Marcel Breuer: Chaise longe 313 (1932) im Museum Boijmans van Breuningen (Bild: Sandra Fauconnier, CC BY SA 3.0)

Bauhaus in Sachsen

Was passiert, wenn „Bauhaus“ auf Alltag trifft. Die Veranstaltung „Bauhaus in Sachsen. Experimentelle Gestaltung gestern und heute“ will dieser und anderen Fragen am 15. Mai 2017 in Leipzig (Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 9-11) nachgehen. Das Kolloquium – ein Gemeinschaftsvorhaben der Sächsischen Akademie der Künste und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen – verspricht hierfür eine ausgewogene Mischung aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Mediencollage.

Die Veranstalter haben sich insgesamt drei Themenschwerpunkte vorgenommen. Unter dem Titel „Bauhaus in der Fabrik“ wird betrachtet, die Künste in die serielle Fertigung von Leuchten, Glas oder Möbeln hinein wirkten und wie sich deren Gestaltung dadurch veränderte. Das Schlagwort „Bauhaus im Museum“ will zeigen, wie die Ergebnisse des oft experimentellen Bauhaus-Bewegung heute in den Museen inszeniert und von den Besuchern wahrgenommen werden. Nicht zuletzt fragt der Themenschwerpunkt „Bauhaus in der Stadt“, wo Bauhaus heute zu finden ist, wie sich die Künstler heute mit den Experimentierräumen Architektur und Stadt auseinandersetzen. Zum Abschluss des Kolloquiums zeigt Lutz Dammbeck per Film eine Installation im Bauhaus Dessau aus der Mitte der 1980er Jahre. (kb, 28.4.17)

M. Breuer: Chaise longe 313, 1932, Museum Boijmans (Bild: Sandra Fauconnier, CC BY SA 3.0)