Schweiz, Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg (Bild: Kecko, (SG Schindler-Bunker), CC BY SA 2.0)

Bunker als Baudenkmäler

Die moderne Legende besagt, dass jeder, wirklich jeder Schweizer sein eigenes Gewehr im Schrank hat. Und einen Bunker im Keller. Sicher ist, dass die Eidgenossen über eine beachtliche Kulturlandschaft militärischer Bauwerke verfügen, vom Mittelalter an aufwärts. Viele dieser Wehranlagen stammen aus dem 20. Jahrhundert und viele von ihnen stehen heute unter Denkmalschutz. Manche wurden und werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, denn immer mehr davon werden nicht mehr zu militärischen Zwecken benötigt.

Vor diesem Hintergrund stellt man in der Schweiz – und nicht nur dort – immer lauter die Frage: „Was tun mit all den Bunkern?“ Das zweite Freitagskolloquium 2018 des Instituts für Denkmalpflege und Bauforschung an der ETH Zürich beschäftigt sich daher mit der Frage, wie mit solchen Denkmälern umgegangen werden muss und wie solche Bunker- und Festungsanlagen um- und weitergenutzt werden können. Das „Freitagskolloquium: Bunker als Baudenkmäler“ findet am 8. Juni 2018 von 14 bis 18 Uhr in Zürich (ETH Hönggerberg, Siemens Auditorium (HIT E 51)) statt, Anmeldeschluss ist der 1. Juni. (kb, 30.5.18)

Schweiz, Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg (Bild: Kecko, (SG Schindler-Bunker), CC BY SA 2.0)