Lauenstein/Bayern, Haus Wagner, 1955, Alfred Arndt (Bild: Maren und Mark Escherich)

Bauhaus im Wald

Am 18. Dezember 2019 wird um 19 Uhr im Haus des Volkes im südthüringischen Probstzella die vermutlich letzte Ausstellung des Jubiläumsjahres eröffnet: „Das Bauhaus im Wald“ widmet sich dem Werk des Bauhaus-Architekten Alfred Arndt im thüringisch-fränkischen Schiefergebirge. Er studierte in den 1920er Jahren in Weimar und leitete 1930/31 die Ausbau-Abteilung des Bauhauses. Für kleine Orte und Städtchen im Grenzgebirge zwischen Bayern und Thüringen entwarf und leitete Arndt zwischen 1926 und 1960 zahlreiche Bauprojekte: Wohnhäuser, Fabrik- und Bürogebäude.

Insgesamt 43 Neu-, Um- und Erweiterungsbauten wurden für die Ausstellung erforscht und fotografiert – als ein dezentrales Ensemble und eine kulturhistorische Besonderheit der wenig bekannten Region. Das Projekt ist Teil des Programms der Bauhaus-Universität anlässlich des hundertjährigen Bauhaus-Jubiläums 2019 und wurde durch die Thüringer Staatskanzlei finanziell unterstützt. Die Ausstellung – kuratiert und konzipiert von der Professur Denkmalpflege und Baugeschichte der Bauhaus-Universität Weimar in Zusammenarbeit mit den Kuratoren Maren und Mark Escherich – ist vom 19. Dezember 2019 bis zum 31. Mai 2020 zu sehen. (kb, 8.12.19)

Lauenstein/Bayern, Haus Wagner, 1955, Alfred Arndt (Bild: Maren und Mark Escherich)