Hamburg, City Nord (Bild: Staro1, GFDL oder CC BY SA 3.0)

TofD in Hamburg: Bunker/Bürotürme

Hamburg verspricht zum Tag des offenen Denkmals nicht nur eine erfrischende Brise, sondern auch viel zur elegante hanseatische Moderne. Drei davon haben wir als Vorschläge herausgesucht: Zunächst geht es Übersee, genauer gesagt zum Überseering 12. Die City Nord (Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Vattenfall-Hauses, 22297 Hamburg Nord) ist bekannt für ihre nachkriegsmodernen Bürohaus-Solitäre von namhaften Architekturbüros der 1960/70er Jahre. Die Aktion beginnt am 13. September um 15 Uhr und dauert zwei Stunden. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl, ist eine Anmeldung erforderlich (Sylvia Soggia, GIG City Nord GmbH, 040/6907563, soggia@city-nord.net).

Nur zum TofD zugänglich: die Bunker am Tonnenhafen Wedel (Deichstraße 7-9, 22880 Wedel). Einer von ihnen diente im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker, der andere wurde in den 1970er Jahren als Atombunker erbaut. Am 13. September werden beide zwischen 11 und 15 Uhr geöffnet, Führungen gibt es nach Voranmeldung(Jens Dahm, Vorsitzender der Hamburger Unterwelten e. V., 0176/50459511, j.dahm@hamburgerunterwelten.deSören Kempe, 2. Vorsitzender der Hamburger Unterwelten e. V., s.kempe@hamburgerunterwelten.de). Die Cityhof-Häuser (Klosterwall 2-8, 20095 Hamburg Mitte, Altstadt) wurden 1956-58 unter Federführung des Architekten Rudolf Klophaus erbaut. Eine Initiative engagiert sich aktuell für den Erhalt des Hochhaus-Ensembles. Am 12. und 13. September wird jeweils um 15 Uhr eine Führung angeboten (Treffpunkt: Arno-Schmidt-Platz, Anmeldung bis 10.9. erforderlich an: Initiative City-Hof, E-Mail: fuehrungen@city-hof.org). Und allgemeine Informationen zu allen Veranstaltungen gibt natürlich wie immer auf der offiziellen TofD-Homepage. (kb, 28.8.15)

Viel nachkriegsmoderne Qualität auf engstem Raum: die City Nord (Bild: Staro1, GFDL oder CC BY SA 3.0)