Würzburg, Martin-Luther-Kirche (Bild: Niko Natzschka, CC BY 2.0)

Bartning für Spontane

Bartning wird aktuell für seine Notkirchen gefeiert – und gleichzeitig befinden sich einige von ihnen mitten im Um- oder Abbruch: Jüngst wurde die Versöhnungskirche aus Overath ins Freilichtmuseum Kommern versetzt. In Sundern gab man die Lukaskirche zum (Teil-)Rückbau frei. In München soll die Golgathakirche bald neuen Wohnbauten weichen. Und in Leverkusen-Manfort steht die Johanneskirche vor der Umwandlung zur Kindertagesstätte.

Wer sich weiter über das kirchliche Werk Bartnings informieren möchte, dem stehen in Berlin am ersten Adventswochenende noch Plätze offen (Voranmeldung per E-Mail bis 27. November (heute!) erforderlich) : Beim Studientag zur Sakralarchitektur der frühen Moderne am 29. November werden in der Katholischen Akademie (Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte) innovative Vermittlungsansätze vorgestellt – u. a. eine digitale 360-Grad-Präsentationen von Kirchenräumen. Am Abend präsentiert man ebenfalls in der Katholischen Akademie um 19 Uhr die Neuausgabe von Bartnings „Vom neuen Kirchbau“ (1919). Nicht zuletzt führt eine Buserkursion am 30. November zu vier ausgewählten Berliner Kirchen. Wer hier nicht mehr zum Zug kommt, der kann sich noch bis zum 16. Februar 2020 im Regionalmuseum Neubrandenburg die Ausstellung „Nur Beton?“ ansehen. Sie stellt die Bauten (und deren Zukunft) von Otto Bartning, Iris Dullin-Grund, Heinrich Tessenow und des Bauingenieurs Ulrich Müther in den Mittelpunkt. (kb, 27.11.19)

Würzburg, Martin-Luther-Kirche (Bild: Niko Natzschka, CC BY 2.0)