Auch in diesem Jahr haben wir von moderneREGIONAL pünktlich zur Frankfurter Buchmesse unsere 10 liebsten Literatur-Tipps rund um die Architekturmoderne zusammengestellt:

FACHBEITRAG: Kulissenräume
Markus Dauß über Lichtspiele und Raumkulissen im Film und Kinobau des Expressionismus.

Großwohnsiedlungen hybridisieren
Kommenden Freitag in Frankfurt: Symposium zu Wohnsiedlungen der Nachkriegsjahrzehnte. Berlin, Gropiusstadt/Lipschitzallee (Bild: Gunnar Klack, CC BY-SA 4.0)

PORTRÄT: Der begehbare Projektor
Karin Berkemann über die Infrastruktur der Lichtspielhäuser, die sich von den Kirchen gar nicht so sehr unterscheidet.

Modernism # Progressive Heritage in Tempelhof
Tagung in Berlin: Über die Ideale der Moderne des 20. Jahrhunderts und die gegenwärtige politische Stimmung. Berlin, Walter-Gropius-Schule Neukölln (Bild: Martin Zerr)

INTERVIEW: „Mit diesen schiefen Winkeln“
Dietmar Adler über Kino auf Zeit in Kirchen für die Ewigkeit.

Das Materielle an der Substanz
Call for Papers. Vom 7. bis 9. Mai 2026 findet in Berlin die Tagung „Materiality and Color in Modernist Architecture: From Science to Everyday Heritage Conservation Practice“ statt. Berühmtes Beispiel: Berlin-Wedding, Diesterweg Gymnasium, Architekten: Pysall, Jensen, Stahrenberg, 1974-78 (Bild: Christian Kloss, 2010)

BILDERSTRECKE: Im Sprühnebel
Felix Matschke im Stil und zu Motiven der expressionistischen Lichtarchitekturen.

Goldene Abrissbirne geht nach Haltern
Es ist schon eine kleine Tradition: Der Deutsche Verband für Kunstgeschichte, dessen Rote Liste sich um bedrohte und verlorene Bauten sorgt, verleiht einen Anti-Preis für besonders absurde und sinnlose Abrisse. Dieses Jahr geht die Auszeichnung mit dem schönen Logo nach Haltern. Haltern, St. Laurentius (Bild: Ralf Krob, Mai 2023)

Der gebaute Rechtsruck
Heute Abend in Weimar: Stefan Trüby referiert über das Projekt „Rechte Räume“. Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / „Frankfurt am Main, Ostzeile am Samstagsberg — 2015 — 6679“ / CC BY-SA 4.0

Im Zeichen von Ferdinand von Quast
Der Berliner Denkmalpreis 2025 geht an die Sanierung der ehemaligen Australischen Botschaft in der DDR (1973/74) und an den Garten Allinger (1936/37). Berlin, Rückansicht der ehemaligen Australischen Botschaft (Bild: Landesdenkmalamt Berlin / Anne Herdin)
Zwischen Hamburg und Haifa
Bis zum 8. Februar 2026 ist nun im Hamburger Hans-Barlach-Haus eine Ausstellung zu Leben und Werk des Architekten Ossip Klarwein zu sehen. Eli Singalovski:

Gera x 3
Am 18. November erscheint die 3. Auflage des Klassikers Gera Ostmodern von Christoph Liepach (Sphere Publishers) in erweiterter Form und wird am 18. und 20. November in Jena und Gera präsentiert. Gera, Bouelvardcafé „Zitronenpresse“, Architekt:innen: Hartmut Seidel, Brita Kloth, r. Seckerdieck, Helmut Höpfer, 1976–1979 (Bild: Sphere Publishers, Leipzig)

KLEINKIRCHEN-PILGERN 17: Kirche und Kino
Als Dietmar Adler seine Pfarrstelle im niedersächsischen Bad Münder antrat, war er positiv überrascht: Das Städtchen hatte ein Kino. Doch leider hing an dessen Tür das Schild „Betriebsferien“ – auch noch nach Monaten, denn das Lichtspielhaus war eigentlich schon seit Jahren geschlossen. Als sich dann vor Ort eine Initiative bildete, um Filme an unterschiedlichen Orten ...

LiMa und Klima
Am 16. November ist in der Hansabibliothek Berlin der Dokumentarfilm LiMa-Wohnhof von Magda Gvelesiani und Sarah Silbernagel zu sehen. Berlin-Kreuzberg, Wohnhof LiMa, Internationale Bauausstellung IBA ’87, Architekt: Herman Hertzberger mit Henk de Weijer, Inken und Hinrich Baller, 1984–86 (Bild: Gunnar Klack, CC BY-SA 4.0, 2016)

Denkmalschutz für U 16
Der Schneidbrenner kann warten: Das Anfang September ruppig geborgene deutsche U-Boot-Wrack wird nicht verschrottet. Cuxhaven, Mittelteil und Turm von U16 während der Untersuchungen (Bild: Mike Belasus, NLD, CC BY-SA 4.0)
Titelmotiv: Aquaplaning, Santa Catalina Island, California, 1935 (Bild: © Courtesy Wagener-Erganian Collection) aus dem Buch „New West“
