Bonn, Rosenmontagszug, 1961 (Bild: Bundesarchiv B 145, Bild F009738-0011, CC BY SA 3.0)

Brutalismus im Rheinland

Brutalismus im Rheinland

Bonn, Rosenmontagszug, 1961 (Bild: Bundesarchiv B 145, Bild F009738-0011, CC BY SA 3.0)
Die Architekturmoderne hat im Rheinland schon viel überstehen müssen – jetzt kümmert sich endlich eine neue Initiative um ihren Schutz (Bonn, Rosenmontagszug, 1961, Bild: Bundesarchiv B 145, Bild F009738-0011, CC BY SA 3.0)

Im internationalen Vergleich hat das Rheinland bei einigen Dingen die (rote) Nase vorne. Sieht man von den kostümlastigen Aktivitäten dieser Tage ab, dann entdeckt am Rhein gerade eines seiner ganzjährigen Alleinstellungsmerkmale: die Architektur der späteren Nachkriegsjahrzehnte, als der Brutalismus unterm dem Siegel der „Materialehrlichkeit“ den rohen Beton inszenierte. Und während es die 1950er Jahre inzwischen erfolgreich durch den kollektiven Geschmacksfilter geschafft haben, kämpfen die Bauten der 1960er und 1970er Jahre noch immer um ihre Chance. Dazu will ihnen die neue Initiative „Brutalismus im Rheinland“ verhelfen.

Im Haus der Architektur Köln stellt sich die Initiative „Brutalismus im Rheinland“ am 14. März von 19 bis 20 Uhr im Kölner Haus der Architektur (hdak, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln) vor. Zu den Gästen werden gehören: Eckhard Heck, Tobias Flessenkemper, Markus Graf und Anke von Heyl (Initiative Brutalismus im Rheinland), Oliver Elser (Deutsches Architekturmuseum, #sosbrutalismus, Frankfurt) und Dr. Martin Bredenbeck (Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Köln) sowie weitere Vertreter aus Architektur und Denkmalpflege. Die Moderation übernimmt der Kunsthistoriker Dr. Ulrich Krings. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (kb, 27.2.17)