1970 bekam Hans Scharoun in Rotterdam seine letzte Auszeichnung, den Erasmus-Preis. Zu diesem Anlass drehten Georg Sluizer und Wim van de Velde einen Film, der allerdings nach der Vorführung bei der Preisverleihung in Vergessenheit geraten war und dann als verschollen galt. Weder im Nachlaß Scharouns noch im Archiv des Erasmuspreises war er zu finden. Eine Spur führte schließlich ins Filmmuseum Amsterdam. Dort tauchte das Werk tatsächlichauf, es befindet sich aber in einem kritischen Erhaltungszustand.

Die Scharoun-Stifrung möchte den nur auf Zelluloid vorliegenden Film nun digitalisieren und restaurieren lassen. Die Farbstiche, die Kratzer etc. sollen dabei entfernt werden. Am Ende soll der Film in einer feierlichen Deutschland-Premiere gezeigt werden. Auf der Crowdfunding-Plattform StartNext begann nun die Unterstützer:innen-Sammlung für die Rettung des Films. Das Crowdfunding läuft bis zum 31.8.24. Das Digitalisierungsprojekt steht im Zusammenhang mit der Weltkulturerbe-Vorbereitung Scharouns und wird gefördert von der Wüstenrot-Stiftung. (pk, 3.7.24)

Filmstill Hans Scharoun, George Sulzer und Wim van der Velde, 1971 (Bild: Scharoun Gesellschaft)

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