"Sakralbauten der Architektenfamilie Böhm" (Bild: Schnell und Steiner, Buchcover, Detail)

Böhm sakral

Gleich drei Generationen der rheinischen Architektenfamilie Böhm prägen seit annähernd 100 Jahren den Kirchenbau in Deutschland und darüber hinaus: In den 1920er Jahren machte Dominikus Böhm den Anfang mit ikonischen expressionistisch-gotischen Baukörpern wie St. Engelbert (1932) in Köln-Riehl („Zitronenpresse“). Ihm folgte sein Sohn Gottfried, der als gelernter Bildhauer zu betonplastischen Raumschöpfungen wie dem Mariendom in Neviges (1968) fand. Bis heute führt die Enkelgeneration mit Peter und Paul Böhm die Familientradition fort. Druckfrisch im Schnell-und-Steiner-Verlag erschienen, stellt ein neuer Fotoband diese Bandbreite des Kirchenbaus vor.

Die „kommentierte Foto-Dokumentation zum modernen Kirchenbau in Deutschland“, so der Verlag, verbindet Fotografien von Hartmut Junker. mit Texten der Kunsthistorikerin Stefanie Lieb. Das Buch wird vorgestellt am 23. Oktober 2019 um 19 Uhr in der Gottfried-Böhm-Kirche St. Gertrud in Köln (Krefelder Straße 57, 50670 Köln), es sprechen die Kunsthistorikerin Dr. Stefanie Lieb und der Fotograf Hartmut Junker, anwesend ist der Schnell-und-Steiner-Verlagschef Albrecht Weiland. Im Anschluss wird bei Wasser und Wein zum geselligen Ausklang geladen. (kb, 23.10.19)

Lieb, Stefanie (Text)/Junker, Hartmut (Fotos), Sakralbauten der Architektenfamilie Böhm, Schnell und Steiner, Regensburg 2019, 300 Farbabbildungen, 480 Seiten, 23 x 30 cm, Hardcover, ISBN 978-3-7954-3347-5.

Titelmotiv: Buchcover (Bild: Schnell und Steiner, Detail)