Berührungsängste?

expanotec-koeln_Bild_Europa_NostraModerne Kunst im denkmalgeschützten Raum – Proble­m, Potential oder Provokation? Erhalt und Pflege (auch moderner) Baudenkmale und Kulturlandschaften ist eine wichtige Aufgabe, die sich Staat und Bürgergesellschaft teilen. Moderne wie historische Kirchen, Rathäuser und Wohngebäude, Plätze, Bahnhöfe und Industrieanlagen: Solchen Denkmalen verdanken Dörfer, Städte und ganze Landschaften ihr unverwechselbares Aussehen, das sie zur Heimat der Menschen werden lässt. Dafür ­müssen sie geschützt werden – z. B. vor Beschädigung, entstellende­m U­mbau, Zweckentfremdung und auch vor dem Vergessen.

Am 19. November 2015 findet im Rahmen der EXPANOTEC COLOGNE und Cologne Fine Art die Tagung „Berührungsängste – Berührungspunkte!? Denkmale und Moderne. Kunst im Dialog“ statt. Für die Veranstalter – eine breitaufgestellte Kooperation vom BHU bis zum Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz – soll „Denkmalpflege keine Musealisierung sein, sondern Aufmerksamkeit schaffen und Nutzung fördern.“ Und dabei kann zeitgenössische Kunst helfen, die entweder den Kontrast zu ihrem historischen Umfeld sucht oder ein modernes Denkmal mit einem aktuellen Akzent versieht. Die verbindliche Anmeldung (Europa Nostra Deutschland, ebi.sekretariat@deutsche-burgen.org) zum Kolloquium berechtigt zum Eintritt auf die Fachmesse EXPANOTEC, die Teilnahme ist grundsätzlich kostenlos, für das Mittagessen wird vor Ort ein Kostenbeitrag von 5 Euro erbeten. (kb, 23.9.15)