Thermalbad „Grüner Frosch“ (B. Fuchs, 1936) (© Muzeum města Brna)

Bohuslav Fuchs in Berlin

Von ihm stammen so charmante Baukunstwerke wie das tschechische Thermalbad „Grüne Frosch“: Als Architekt, Stadtplaner und Theoretiker machte Bohuslav Fuchs (1895-1972) die Stadt Brünn zu einem Ort des modernen Bauens. In Berlin kommentieren zwölf tschechische und slowakische Architekten unserer Zeit in diesen Tagen ausgewählte funktionalistische Bauten von Fuchs: vom Café Zeman über das Hotel Avion und die Trauerhalle auf dem Brünner Zentralfriedhof bis hin zum Stadtbad Zábrdovice.

Anlass ist eine Ausstellung im Tschechischen Zentrum Berlin (Wilhelmstraße 44, 10117 Berlin), wo zudem historische und aktuelle Fotografien zum Werk von Fuchs präsentiert. Die Vernissage wird am 14. September um 19 Uhr begangen, anschließend ist die Ausstellung „Bohuslav Fuchs – Ein Pionier der modernen Architektur“ bis zum 12. Oktober zu sehen. Das Begleitprogramm umfasst z. B. am 14. September um 18 Uhr den Vortrag „Das architektonische Erbe und der Einfluss von Bohuslav Fuchs“ des Architekten Jan Sapák. Am 28. September wird um 18 Uhr der Preview des Dokumentarfilms „Evropský architekt Bohuslav Fuchs“/“European Architect Bohuslav Fuchs“, dargeboten. Und am 9. Oktober ist um 19 Uhr DokuMontag „Evropský architekt Bohuslav Fuchs“/“European Architect Bohuslav Fuchs“ – und im Anschluss ein Gespräch mit dem Drehbuchautor Martin Polák über den Film und das Erbe von Bohuslav Fuchs heute. (kb, 16.9.17)

Thermalbad „Grüner Frosch“ (B. Fuchs, 1936) (© Muzeum města Brna)