Auch in diesem Jahr haben wir von moderneREGIONAL pünktlich zur Frankfurter Buchmesse unsere 10 liebsten Literatur-Tipps rund um die Architekturmoderne zusammengestellt:

Am Anfang war der Laubengang
Neu auf der Denkmalliste: Studierendenwohnheime aus der frühen Nachkriegszeit im Potsdamer Schlosspark Babelsberg. Potsdam-Babelsberg, Studierendenwohnheim Richterschule, Architekten: Robert Lenz, Liv Falkenberg, Henrik Fischer, Robert Tepez, 1949–1950 (Bild: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Jessica Hänsel, 2025)

365 Kacheln für die Umwelt
Das ungewöhnlich kritische Cottbusser Wandbild „Stadtumbau“ von Horst Ring aus dem Jahr 1985 wurde aus dem Archiv gehoben und soll demnächst wieder in der Stadt installiert werden. Wandbild „Stadtumbau“, 1985 gestaltet vom Künstlerhaus Ring (Bild: Martin Maleschka, 2024)

Zukunft, versprochen
Am 26. und 27. Juni findet an der TU Berlin, in Kooperation mit dem Deutschen Werkbund Berlin, die Tagung „Zukunftsversprechen Architektur – Moderne nach 1945“ statt. „Stadt in den Wolken“ in einer Episode von Star Trek TOS (Bild: Film-Still, via memory alpha)

St. Peter Ording minus 54
St. Peter Ording verliert eines seiner Kultlokale: Das auf Holzpfählen aufgerichtete „Strandbar 54° Nord“ wird abgerissen. St. Peter Ording, Strandbar 54° Nord (Bild: Jens, CC BY ND 2.0, via flickr, 2014)

Postpost
Für die Tagung „Beyond the ‚posts‘: Defining the former Soviet sphere of influence in a post-colonial and post-imperial age“, veranstaltet am 8./9. Oktober 2025 in Bonn, stattfinden wird, werden noch Themenvorschläge gesucht. Vorschläge können noch bis zum 15. Juni eingereicht werden. Wrozlaw, Kaufhaus Solpol, 1993 errichtet, 2022 abgerissen (Bild: Volens nolens kraplak, CC BY SA 4.0, ...

Der Kreislauf des Wassers
Mitte Juni kommt ein ostmodernes Kunstwerk nach fast zehn Jahren wieder ans Licht: Im phanTECHNIKUM in Wismar (Technisches Landesmuseum MV) hat das restaurierte Metallrelief „Kreislauf des Wassers“ der Künstlerin Franziska Seiffert, das zuvor in der dortigen Schwimmhalle zu sehen war, seinen neuen Ort gefunden. Wismar, Kreislauf des Wassers (Bild: Technisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern)

Alles dreht sich
Das 11. Forum des Netzwerks Architekturwissenschaft fragt unter dem Titel „reBuilding and reThinking the ‚Built Fabric“ im Dezember 2025 in Wien nach dem großen Wandel. Themenvorschläge können noch bis zum 13. Juni eingereicht werden. Berlin, Haus der Statistik (Bild: min_malist, CC BY ND 2.0, via flickr, 2019)

Kallmorgens Bücherstube
In Hamburg soll ein hölzerner Pavillon, 1949 vom Architekten Werner Kallmorgen gestaltet, wieder hergerichtet werden: die denkmalgeschützte Bücherstube Stolterfoht. Hamburg, Bücherstube Stolterfoht (Bild: Alice Oswald Rupert)

Caritas verkauft Jugendwohnheim
In München soll ein Caritas-Wohnheim aus dem Jahr 1954 verkauft werden – Zukunft ungewiss. Nicht nur die 120 junge Menschen, die das Haus bewohnen wären betroffen, sondern auch ein erhaltenswerter Sgraffito zur Straßenecke hin. München, Caritas-Wohnheim mit Habdank-Wandbild (Bild: via facebook)

Ungewöhnlich wohnen auf dem Land
Die Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) versteigert in ihrer Sommer-Auktion am 27. Juni einen denkmalgeschützten Grenzturm der DDR. Cumlosen, DDR-Grenzturm (Bild: ClausNe, CC BY SA 4.0, 2022)

Chemnitz auf zwei Rädern
Heutet startet in Chemnitz die „Velonotte Karl-Marx-Stadt ’84“ mit einer Zeitreise zur ostmodernen Seite der Kulturhauptstadt. Chemnitz, am Karl-Marx-Kopf startet die Fahrradtour (Bild: Hans-Joachim Fröde, CC BY SA 4.0, 2014)

Moschee und Synagoge unter Schutz
In Mannheim kann man gleich zwei neue Denkmale der religiösen Postmoderne verzeichnen: die Synagoge und die Yavuz-Sultan-Selim-Moschee. Mannheim, Synagoge (Bild: Jüdische Gemeinde Mannheim, Vitali Luft)

Vor dem Kirchbautag ist nach dem Kirchbautag
Heute stellt das Kulturbüro des Rates der EKD sein neues Kirchbau-Buch „Leben statt Leere“ vor: Die knallbunte Aufsatzsammlung will die Diskussion zum diesjährigen Kirchbautag in Berlin eröffnen.

Eine soziale Frage
Ausstellung im Bauhaus Archiv: Studierende der FH Potsdam untersuchten am Beispiel der Neuköllner Walter-Gropius-Schule die Bedeutung von Architektur für Bildung und Gemeinschaft. Berlin-Gropiusstadt, Walter-Gropius-Schule, nach Entwürfen von Walter Gropius, eröffnet 1968 (Bild: Bodo Kubrack, CC BY-SA 4.0, 2019)

Das Kachelhaus und sein Architekt
Das seegrüne „Kachelhaus“ kennt in Bielefeld fast jeder. Doch sein Architekt, der jüdische Architekt Paul Löwenthal, wartet noch auf eine Wiederentdeckung. Ute Reuschenberg hat Hintergründe zu seinem Leben und Werk zusammengetragen. Bielefeld, Harms-Haus („Meißener Kachelhaus“), koloriertes Foto (Bild: Stadtarchiv Bielefeld)
Titelmotiv: Aquaplaning, Santa Catalina Island, California, 1935 (Bild: © Courtesy Wagener-Erganian Collection) aus dem Buch „New West“
