Beuys Brock Vostell

Kassel, Fridericianum, erste der 7.000 Eichen von Beuys (Bild: Husky)
Vor dem Kasseler Fridericianum plfanzte Beuys die erste seiner 7.000 Eichen (Bild: Husky)

Es waren die Jahre, als die Kunst aus den Salons und Bilderrahmen in den öffentlichen Raum eindrang. In Karlsruhe zeigt das ZKM bis zum 9. November 2014 erstmals die drei prägenden Aktionskünstler der deutschen Nachkriegsmoderne Joseph Beuys, Bazon Brock und Wolf Vostell gemeinsam in einer Schau. Die drei Freunde verbanden auch ähnliche Vor- und Fragestellungen: Eine Skulptur entsteht, indem man das Publikum einbezieht. Es gilt, sich dem Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen zu stellen. Und Ziel jeder Kunst und Lehre ist die radikale Emanzipation des Individuums.

Begleitend zur Ausstellung „Beuys Brock Vostell“ findet vom 27. auf den 28. Juni das Symposion „Beuys Brock Vostell – frühe Positionen der Performitivität“ statt. Wie lassen sich diese performativen Ausdrucksformen museal beschreiben, dokumentieren und präsentieren? Die Beiträge von Siegfried Zielinski, Ursula Frohne und Christian Katti, Sven Lindholm, Petra Maria Meyer, Monika Schmitz-Emans, Christoph Zeller und Ulf Jensen suchen hierzu nach Antworten im Werk dieser drei bedeutenden Künstler der Nachkriegsmoderne. (kgb, 12.6.14)