Bruno Taut in Farbe

Bruno Taut im Spiegel der Fotografie (Bild: Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Foto: Carsten Krohn)
Eine Berliner Ausstellung zeigt nun das Werk des Berliner Architekten Bruno von seiner farbigen Seite (Bild: Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Foto: Carsten Krohn)

Nicht genug, dass die Farbigkeit der Bauten des Berliner Architekten Bruno Taut (1880-1938) mit den Jahren verblasste. Auch das Wissen um die Farbe verschwand hinter den Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Klassischen Moderne. Dem will nun eine Ausstellung in Berlin Abhilfe verschaffen. Noch bis zum 5. März 2015 zeigt das Architekturmuseum der TU Berlin die Präsentation „Bruno Taut. Fotos von Carsten Krohn“.

Mit seinen Aufnahmen bringt Krohn die Farbigkeit in Tauts Bauten wieder zum Leuchten. Er zeigt jüngst wiederhergestellte Beispiele wie die Siedlung im polnischen Kattowitz. Neben einem Berliner Schwerpunkt wird etwa auch die Hyuga-Villa in Japan aus dem Jahr 1936 dokumentiert. Carsten Krohn arbeitet als Architekturhistoriker und Fotograf in Berlin. Neben Ausstellungsprojekten dokumentiert er seit einigen Jahren die Bauten von Berliner Architekten wie Peter Behrens, Mies van der Rohe und Hans Scharoun in ihrem heutigen Zustand. Aus seinem reichhaltigen Fundus konnte nun auch die Berliner Ausstellung zusammengestellt werden. (kb, 28.2.15)