Wolfsburg-Westhagen, Terrassenhäuser (Bild: © Heinrich Heidersberger, #09100_dia_018 ca.1974, Institut Heidersberger)

Braunschweig geht in die Verlängerung

Wenn es läuft, dann läuft es – daher hat sich das Braunschweigische Landesmuseum entschlossen, die aktuelle Sonderausstellung „Brutal modern“ bis zum 7. Juli 2019 zu verlängern. Denn das Bauen und Wohnen der 1960er und 1970er Jahre hat offensichtlich in Braunschweig mehr Freunde, als zunächst gedacht. Daher wird auch beim Begleitprogramm noch eine Schippe nachgelegt: Ein Fotowettbewerb sucht bis zum 26. Mai nach Beiträgen via Social Media oder Mail. Sogar Geburtstagsfeiern zum Thema können gebucht werden – vom Legomodellbau bis zum Retro-Fliesen-Malen.

Nicht zu vergessen der Vortrag des Architekturhistorikers PD Dr. Olaf Gisbertz, Gründungsvorsitzender des Netzwerks Braunschweiger Schule, am 19. März 2019 um 19 Uhr im Braunschweigischen Landesmuseum (Burgplatz 1, 38100 Braunschweig) zu „Marke und Mythos“ der Braunschweiger Schule. Dem Architekten Friedrich Wilhelm Kraemer glückte es in den 1960er Jahren an der TH Braunschweig, aus einer vor 1945 eher nachrangigen Ausbildungsstätte eine international geschätzte Fakultät zu machen: die Braunschweiger Schule. Die Wirkung war enorm, avancierte der Begriff doch über Generationen vom griffigen Slogan zur werbewirksamen Marke in der frühen Bundesrepublik. Grund genug, die Geschichte rund um den Begriff der Braunschweiger Schule in den Mittelpunkt eines Abendvortrags zu stellen. (kb, 14.3.19)

Wolfsburg-Westhagen, Terrassenhäuser (Bild: © Heinrich Heidersberger, #09100_dia_018 ca.1974, Institut Heidersberger)