Bildwelten des Sozialismus

Titelseite der Zeitschrift "Die Frau von heute", die 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone erschien (Illustration: Helmuth Ellgaard, Bild: Holger Ellgaard/Ellgaards Familien-Archiv, CC BY-SA 3.0)
Titelseite der Zeitschrift „Die Frau von heute“, die 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone erschien (Illustration: Helmuth Ellgaard, Bild: Holger Ellgaard/Ellgaards Familien-Archiv, CC BY-SA 3.0)

Wer sich heute an den Sozialismus zurückerinnert, denkt weniger an die großen Parolen und Paraden. Es sind bei vielen mehr die kleinen alltäglichen Dinge, die haften geblieben sind. Die Tagung “Bildwelten im Sozialismus/Visual Cultures of Socialism – A Comperative Approach”, die vom 18. bis zum 20. März 2015 an der Universität Hamburg (Edmund Siemers Allee 1, 20146 Hamburg, ESA East , Raum 221) stattfinden wird, fragt daher mit Fachreferaten und Diskussionsforen: Was waren die Bildwelten des Sozialismus jenseits der offiziellen politischen Inszenierung?

Oder anders: Was machte den Sozialismus wiedererkennbar? Bilder und Dinge aus dem Alltagsleben und der Massenkultur des späten Sozialismus. Überregional vergleichend kommen besonders die DDR, die Sowjetunion und Osteuropa, aber ebenso China und Nordkorea in den Blick. Das umfangreiche Tagungsprogramm schlägt den Bogen von Themen wie „Die ‚Ikone‘ Tito“ bis zu den politischen Märtyrern, von „Mode und Medien“ bis zur Fotografie und Fotopostkarten, von der Darstellung des Sozialismus in Westdeutschland bis zur polnischen Folklore. Die Konferenz ist öffentlich, um eine Anmeldung wird gebeten unter: marianna.zhevakina@uni-hamburg.de. (kb, 18.2.15)