Bau- und Planungsgeschichte der DDR

Berlin, Richard Paulick 1952 vor dem Modell der Karl-Marx-Allee (Bild: Bundesarchiv Bild 183-17346-0009, Foto: Hans-Günter Quaschinsky, CC BY SA 3.0.de)
In Berlin erläutert der Architekt Richard Paulick 1952 das Modell der Karl-Marx-Allee (Bild: Bundesarchiv Bild 183-17346-0009, Foto: H.-G. Quaschinsky, CC BY SA 3.0.de)

Seit fast zwei Jahrzehnten organisiert das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner Werkstattgespräche zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR. Es dient als Forum zur Diskussion über neuere fachwissenschaftliche Forschungsarbeiten jüngerer und etablierter Kollegen sowie zum Gedankenaustausch zwischen Fachwissenschaftlern und Zeitzeugen. Vom den 21. bis 22. Januar 2016 nun steht das „14. Werkstattgespräch zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR“ in Erkner (Flakenstraße 28-31, 15537 Erkner) an, vorbereitet durch die Historische Forschungsstelle des IRS (PD Dr. Christoph Bernhardt/Dr. Harald Engler).

Daher suchen die Organisatoren noch Vorschläge zu allen Aspekten der Bau- und Planungsgeschichte der DDR – besonders zu den Themenfeldern „Wohnen, Wohnungsbau und Wohnungsbaukombinate“, „Architektennetzwerke und -generationen“, „Internationale Vernetzung und Architekturexport der DDR“, „Verkehr, Mobilität und Aneignung“ sowie „Denkmale und materielle Kultur der DDR“. Willkommen sind auch epochenübergreifende Beiträge zur Planungsgeschichte Ostdeutschlands im 20. Jahrhundert sowie zur Biografie von Architekten und Planern und ihren Netzwerken. Bis spätestens zum 31. August 2015 können Vorschläge für Vorträge in Form eines Abstracts von max. einer Seite und einigen biografischen Angaben gesendet werden an: Dr. Harald Engler, harald.engler@irs-net.de. (kb, 20.7.15)