bauklimatischen Aspekten muss auch im Bestand die Frage erlaubt sein: Wie lassen sich die CO2-Emmissionen senken? Im Neubau, aber auch bei Sanierungsmaßnahmen gelten dabei die Regeln der Energieeinsparverordnung (EnEV) und der zugeordneten Normen. Besonders im Denkmal aber finden sich historische Konstruktionen, die nach aktueller Normung kaum bewertet werden können.

In enger Zusammenarbeit der Stiftung Haus Schminke mit der OTH Regensburg wurden (vor der Ertüchtigung zum Bauhausjahr) ein zweijähriges bauphysikalisches Monitoring und eine thermische Gebäudesimulation durchgeführt: um die Bausubstanz bzw. deren bauklimatische Wirkung zu erforschen und um die Auswirkungen möglicher Sanierungsmaßnahmen auf Raumklima, Energiebedarf und Bausubstanz darzustellen. Im Haus Schminke zeigen die meisten Räume auch unter heutigen Maßstäben durchaus gute Behaglichkeiten. Nur der Wintergarten liefert bei Minusgraden oder Sommerhitze unbehagliche Tiefst- und Höchsttemperaturen – aber das ist in einer Übergangszone zwischen innen und außen kein Mangel.

Löbau, Haus Schminke, links: Fensterdetails (Bild: Schulze/Wellnitz); rechts: Simulationsmodell (Bild: Schmid/Wellnitz)

Neue Schäden

Seit der umfassenden Sanierung von 2000 sind neue Schäden fast ausschließlich an den Dachoberlichtern und am Außenputz wieder oder neu entstanden. Die damals ebenfalls sanierten Fensterkonstruktionen – Stahlprofile mit Einfachverglasung und Glashalteleisten aus Eiche – zeigen keine Kondensatschäden. Nur Wasserflecken an einigen ansonsten völlig intakten Holzleisten weisen darauf hin, dass zeitweise Tauwasser anfällt. Das hat auch damit zu tun, dass Fugen nicht mit Kitt verschlossen sind und immer wieder austrocknen können. Als Schwachpunkt bleibt ein vergleichsweiser hoher Energiebedarf, der vor allem dem hohen Glasanteil geschuldet ist. Es wurden zwar enorme solare Wärmegewinne gemessen, die aber durch die Einfachgläser schnell wieder abfließen und der Energiebilanz kaum gutgeschrieben werden können.

Löbau, Haus Schminke, Wintergarten (Bild: Schmid/Wellnitz)

Löbau, Haus Schminke, Wintergarten (Bild: Schmid/Wellnitz)

Wie dicht ist zu dicht?

Die Forschungen haben ergeben: Eine denkmalpflegerisch unkritische Dichtung der aktuell sehr luftdurchlässigen Fensterfalze hat ein größeres Energieeinsparpotential. Zwar wäre eine sehr schlanke Isolierverglasung noch effektiver, ist aber denkmalpflegerisch keine Option. Die Wärmedämmung des Dachs und der opaken Außenwände hätte nur einen geringen Nutzen, da die Wärmeverluste über die Glasflächen vorherrschen. Allerdings steigt mit der höheren Luftdichtheit auch das Schimmel- und Tauwasserrisiko. Daher sollten die Raumluftfeuchten nach dieser Maßnahme unbedingt messtechnisch überwacht werden. Bei Bedarf müsste man dann entsprechend lüften, um dieses einmalige Baukunstwerk zu schützen.

Löbau, Haus Schminke (Bild: Frank Vincentz, GFDL oder CC BY SA 3.0, 2012)

Löbau, Haus Schminke (Bild: Frank Vincentz, GFDL oder CC BY SA 3.0, 2012)

Literatur

Graupner, Lobers, in: Burkhardt, Berthold (Hg.), Haus Schminke. Geschichte einer Instandsetzung, Stuttgart 2002, S. 123.

Titelmotiv: Löbau, Haus Schminke (Bild: Sauer/Wellnitz)

Winter 2020: Moderne lernen

LEITARTIKEL: Über das Neue Bauen hinaus

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Thomas Danzl und Andreas Putz über Behutsamkeit.

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PORTRÄT: Haus Schminke in Löbau

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INTERVIEW: Gefühltes Denkmal "Haus am Dom"

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Zur Sanierung des Hauses am Dom, Frankfurt.

FOTOSTRECKE: Der Einsteinturm in Potsdam

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Helge Pitz blättert sich durch die Baugeschichte.

INTERVIEW: Gefühltes Denkmal „Haus am Dom“

der Architekt Jochem Jourdan im Gespräch (20/1)

Das ehemalige Frankfurter Hauptzollamt ist kein ausgewiesenes Denkmal. Dennoch wurde es bei seinem Umbau von 2003 bis 2006 wie eines behandelt. Der 1926/27 vom nicht mal 30-jährigen Werner Hebebrand (1899-1966) gestaltete Bau in prominenter Lage am Kaiserdom war sowohl Teil des Neuen Frankfurt (Hebebrand zählte von 1925 bis 1929 zum Mitarbeiterstab von Ernst May) als auch eines der letzten Relikte der 1944 zerstörten Altstadt. Je länger das Zollamt mehr oder weniger unberührt die Zeiten überdauerte, desto stärker wurde es trotz seiner modernen Formen als Teil jenes verlorenen Sehnsuchtsorts erkannt, entwickelte sich zum emotionalen Denkmal.

Frankfurt, Haus am Dom (Bild: Jourdan & Müller Steinhauser Architekten)

Frankfurt, Haus am Dom (Bild: Jourdan & Müller Steinhauser Architekten)

Die Stadt hatte die Immobilie Anfang der 2000er Jahre ans Bistum Limburg verkauft, das hier das „Haus am Dom“ plante; eine katholische Bildungs-, Konferenz- und Veranstaltungsstätte. Nach Wettbewerb übernahm die Planungen hierfür das Frankfurter Büro Jourdan & Müller Steinhauser Architekten, das mit Bauen im Bestand seit Langem vertraut ist. Und sich doch mit teils harschen Reaktionen auf die ersten Entwürfe konfrontiert sah. Vor allem das zunächst vorgesehene Flachdach und die Fassadengestaltung fanden keinen Anklang. Die damalige Oberbürgermeisterin Petra Roth wurde zitiert, „es ziehe ihr die Schuhe aus“.

Jochem Jourdan plante um und entschied sich für ein Satteldach. Nicht nur beim Altbau, sondern auch beim neu zu errichtenden Kopfbau am Südende, der an den kaiserlichen Krönungsweg grenzt und für den ein nach 1945 wiedererrichteter Bauteil abgerissen wurde. So heftig die Kritik am ersten Entwurf war, so einhellig war das Lob für den realisierten zweiten: Das „Haus am Dom“ wurde am 14. Januar 2007 durch Bischof Franz Kamphaus eröffnet. 2008 zeichnete es der BDA Hessen mit der Martin-Elsaesser-Plakette aus, im gleichen Jahr wurde es vom Land Hessen als „Vorbildlicher Bau“ prämiert. Alt-Bürgermeisterin Petra Roth ist heute oft zu Gast.

Daniel Bartetzko traf sich mit Jochem Jourdan im Haus am Dom – zu einem Gespräch über ein nicht denkmalgeschütztes Denkmal der 1920er Jahre – und wie man es samt seiner Umgebung wieder für die Stadtgesellschaft öffnet.

Frankfurt, Haus am Dom (Bild: Jourdan & Müller Steinhauser Architekten)

Frankfurt, Haus am Dom (Bild: Jourdan & Müller Steinhauser Architekten)

DB: War das Haus am Dom, dessen Bau ja stets unter öffentlicher Beobachtung stand, ein schwieriges Projekt?

JJ: Das Flachdach fand keinen Anklang – also haben wir Änderungen vorgenommen. Doch als schweren Konflikt hatten wir das nicht empfunden. Werner Hebebrand ging es übrigens genau so: Auch er wollte in den 1920ern erst ein Flachdach bauen. Die Proteste der Frankfurter Altstadtfreunde um Fried Lübbecke führten dann zum schließlich ausgeführten Satteldach. Bischof Kamphaus als unser Bauherr war immer offen und interessiert, und die Vorgabe, dass der ehemalige Zollabfertigungssaal im Erdgeschoss fürs Museum für Moderne Kunst als Ausstellungsraum verbleiben sollte, war auch von Anfang an klar. Wir konnten also das Projekt weitgehend planungsgemäß umsetzen und standen immer in Dialog. So gesehen war das Haus am Dom also kein ungewöhnlich schwieriges Projekt.

Frankfurt, Haus am Dom (Bild: Jourdan & Müller Steinhauser Architekten)

Frankfurt, Haus am Dom, ehemaliger Zollsaal mit verschlossener Bodenöffnung (Bild: Jourdan & Müller Steinhauser Architekten)

DB: Die Bausubstanz der 1920er Jahre, bei der viele Materialien, für die damals noch keine Langzeiterfahrungen vorlagen, verwendet wurden, bereitet heute oft Probleme. Gab es auch hier böse Überraschungen?

JJ: Da das Gebäude sowohl 1926/27 als auch beim vereinfachten Wiederaufbau Ende der 1940er Jahre sehr sorgsam ausgeführt wurde, fanden wir kaum Schäden vor. Es handelt sich um einen Stahlskelettbau, dessen Stützen mit Backsteinen verkleidet sind. Hilfreich für die Substanz war natürlich, dass Werner Hebebrand selbst auch den Wiederaufbau leitete. Er kannte die Konstruktion und beschwor keine unbeabsichtgten Folgeschäden herauf, wie sie durch unpassende Materialien, Isolierung oder nicht durchdachte Statik entstehen können.

Frankfurt, Haus am Dom, wiederhergestellte Farbfassung im Flur
(Bild: Daniel Bartetzko)

Die Nachkriegsgestaltung ist ja heute auf den ersten Blick nicht mehr zu erkennen, doch unter dem neuen Satteldach blieb zum Beispiel das nahezu unveränderte Flachdach bestehen. Im Büroflur des vierten Stocks ist es anhand der geknickten Betonträger noch immer ablesbar. Und wie viel 1920er auch um das Jahr 2000 noch im Gebäude steckten, offenbarten die Wände: In jeder Etage kamen die ursprünglichen Farbfassungen zum Vorschein, ebenso fanden sich Teile des zugehörigen Linoleumbodens. Somit ist in den Büroetagen jetzt wieder die originale Gestaltung zu finden. Selbst feine Details wie die abgerundeten Türlaibungen haben bis heute jede Renovierung seit 1945 überdauert. Genauso das verglaste Eck-Treppenhaus an der Nordseite, das man als Zitat der Fagus-Werke von Walter Gropius und Adolf Meyer lesen kann. In den geschmiedeten Eisenfenstern blieben die bauzeitlichen Bleiverglasungen von Hans Leistikow erhalten. Dieses auch von uns kaum veränderte Treppenhaus wird heute nicht beheizt, um Kondenswasserbildung zu vermeiden.

DB: Durch Abriss und den Neubau des sogenannten Domforums am Südende haben Sie den alten Baukörper aufgebrochen. Zwischen altem und neuem Teil befindet sich nun über dem ebenfalls neuen Haupteingang eine Art vertikales gläsernes Foyer. Ist das gewollte Unruhe?

JJ: Es ist ein Schritt hin zur früheren Kleinteiligkeit der Bebauung gewesen, die ja heute mit der neuen Altstadt vollends wiederhergestellt ist. Man erkennt das Haus am Dom von nahem als Einheit, aus der Entfernung ist es dagegen, obwohl immer noch groß, Teil der Parzellierung. Der gekrümmte Hebebrand-Bau weist in der Domstraße auch kunstvoll den Blick aufs Domportal. Und durch das Verlegen der Tiefgaragen-Einfahrt, die direkt neben dem Portal lag, ist nun der Platz vorm Dom ebenfalls wieder zum öffentlichen Raum geworden. Er wird unter anderem durch den neuen Kopfbau gerahmt. In dessen Giebelsaal haben wir zwei weitere Leistikow-Fenster integriert, die aus einem Depot des Bistums stammen. Sie entstanden in den frühen 1950ern und waren ursprünglich in der Wahlkapelle des Doms verbaut.

Frankfurt, Haus am Dom, Einfahrt zur Tiefgarage (Bild: Daniel Bartetzko)

DB: War die Tiefgarageneinfahrt der neuen Altstadt also im Weg?

JJ: Sie durchschnitt den Zugang über die Domstraße Richtung Altstadt und weiter Richtung Main, auch wenn sie als solches gar nicht so beherrschend war. Jetzt ist die Einfahrt einige Meter nach Norden versetzt und im Untergeschoss des ehemaligen Zollsaals im Hebebrand-Bau integriert. Hierfür wurde ein Fensterelement durch ein Tor ersetzt und die Rampe hinunter so geneigt, dass die rückseitige Fassade unberührt bleiben konnte. Dieses Durchstechen des Hauses wäre bei einem eingetragenen Baudenkmal schwierig durchzusetzen gewesen. Zumal die Sockelgeschosse mit ihrer Muschelkalk-Verblendung und den Eisenfenstern zu den herausragenden Details des Gebäudes zählen.

Frankfurt, Haus am Dom, links: Giebelsaal, rechts: großer Saal (Bilder: links: Jourdan & Müller Steinhauser Architekten, rechts: Daniel Bartetzko)

Der Saal selbst war früher mit dem Untergeschoss durch eine große Öffnung im Boden verbunden, die die Stadt Anfang der 1980er verschlossen hatte. Es ist dabei geblieben, der Boden ist nun mit Asphalt beschichtet. Der ursprüngliche Zugang zum Saal über die bauzeitliche Treppe von der Domstraße aus blieb bestehen, sodass die Besucher des MMK nicht erst durchs Haus am Dom kommen müssen. Die einfach verglasten Fenster im Saal haben wir mit dahinter gesetzten, belüfteten Kastenfenstern gedoppelt, sodass das Raumklima angenehm bleibt. Das Haus am Dom hat im Neubau ja eigene Säle und das Foyer ist ebenfalls groß genug für Veranstaltungen. Trotzdem gibt es natürlich auch einen Durchgang zwischen Zollsaal und Foyer.

DB: Nach über zehn Jahren Nutzung: Hat sich das Gebäudekonzept bewährt, funktioniert das Haus am Dom?

JJ: Die einzige spätere Ergänzung war ein Publikums-Zugang zur Dachterrasse, die nun auch für Veranstaltungen nutzbar ist. Hierfür ist im Obergeschoss eine Wendeltreppe installiert worden. Und nachdem jetzt die neue Altstadt fertig ist, wurde die Fassade neu gestrichen, denn sie hatte unter der jahrelangen Baustaub-Berieselung gelitten. Insgesamt wird das Haus am Dom als Teil der neuen Altstadt wahr- und angenommen. Und als die überkonfessionelle Begegnungs- und Kulturstätte, die es von Anfang an sein sollte.

Frankfurt, Haus am Dom, Jochem Jourdan fotografiert durchs Fenster im Giebelsaal die rekonstruierte „Goldene Waage“ (Bild: Daniel Bartetzko)

Jochem Jourdan (*1937) studierte an der Technischen Hochschule Darmstadt u. a. bei Theo Pabst und Karl Gruber Architektur und legte 1965 bei Ernst Neufert die Diplom-Hauptprüfung ab. Er war Assistent am Lehrstuhl von Rolf Romero. 1969 gründete er in Darmstadt mit seinem Partner Bernhard Müller die Projektgruppe Architektur und Städtebau PAS (heute Jourdan & Müller Steinhauser Architekten). Seit 1980 ist der Bürositz in Frankfurt am Main. Jourdan realisierte unter anderem die Überbauung der Lindenstraße am Berlin Museum in Berlin-Kreuzberg (Teil der IBA 1987), die Kasseler documenta-Halle am Friedrichsplatz, die Hessische Landeszentralbank (mit Bernhard Müller, Wolfgang Rang, Michael Landes und Norbert Berghoff) – und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus am Dom die Rekonstruktion des Frankfurter Altstadthauses „Goldene Waage“. Von Jochem Jourdan stammt auch der 1997 entwickelte und 2008 fortgeschriebene Frankfurter Hochhausentwicklungsplan.

Titelmotiv: Jochem Jourdan im Nordtreppenhaus des alten Hauptzollamts vor den bauzeitlichen Leistikow-Fenstern (Bild: Daniel Bartetzko)

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INTERVIEW: Gefühltes Denkmal "Haus am Dom"

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Zur Sanierung des Hauses am Dom, Frankfurt.

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Helge Pitz blättert sich durch die Baugeschichte.